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­čÄ▓ #2 Special Scene ­čÄ▓

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Ren.

26, Weiblich

  10. Wannabe Poet

Spender

Neuling

Beitr├Ąge: 2741

Re: ­čÄ▓ #2 Special Scene ­čÄ▓

von Ren. am 11.02.2022 10:28

When glitter meets darkness 

Schreibpartner: the beautiful┬áIntoxicantly┬áÔÖą you talented bean.

Vorgeschichte: 
Park Seri war zu diesem Zeitpunkt ein aufsteigender Stern am K-Pop Himmel und stellte sich den Herausforderungen der Industrie und den strengen Anforderungen ihres Labels. Eines Abends, nachdem sie dem Druck und dem Training entfliehen wollte, traf sie in einem unscheinbaren Club - dem Blackstar - auf Jae-in, der sich sp├Ąter als Ex-Idol der Band J4B herausstellte. Auch wenn Seri wusste, das es Gefahren mit sich brachte, trafen sie sich ├Âfter im Unwissen ihrer Plattenfirma und bemerkten schnell, dass sie eine besondere Bindung zueinander hatten. Nur durch Zufall, erfuhr Jae-in ihren richtigen Namen und verstand, welches Risiko seine Verbindung zu Seri bedeuten w├╝rde. Am Ende minderte es aber in keinster Weise das Verlangen, sie wiederzusehen.┬áEines Abends verlie├č Jae-in das Blackstar, ohne Seri getroffen zu haben und wurde Opfer eines Angriffes durch einen Anti-Fan seiner fr├╝heren Band. Er verletzte sich am Auge und brach sich eine Hand - weshalb er wenige Tage im Krankenhaus verbrachte. Nachdem Seri ihn besuchte und ihm beipflichtete ihn anzuzeigen, folgte Jae-in ihrem Rat und sprach mit einem Anwalt. Nach wenigen Wochen ohne neue Informationen wurde durch einen CCTV in der N├Ąhe des Blackstars festgestellt, dass Seri an einem vorherigen Abend mit dem Angreifer Kontakt gehabt hatte und somit eine Zeugin im Gerichtsverfahren darstellen w├╝rde. Der Anwalt kannte ihren Namen nicht und Jaein wollte sichergehen, dass es die Wahrheit war - immer noch darauf bedacht, was mit Seris Ruf passieren w├╝rde, w├╝sste man, dass sie sich heimlich mit ihm getroffen und in diesem Club gewesen war. Nachdem er sie an diesem besagten Tag also nicht erreicht hatte, entschied er aufgrund der Dringlichkeit der Situation sie Zuhause im Dorm ihres Labels aufzusuchen und sie ├╝ber die neuesten Informationen in Kenntnis zu setzen. Es war das erste Mal, dass sie sich auf so riskanten, privaten Raum trafen. Am Ende redeten sie l├Ąnger, als sie vorgehabt haben und kamen sich ein weiteres Mal n├Ąher, als sie sollten. Schon zuvor bei einer Fahrt in Jae-ins Auto, waren sie sich n├Ąher gekommen und versp├╝ren Beide den Drang, einfach loszulassen und es geschehen zu lassen. Gerade sa├č Jae-in in ihrem Schlafzimmer auf dem Boden, mit den R├╝cken ans Bett gelehnt und Seri tat es ihm gleich. Ganz ehrlich hatte er ihr von der harten Zeit nach seinem Austritt aus der Industrie erz├Ąhlt und wie er sich gef├╝hlt hatte, den Hass der Fans zu ertragen.

Jae-in (geschrieben von Ren)
Ihr sachtes L├Ącheln steckte mich an und ich sp├╝rte, dass es eine Geste war, die von Herzen kam. Ich zeigte ihr damit nicht f├Ąlschlicherweise, dass es mir gut ging und sie sich keine Sorgen machen sollte - sondern es war ein Dank daf├╝r, dass sie mir zugeh├Ârt und sie es somit geschafft hatte, dass ich mich ausgeglichener f├╝hlte. "Ich habe noch Niemand wirklich erz├Ąhlt, wie es mir damals ging", gestand ich ihr daraufhin und das L├Ącheln ruhte immer noch auf meinen Lippen, als wollte ich ihr zeigen, dass ich es nicht bereute, mit ihr dar├╝ber gesprochen zu haben. Ich bereute es in keinster Weise. "Doch du schaffst es, dass ich mich traue es auszusprechen. Gamsahamnida, du hattest einen langen Tag und h├Ârst mir trotzdem zu", sagte ich leise und nur sachte senkte ich den Kopf in eine Verbeugung und l├Âste meinen Blick von ihr. Ich schaute auf meine H├Ąnde, die nicht mehr nerv├Âs mit einander spielten, sondern ruhig in meinem Schoss ruhten. Wahrscheinlich war ich sehr ehrlich - nicht mehr darauf bedacht, ob ich sie mit meinen Worten in Verlegenheit bringen k├Ânnte. Doch auf eine komische Wiese meinte ich zu glauben, dass es f├╝r sie okay sein w├╝rde. Diese Spannung zwischen uns - war ich der Einzige der es f├╝hlte, oder ging es ihr genauso? Mein Herz pochte immer noch in meiner Brust, weil der Gedanken von eben abermals durch meinen Kopf schwirrte. Die Erkenntnis, dass sie mir wichtiger geworden war, als ich vielleicht sofort bemerkt hatte. Wollte ich deswegen nicht, dass ich eine m├Ąnnliche Stimme h├Ârte, die bedeuten konnte, dass ihr Jemand anderes nah war? Ich war mir sicher, dass es der Grund war und es durchfuhr mich ein komisches, neues Gef├╝hl. Auf der einen Seite war es mit einem weiteren Blick in ihre Augen so einfach zu verstehen, was ich f├╝r sie f├╝hlte und doch wollte ich es nicht sofort begreifen. Ich hatte mich nach meiner letzten Beziehung auch vor diesen Gef├╝hlen verschlossen, nicht danach gesucht oder mich danach gesehnt. Und doch konnte ich gerade nur immer wieder sp├╝ren, wie mein Herz raste und wie ich die Konturen ihres Gesichtes nachging. In diesem Licht und ohne Make-Up, war sie in meinen Augen wundersch├Ân. Unter Gefahr, dass ich erwischt werden k├Ânnte, blieben meine Augen an ihren Lippen h├Ąngen. Mein Atem stockte, weil ich bemerkte, welche Gedanken mir durch den Kopf gingen - dass ich mich fragte, wie es sich anf├╝hlen w├╝rde, wenn ich mich nach vorne lehnen und ihr n├Ąher sein w├╝rde, als zuvor. N├Ąher als eine Umarmung. Ob ich mich an den Duft ihres Shampoos auch ein weiteres Mal noch Tage danach erinnern konnte. Ich sollte aufh├Âren daran zu denken, doch ich konnte nicht. Angestrengt lie├č ich den Blick zu ihren Augen hinauf wandern und f├╝r einen Moment meinte ich nur ihren Atem zu h├Âren. "Es gibt etwas...", fl├╝sterte ich, "was ich ausprobieren m├Âchte", verriet ich ihr mit stockendem Atem, als w├╝rde mein Herz so schnell schlagen, dass ich Gefahr laufen w├╝rde, mich daran zu verschlucken. Ich erinnerte mich an Soyoungs Worte, dass ich sie zum L├Ącheln brachte, daran wie sie es gesagt hatte und wie Seri reagiert hatte - und auf eine bestimmte Weise hatte ich keinerlei Angst mehr davor, was sich in mir abspielte. Vorsichtig kam ich ihr n├Ąher, als w├╝rde meine Handlung ihr auch ohne Worte zeigen, was ich vorhatte, doch ich stoppte mich, ehe ich sie auch nur ansatzweise ber├╝hrte. Als w├╝rden meine Augen auf die Erlaubnis warten, es wirklich zu tun. Ich wollte es ausprobieren, weil ich mir wirklich sicher sein wollte. Auch wenn ich nicht einmal mehr wusste, was ich hier eigentlich tat - es passierte einfach.

Seri (geschrieben von Into)
Es ├╝berraschte mich, dass ich die erste Person war, dem er sich ├╝ber die Zeit von damals anvertraute. Auf der einen Seite f├╝hlte ich, welches Vertrauen er mir entgegen brachte und auf der anderen Seite bedeutete es, dass er diese Zeit sowie er es sagte ganz allein durchgegangen war. Es war bitters├╝├č, dass ich die erste Person war, dem er sich ├Âffnete. Ich w├╝nschte es w├Ąre nicht so gewesen oder zumindest ihm fr├╝her begegnet zu sein. Das L├Ącheln verweilte auf meinen Lippen einen weiteren Moment, als er sich auf so eine h├Âfliche Art bei mir bedankte. Langsam sch├╝ttelte ich den Kopf, denn hierf├╝r sollte er sich nicht bedanken. In meinem Kopf wollte ich mir einreden, dass ich gerne f├╝r meine Freunde da war. Aber all das hier f├╝hlte sich viel zu intensiv an, um meinem Verstand das glauben zu lassen. Zus├Ątzlich hegte ich insgeheim den Wunsch meinen Kopf irgendwo abzust├╝tzen und ihn einfach nur zu betrachten. Wie er erst den Blick auf seine H├Ąnde senkte, nur um diesen daraufhin anzuheben und mich wieder anzusehen. Ich bemerkte wie seine Augen glitzerten, als er mein Gesicht musterte, so als f├Ąnde er mich h├╝bsch. Unter anderen Umst├Ąnden h├Ątte ich wohl den Blick abgewendet, aber es f├╝hlte sich nicht unangenehm an auf eine diese Art von ihm angesehen zu werden. Mir gefiel wie er mich ansah. Ein leichtes L├Ącheln umspielte meine Lippen als ich seinem Blick folgte. Und obwohl wir in derselben Pose sa├čen, f├╝hlte ich erneut N├Ąhe, die von ihm ausging. Mein Herz pochte viel zu schnell gegen meine Brust. Wie vorhin als unnie all diese Worte aussprach. Nur mit dem Unterschied, dass ich gerade kein Unbehagen oder Anspannung sp├╝rte. Wobei vielleicht doch Aufregung, weil eine Frage in meinem Kopf h├Ârbar wurde. Mein Atem verflachte, als ich seinen Blick an meinen Lippen erkannte. Er dachte an dasselbe. Ich h├Ârte unseren flachen Atem und Jae-in unterbrach die Stille, weil er anscheinend etwas ausprobieren wollte. W├Ąhrend er sich zu mir vorlehnte, konnte ich diesmal nicht anders als seine Lippen zu betrachten. Langsam l├Ąchelte ich und das L├Ącheln wurde breiter, als er dicht vor meinem Gesicht anhielt und mir in die Augen sah. Vermutlich war es mein L├Ącheln, welches ihn wissen lie├č, dass ich ihn ebenfalls k├╝ssen wollte. Meine Augenlider schlossen sich in dem Moment als ich seine weichen Lippen auf meinen sp├╝rte. Jae-in war es, der mich k├╝sste und mir alle Gedanken raubte. Meine Lippen handelten wie von selbst und doch wirkte ich auf mich unbeholfen, sodass ich den Eindruck hatte, dass der Kuss meinetwegen schmerzhaft kurz war. Als sich unsere Lippen voneinander l├Âsten, sah ich ihm eine Sekunde in die Augen. Ich wollte seine Lippen noch einen Moment l├Ąnger an meinen sp├╝ren. Erneut schlossen sich meine Augen, als ich dieses Mal den Kopf etwas nach vorne lehnte, um meine Lippen auf seine zu legen.

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Hope.

23, Weiblich

  13. Award Winning Author

Ambitionierter Teilnehmer

Beitr├Ąge: 1471

Re: ­čÄ▓ #2 Special Scene ­čÄ▓

von Hope. am 12.02.2022 22:27

~ÔÖą~Can it be wrong if it feels right~ÔÖą~
Eine Liebesgeschichte mit Ashley und Theo

ÔŁÜ┬á┬áÔŁÜ┬á┬áÔŁÜ

Playpartner: @Sincero ÔÖą

ÔŁÜ┬á┬áÔŁÜ┬á┬áÔŁÜ

Vorgeschichte: Schlechtgelaunt und niedergeschlagen sitzt Ashley mit ihrer besten Freundin Sarah in einer kleinen Kneipe im Zentrum von London. Der Grund f├╝r ihre schlechte Laune ist die Trennung von ihrem Freund Matt, denn dieser hatte sie betrogen und Matt hatte ihr die Schuld daf├╝r gegeben. Die junge Br├╝nette beschloss sich so schnell nicht mehr auf einen Mann einzulassen, doch das hatte sie wohl ohne ihre beste Freundin beschlossen, diese findet n├Ąmlich, dass Fremdgehen kein Grund daf├╝r ist, sich gehen zu lassen. Also handelt sie einen ziemlich au├čergew├Âhnlichen Deal mit dem hei├čen Barkeeper Theo aus: Er soll Ashley flachlegen. Zum Gl├╝ck findet dieser Ashley ├Ąu├čerlich anziehend und so kommt es dazu, dass er sich zu den beiden setzt. Mit der Zeit, wohl auch mit den vielen Shots, l├Ąsst Ashley sich darauf ein und die beiden verbringen einen gemeinsamen Abend in der Bar, bei Subway (Theo wird kein Fu├č mehr in einen dieser L├Ąden setzen) und schlie├člich bei Theo zuhause. Der Abend nimmt jedoch einen ganz anderen Verlauf als zuvor gedacht. Anstatt einen bedeutungslosen One-Night-Stand zu haben, reden die beiden die ganze Nacht miteinander und schlafen schlie├člich im Sitzen ein. Beide m├╝ssen sich eingestehen, dass es mehr als einen gemeinsamen Abend geben sollten und so kommt es zu einem gemeinsamen Fr├╝hst├╝ck und einem gemeinsamen Kochabend, bei dem sie sich zum ersten Mal k├╝ssen.
Das junge Gl├╝ck bleibt leider nicht so unbeschwert. Sarah findet ein wichtiges Detail ├╝ber Theo heraus, der wohl doch nicht nur der Barkeeper von nebenan ist. Theo, eigentlich Theodore Elliot Austin Finley Wales, zweit├Ąltester Sohn der K├Ânigsfamilie. Ashley will erstmal nicht glauben, vor allem, weil Theodore viele schlechte Schlagzeilen gemacht hat: Schwarzes Schaf der Familie, vom K├Ânigshaus verbannt, Bilder mit sehr vielen Frauen in sehr vielen Clubs. Sie beschlie├čt sich spontan freizunehmen und f├Ąhrt direkt zu Theo, um ihn damit zu konfrontieren.

ÔŁÜ ÔŁÜ ÔŁÜ

Ashley (geschrieben von Hope.)
ÔÇ×Ist das jetzt gerade wirklich dein Ernst?", fragte die Br├╝nette geschockt, als er damit anfing, dass sie doch eigentlich schuld an der ganzen Situation war. Sie h├Ątte ihn schlie├člich erkennen k├Ânnen und demnach war er anscheinend nicht verpflichtet ihr so etwas zu sagen. Wenigstens hatte Ashley keine Tr├Ąnen mehr in den Augen, nein stattdessen ├╝berwog die Wut auf den Prinzen. Sie konnte sich an keine Situation in der letzten Zeit erinnern, in der sie so w├╝tend war wie jetzt. Zus├Ątzlich zu der Wut war sie entt├Ąuscht. H├Ątte er ihr verschwiegen, dass er beispielsweise einen Zweitnamen hatte, okay. Das und viel mehr w├Ąre harmlos gewesen, aber ein Mitglied der K├Ânigsfamilie zu sein ist eben keine Kleinigkeit. Das verschwieg man nicht einfach, vor allem stempelte man die Person nicht als verr├╝ckt ab, sobald es komische Situationen gab.
ÔÇ×Vielleicht erkenne ich nicht alle Mitglieder der K├Ânigsfamilie, aber gut. Wenn du willst, dass ich dich wie jede zweite Frau behandle, dann mach ich das, eure Majest├Ąt. Ich kann mich gerne an dich ranschmei├čen ohne es ernst zu meinen, wenn du das willst. Wobei w├╝rde ich dich kennen, w├╝rde ich eindeutig mehr Klatschmagazine lesen und den Inhalt glauben. Dann h├Ątte ich dich definitiv nicht kennenlernen wollen! H├Ątte ich wahrscheinlich auch nicht, weil du mit einer anderen rumgemacht und mich gar nicht beachtet h├Ąttest" Sobald sie das ausgesprochen hatte, tat es ihr innerlich leid, was sie aber nicht zugab. Das waren harte Worte und auch wenn sie keinerlei Erfahrungen hatte in der ├ľffentlichkeit zu stehen, konnte sie sich schon denken, dass das nicht immer der Wahrheit entsprach und wahrscheinlich sehr oft dramatisiert wurde. Aber wenn er Vorw├╝rfe machte, dann konnte sie das auch. ÔÇ×Au├čerdem nochmal zum Thema: Wer wurde denn von wem als paranoid und verr├╝ckt abgestempelt, sobald es zu komischen Situationen kam? Denk mal nach, Morgenmuffel", fauchte sie schon fast und spielte auf die Situation im Caf├ę an. Aber auch im Supermarkt gab er ihr das Gef├╝hl zu ├╝berreagieren, als die ├Ąltere Person die beiden angestarrt hat und ein Foto machen wollte. ÔÇ×Ich habe dir nichts verschwiegen, gib mir nicht die Schuld f├╝r die Situation", f├╝gte sie noch hinzu und verschr├Ąnkte ihre Arme. Am liebsten w├╝rde sie ihn nicht mehr anschauen, aber das konnte sie nicht. Trotz allem was vorgefallen war, brachte sie es nicht ├╝ber ihr Herz einfach die Wohnung zu verlassen. Er war ein Idiot, ein sehr gro├čer sogar und ein Teil in ihr bereute, dass sie Sarah an diesem Abend nicht abgesagt hatte, dass sie nachgegeben hatte und sich zusammengerissen hatte, damit Theo doch noch eine Chance hatte. Erst die Trennung von ihrem Ex, jetzt das mit Theo. Wieso konnten M├Ąnner nicht ehrlich sein? Das war doch nicht so schwer, Frauen schafften das doch auch. Nicht alle, aber Ausnahmen gab es immer.
Auf einmal wurde Theo ruhiger, etwas mit dem Ashley nicht gerechnet hatte. Als er fragte, was sie von ihm erwarten w├╝rde, zuckte sie mit den Schultern. Das wusste sie doch selbst nicht genau. Sie wusste nur, dass ihr diese Situation weh tat. ÔÇ×Wieso hast du mich angelogen? Und fang bitte nicht wieder damit an, dass du das nicht hast. Verschweigen ist eine Sache, mich als verr├╝ckt darzustellen eine ganz andere", bat sie ihn, nun h├Ârte man auch ihre verletzte Stimme. ÔÇ×Ich will nicht, dass es zwischen uns anders ist. Ich will Theo zur├╝ck. Meinen Theo. Der Theo mit dem ich mich stundenlang unterhalten kann, ohne dass uns die Gespr├Ąchsthemen ausgeht. Der Theo bei dem ich Ich sein kann, ohne mich verstellen zu m├╝ssen. Bei dir habe ich das Gef├╝hl, dass wir uns schon wesentlich l├Ąnger kennen, ich will das nicht aufgeben. Ich habe mich doch nicht umsonst in dich verliebt", antwortete sie schlie├člich auf seine Frage, am Ende wurde ihre Stimme immer leiser.


Theo (geschrieben von Sincero)
Schlagartig wurde die ihn ├╝berkommende ├ťbelkeit derart ├╝berw├Ąltigend, dass er f├╝r einen kurzen Augenblick tats├Ąchlich glaubte sich ├╝bergeben zu m├╝ssen. Doch die Intensit├Ąt des unliebsamen Gef├╝hls in seiner sich verkrampfenden Magengegend wurde letztlich von dem schmerzhaften Stich in seinem rasenden Herzen ├╝bertroffen, der ihn j├Ąh innehalten lie├č. Das Bed├╝rfnis die Hand nach Ashley auszustrecken erstarb, stattdessen verspannten sich seine Muskeln schmerzlich und traten vereinzelt scharf hervor, verliehen seiner offensichtlichen Anspannung dadurch weitergehend Ausdruck, obwohl dies nicht einmal n├Âtig gewesen w├Ąre. Der Schatten, welcher sich beinahe ├╝bergangslos ├╝ber seine Z├╝ge gelegt hatte und der seine bernsteinfarbenen Iriden pl├Âtzlich eine Nuance dunkler erscheinen lie├č, w├Ąhrend sie den sonst f├╝r den jungen Mann ├╝blichen schelmischen Glanz verloren zu haben schienen, sprach bereits B├Ąnde und machten es ├╝berfl├╝ssig zu erw├Ąhnen, wie sehr sie ihn mit ihren Worten verletzt hatte.
In Situationen wie diesen gab es zwei Arten von Menschen. Solche, die ihren Schmerz durch Wut zu kompensieren versuchten und offensiv, laut und aggressiv wurden. Und dann gab es Menschen wie Theo, die sich binnen weniger Sekunden in sich zur├╝ckzogen und auf eine beunruhigende Art und Weise leise wurden. Vielleicht war das die ber├╝hmtber├╝chtigte Ruhe vor dem Sturm, wom├Âglich aber auch einfach seine Entt├Ąuschung, von der er nicht wusste, wie er ihr mit Worten Ausdruck verleihen sollte. Denn bei Gott, er hatte es so satt, dass die Menschen einen von einem vergeblich nach einer aufmerksamkeitserregenden Schlagzeige geiernden M├Âchtegern-Journalisten verfassten Artikel in einer billigen Klatschzeitschrift lasen und danach glaubten, ihn zu kennen. Er hasste es so sehr, dass sie ihn f├╝r das, was auf einer buntgedruckten Doppelseite mit professionell bearbeiteten oder in den unvorteilhaftesten Momenten aufgenommenen Bildern stand, verurteilten und nicht mehr in ihm sehen wollten, als den misslungenen Prinzen, der nichts anderes als Alkohol und Frauen im Kopf hatte. Aber noch schwerer als der Zorn auf all diese oberfl├Ąchlichen Menschen und die Verbitterung ├╝ber seinen Ruf, von dem er nicht einmal behaupten wollte, er sei vollkommen ungerechtfertigt, wog der Schmerz dar├╝ber, dass sich Ashley in diesem Augenblick in die schirr endlos lange Schlange jener Menschen, die ihn ├Ąchteten, ohne ihn zu kennen, einreihte.
ÔÇ×Hast du schon einmal daran gedacht, dass genau das der Grund ist, weshalb ich nichts davon erz├Ąhlt habe?" Der Bariton seiner Stimme klang nicht w├╝tend, nicht traurig oder belegt. Nein, er sprach vollkommen gelassen und beinahe erschreckend emotionslos. ÔÇ×Du h├Ąttest recherchiert, all diese Dinge gelesen und mich schneller auf die Abschlussliste gesetzt, wie ich meinen vollst├Ąndigen Namen h├Ątte aussprechen k├Ânnen. Du hast es gerade selbst gesagt ÔÇô h├Ątte ich dir gesagt, wer ich bin, h├Ąttest du mich gar nicht erst kennenlernen wollen. Weil du mich verurteilt h├Ąttest, wie jeder andere Mensch auch. Wie du es jetzt tust"
Ausgerechnet der Mensch, von dem er naiverweise das Gegenteil geglaubt hatte. Doch insgeheim wusste der adelige Barkeeper, dass er ihr das ebenso wenig ver├╝beln konnte, wie den Umstand, dass sie ebenfalls verletzt und entt├Ąuscht von ihm war. Und vielleicht war das neben seinem nicht zu leugnenden schlechten Gewissen der Grund daf├╝r, dass er seinem eigenen Schmerz zum Trotz nachharkte, was er tun k├Ânne, um es wieder gut zu machen und ihren Worten aufmerksam lauschte, w├Ąhrend er den Blick gen Boden senkte. ÔÇ×Aber es muss doch ├╝berhaupt nicht anders werden! Weil ich noch immer derselbe Mensch bin, von dem du schlechte Cocktails serviert bekommst und den du mit Curry oder seltsamen Thunfisch-Sandwiches umbringst, mit dem du reden und loslassen kannst und... warte" Er hob den Blick. ÔÇ×Was hast du gerade gesagt?"
Die Bedeutung ihrer letzten Worte traten erheblich verz├Âgert zu dem dunkelhaarigen Prinzen durch, doch in dem Augenblick, in dem sie sich durch seine verwirrten Gedanken hindurchgedr├Ąngt hatten und endlich in sein Bewusstsein vorgedrungen waren, brachten sie ihn j├Ąh zum Innehalten. Es verstrichen weitere Sekunden, bis die Verarbeitung derselben gerade ausreichend abgeschlossen war, dass er sie allm├Ąhlich zu realisieren begann. Und mit jedem sich pl├Âtzlich beschleunigenden Herzschlag erhellte sich die Mimik des gro├čgewachsenen Mannes, w├Ąhrend seine Mundwinkel verr├Ąterisch zu zucken begannen und er den Kopf zur Seite neigte. ÔÇ×Verliebt also, hm?", wiederholte er leise, ein kaum h├Ârbares Kratzen in der nun wieder lebhaft klingenden Stimme, trat indes endlich einen Schritt auf Ashley zu und hob die rechte Hand, um sie langsam durch ihr seidiges braunes Haar hindurch in ihren Nacken gleiten zu lassen. Allm├Ąhlich beugte er sich zu ihr hinab und lehnte die Stirn behutsam gegen die ihre. ÔÇ×Auch, wenn du jetzt von meinem bescheuerten Namen wei├čt und ab sofort einen Knicks machen musst, wenn wir uns sehen?" Er hielt inne und unwillk├╝rlich w├╝rde sein Grinsen breiter. ÔÇ×Zu fr├╝h?" Vermutlich. Aber das spielte keine Rolle. Schlie├člich hatte er soeben erfahren, dass Ashley sich in ihn verliebt -verliebt!- hatte. Und das berauschende Gl├╝cksgef├╝hl, das ihn seither ├╝berrollte, stellte all die anderen Emotionen in einen Schatten, der schw├Ąrzer und gleichg├╝ltiger nicht h├Ątte sein k├Ânnen. ÔÇ×┬┤tschuldige", murmelte Theo schmunzelnd gegen ihre vollen Lippen und zog sie schlie├člich n├Ąher zu den seinen heran.

~ÔÖą~

An dieser Stelle auch ein von Herzen kommendes Danke an @Sincero und @Herbstwind. Ihr erm├Âglicht mir die besten und sch├Ânsten Rollenspiele, die ich jemals haben durfte und hoffentlich noch ganz lange haben werde. Ihr schreibt beide wahnsinnig gut und seid au├čerdem auch au├čerhalb des Plays verdammt sympathisch. Danke, dass ihr mit mir sowohl auf Rsh als auch privat schreibt ÔÖą

@Sincero: Auch wenn das Play inaktiv ist und seit Monaten am Anfang steht, geh├Ârt es zu meinen Lieblingsplays. Ich hoffe, dass es ganz bald weiter geht und Ashley und Theo noch ganz viel zusammen erleben (und auch leiden werden, so wie ich uns und unsere Planung kenne. Ups ) ÔÖą

@Herbstwind: Danvy existiert seit 2016. Das sind bald sechs Jahre, was verdammt lange ist. Auch wenn das Play immer mal wieder inaktiv war, es ist einfach Wahnsinn was die beiden schon erlebt und durchgemacht haben. Bald steht die Hochzeit an und das wird, wie der Rest auch, einfach nur perfekt ÔÖą

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

-Albert Einstein-


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2022 22:32.

Lapislazuli

26, Weiblich

  9. Employed Writer

Event-Begeisterter

Beitr├Ąge: 2665

Re: ­čÄ▓ #2 Special Scene ­čÄ▓

von Lapislazuli am 13.02.2022 20:30

Smoke & Mirrors


Playpartnerin:
Illusion

Content/Trigger Warning:
Schwangerschaft

Backgroundstory:

Diana hat Damon erschossen. Oder h├Ątte sie zumindest, wenn der Teufel nicht so schwer umzubringen w├Ąre. Aber immerhin hatte ihm dieser Streit und der ungewollte Mordversuch eine lange Haftstrafe eingebracht und Diana den n├Âtigen Abstand, um sich emotional von Damon zu distanzieren. Hatte sie zumindest geglaubt.
Denn sobald er nach f├╝nf langen Jahren wieder vor ihrer T├╝r stand, hatte sie nicht lange die eisige Kluft zwischen ihnen aufrecht erhalten k├Ânnen. Alsbald hatten sich die Liebenden wieder gefunden und ungewollt f├╝r Nachwuchs gesorgt.
Aber w├Ąhrend er in seiner Rolle als Vater ganz aufging, flutete Panik ihr Gem├╝t

Diese Szene beschreibt die Untersuchung eines Arztes zur Schwangerschaft und das erste, versteckte Liebesgest├Ąndnis von Diana an ihren Damon und umgekehrt nach der langen Haftstrafe.
Das RP basiert auf der Blogidee Smoke & Mirrors.


Textstelle ÔÇô Diana (geschrieben von Lapislazuli):
Sobald Diana ihren noch flachen Bauch f├╝r die Ultraschalluntersuchung frei gemacht hatte, war ihre Hand wieder zu Damon geglitten und hatte sich irgendwo festgehalten. Im Nachhinein h├Ątte sie nicht sagen k├Ânnen ob sie seine Hand hielt oder sich an seinem Oberteil festgekrallt hatte. Sie hatte nicht erwartet dass es sich so gut anf├╝hlen w├╝rde, wenn er bei ihr war. Sie f├╝hlte sich nicht nur sicher und bewacht von der besten Waffe der Welt, sondern auch seltsam geborgen. Sie m├╝sste sich nicht alleine alles merken, m├╝sste nicht alleine Fragen beantworten oder alleine Entscheidungen treffen. Er war bei ihr, ihr Fels in der Brandung, und sie wusste sie konnte sich blind auf ihn verlassen.
"Da sind wir schon.", erkl├Ąrte der Arzt und deutete auf seinen Bildschirm. Allm├Ąhlich formte sich nun endlich ein Bild vom Inneren ihres Bauches und zwei dunkle Schatten waren auf dem Monitor erkennbar. Sie sah zum ersten Mal ihr Baby. Ihr und Damons Kind war eine kleine, lebendige Kugel und pl├Âtzlich ergriff sie tiefe Liebe f├╝r die unf├Ârmigen Schatten. Ein unbeschreibbares Gl├╝ck formte sich und erf├╝llte jede ihrer Zellen. Fast w├Ąre sie in Tr├Ąnen ausgebrochen. Sie hatte keine Ahnung wo oben oder unten war, aber der Arzt w├╝rde es ihnen schon sagen. Allerdings hatte sie mit der folgenden Offenbarung nicht gerechnet.
Diana starrte gebannt auf den Monitor und hielt den Atem an, ehe der Arzt ein "Oh" ert├Ânen lie├č. "Wie ich sehe, ist f├╝r diese Schwangerschaftswoche alles normal entwickelt. Bei beiden."
Bei beiden.
Zwillinge.
Tats├Ąchlich ergaben nun die zwei Schatten durchaus Sinn und nur nebenbei bekam sie die anderen Dinge mit. Stocksteif war sie geworden und Damon hatte sich vor ├ťberw├Ąltigung hingekniet. Er hielt ihre eiskalte Hand und ihre Atmung setzte erst wieder ein, als sich ihre Lunge mit einem stechenden Schmerz beschwerte. Zwei Babys. Zwei offenbar gesunde Babys.
Sie f├╝hlte sich wie in Watte gepackt, in einen Vulkan getaucht und in einer Zentrifuge herumgeschleudert. Sie bekamen zwei Kinder. Als w├Ąre nicht eines schon ├╝berfordernd genug! Langsam, wie in Zeitlupe wandte sie sich Damon zu, der seinen Blick wieder auf den Monitor gerichtet hatte. In ihren Augen stand helles Chaos. Ihre gesamte K├Ârperhaltung war angespannt und dann h├Ârte sie das seltsame, schnelle Klopfen. Auch ohne die Erkl├Ąrung des Arztes wusste sie, dass es die Herzschl├Ąge eines Babys waren. Eines ihrer Babys.
Dieses Ger├Ąusch war der letzte Tropfen der ihre ohnehin schon zerbrechliche Geduld zum Zerspringen brachte und fuchsteufelswild sprang sie von dem Behandlungsstuhl auf, entzog Damon ihre Hand und der Arzt musste wohl oder ├╝bel zur├╝ckweigen. Sofort erstarb die Aufnahme der Herzt├Âne und Diana boxte Damon gegen die Schulter.
"Du mit deinem Mutantensperma!", fauchte sie ihn an. "Wie kannst du es wagen mich gleich doppelt zu schw├Ąngern?" Sie riss sich los und stiefelte zornig, mit offen wehender Bluse im B├╝ro auf und ab. Ihre H├Ąnde fuchtelten in der Luft herum.
"Wie...? Wo...? Ich meine... wie sollen da zwei... Platz haben?", fragte sie sich selbst und musste erstmal ihrem Schock Luft machen. "Miss, ich kann Ihnen alles erkl├Ąren.", versuchte der freundliche Arzt doch sie h├Ârte ihn gar nicht.
Stattdessen blieb sie stehen und funkelte Damon b├Âse an. "Du!" Sie deutete mit dem Finger auf ihn. "Du bist schuld wenn mir mein Herz bricht!" Sie bemerkte gar nicht dass ihr nun doch ein paar Tr├Ąnen die Wange hinab rollten. Sie legte ihre Hand auf ihr Herz und ihr Zorn war genauso schnell verpufft wie er gekommen war.
"Ich kann euch doch nicht alle drei lieben. Wie soll denn das mein Herz aushalten?", fragte sie beinahe verzweifelt. Denn ja, dieses Erlebnis, dieses erste Bild ihrer Kinder und dazu noch die Herzt├Âne hatten auch in ihr diese st├╝rmische, wilde Liebe entfacht, die sie sonst nur f├╝r Damon aufsparte.


Textstelle ÔÇô Damon (geschrieben von Illusion):
Gestern schon hatte sich die Welt auf den Kopf gestellt und gerade drehte sie sich erneut wieder um hundertachzig Grad und rastete ein. Vorher schon hatte er tiefe Verbundenheit zu dem einen Baby gesp├╝rt, aber jetzt ├╝berrollte ihn seine neue Rolle volkommen. Zweifelsfrei stand f├╝r ihn nun fest, dass es nichts und niemanden wichtigeren in seinem Leben gab als diese zwei winzigen Schatten, die so klein und fragil und sch├╝tzenswert waren. Damon w├╝rde nicht nur Vater von einem, sondern gleich zwei Kindern auf einmal sein und anstatt dass ihn der Doppelpack ├╝berforderte oder be├Ąngstigte lie├č es ihn sich gleich nur noch mehr freuen. Er konnte seinen Blick nicht von dem Bildschirm wenden, erst als das Bild auf einmal verschwand und sich auch seine Hand von Dianas l├Âste kehrte er wieder in das Arztzimmer zur├╝ck, lie├č seine bereits entstehenden Zukunftspl├Ąne in seinem Kopf zur├╝ck.
Diana war wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und lief nun in dem Behandlungszimmer auf und ab. F├╝r einen Moment musste Damon sich noch fangen, die Nachricht schlicht zu ├╝berw├Ąltigend als dass er direkt verstehen konnte warum Diana so heftig reagierte. Als der Arzt ebenfalls mitsprechen wollte bat Damon f├╝r einen Moment um den Raum und der Arzt nickte nach kurzem Z├Âgern mit der Information, dass er in ein paar Minuten wieder kommen w├╝rde.
Erst als sie alleine waren Diana, er und zwei kleine Babys ging er einen Schritt auf sie zu. Bei ihren Vorw├╝rfen h├Ątte er beinahe geschmunzelt. Nicht nur hatte sein 'Mutantensperma' das Hinderniss der Spirale einwandfrei ignoriert, nein es war nicht nur ein Baby das nun in Diana heran wuchs. Er verzieh ihr die Anschuldigungen, die sie ihm gegen den Kopf warf noch bevor sie ihren Mund verlie├čen, denn es war eine Erkenntniss, die nun einmal riesig war anstatt nur eines gleich zwei Babys in sich zu haben. "Dein Herz wird Dir nicht brechen, Diana." versuchte Damon sie zu beruhigen, er selbst die Ruhe selbst mit stolzem und liebevollem Auftreten, ├ľffentlichkeit hin oder her. Gerade konnte er nicht anders als offen zur Schau zu stellen, wie positiv ├╝berw├Ąltigt er war. Bei ihren folgenden Worten blinzelte er kurz, als sie davon sprach sie alle drei zu lieben und sein Herz machte einen erneuten Sprung. "Vergiss nicht, dass wir Dich alle drei ebenso sehr zur├╝ck lieben." sprach er und hielt ihr fragend seine Hand entgegen, auch wenn er sie liebend gerne einfach an sich gezogen h├Ątte. "Du bist nicht alleine, Di. Ich bin immer noch bei Dir und werde das gemeinsam mit Dir durchstehen." versicherte er ihr erneut. Nicht einmal Diana selbst w├╝rde ihn von ihr fern halten k├Ânnen.


On either side the river lie
long fields of barley and of rye,
that clothe the wold and meet the sky.

The Lady of Shalott (1832) - Alfred Tennyson



Antworten

Vinny

23, Weiblich

  13. Award Winning Author

Neuling

Beitr├Ąge: 5152

Re: ­čÄ▓ #2 Special Scene ­čÄ▓

von Vinny am 14.02.2022 17:03

What doesn't kill you


Playpartner: dixi

Content/Trigger Warning:
Ungewollte Hochzeit - Angedeutete Vergewaltigungsgedanken - Wahre Liebe siegt

Kurze Backgroundstroy zu den Charakteren und der Szene:
Die beiden Charaktere Dhamage Sohn des Malachai und Johanna Tochter des War sind Vampire die dem Black Dagger Brotherhood Fandom entsprungen. Eines Nachts tauchte Johanna bei den Br├╝dern der Black Dagger Bruderschaft auf und bittet um Hilfe, denn ihr gro├čer Bruder und Vormund Slayer - Sohn des War ist verschwunden. Die Br├╝der tun alles um ihn, einen der letzten ihrer eigenen Spezies, zu finden um die Art zu erhalten. W├Ąhrenddessen befindet sich Johanna im sicheren Hause der Bruderschaft. W├Ąhrend der Suche wird Dhamage, genannt Mitch, verletzt. Johanna f├╝hlt sich schuldig und k├╝mmert sich um den Bruder. Langsam aber sicher entwickelt sich zwischen den beiden etwas unterbewusstes eine Verbindung. Schlie├člich finden sie heraus, dass ihr Vater ihren Bruder entf├╝hrt hat, um Johanna zu einer Hochzeit zu zwingen. Nat├╝rlich nur um f├╝r seine Tochter das Beste zu wollen und das ├ťberleben der Art zu sichern. Dass seine Tochter bei der Geburt eines neuen Vampires sterben k├Ânnte ist ihm dabei vollkommen egal. Dhamage, der nicht zulassen will, dass Johanna einfach so mit ihm geht, aber ohne ihren Bruder als Vormund in der Gesellschaft der Vampire nichts ausrichten kann, begleitet schlie├člich zusammen mit den Br├╝dern der Black Dagger und deren K├Ânig, ebenfalls einer der Br├╝der, die Hochzeit mit dem Vorwandt Johanna zu besch├╝tzen bis sie ihrem zuk├╝nftigen Mann KOs ├╝bergeben wurde. Die Zeremonie beginnt und genau hier setzt die Story an. Anmerkung: Die beiden haben sich vorher nie gek├╝sst oder aber gesagt was sie f├╝reinander empfinden. Dhamage erw├Ąhnte gegen├╝ber Johanna nur, dass er sie besch├╝tzen w├╝rde. Daher glaubte sie am Anfang auch, dass er das nur aus pflichtbewusstsein macht oder aus Freundlichkeit, was er aber keines Falls tut, denn er meint es vollkommen ernst.


Textstelle:


Dhamage alias Mitch


Er konnte sich nicht daran erinnern wann seine Nerven das letzte Mal derartig blank gelegen hatten. Immer wieder rollte Mitch seine Finger zusammen, nur um sie direkt wieder auszustrecken und wenn er das nicht gerade tat starrte er so ernst aus dem Fenster des Escalade, dass er sicher Sorgenfalten behalten w├╝rde. Rhage dr├╝ckte ihm gutherzig die Schulter und schenkte ihm ein schiefes Grinsen. ÔÇ×Wenn du so weitermachst, bist du explodiert bevor wir ankommen. Atme zwischendurch mal durch."
Sie hatten mit niemandem dar├╝ber gesprochen was Mitch vorhatte zu tun, jedoch mussten die anderen Krieger das auch nicht wissen um zu verstehen wie sehr Dhamage unter der Gesamtsituation litt. Wie ein Elefant stand es im Raum, das unausgesprochene Geheimnis der Gef├╝hlswelt des Kriegers, der sich geschworenen hatte nie selber zur Last zu werden. Und trotzdem waren sie alle da, standen bei ihm und lie├čen ihm den Raum den er ben├Âtigte um zu atmen.
Dennoch hatte er das Gef├╝hl, dass seine Welt verschwamm als sie bei dem Anwesen des Grauens ankamen und in den Raum gef├╝hrt wurden, in dem die Zeremonie abgehalten werden sollte. Verdammt wusste denn niemand wie man vern├╝nftig l├╝ftete? Ihm war einfach so schwummerig und Rhage konnte ihn auch nur so lange unauff├Ąllig st├╝tzen bis es auff├Ąllig wurde, dass einer der Krieger am schw├Ącheln war. Rhage boxte ihn beil├Ąufig in die Seite und nickte in Richtung eines griesgr├Ąmig drein blickenden jungen Herren, der stets in Begleitung von Sicherheitspersonal durch die Gegend bewegt wurde.
ÔÇ×Das muss Slayer sein", brummte der blonde leise und V nickte, der unweit von ihnen stand und seine Augen wie immer ├╝berall hatte. ÔÇ×Ich tippe darauf, dass er seine Schwester einmal sehen durfte bevor sie sie unter die Haube bringen." Mitch zuckte als wolle er in die Richtung gehen, er w├╝rde schon einen Weg finden Jo hier herauszuholen bevor er k├Ârperlich aus dem Ruder lief und alles zu Klump verarbeitete was ihm in den Weg kam, doch Butch war es, der ihn am Arm festhielt ehe er auch nur einen Schritt gemacht hatte. ÔÇ×Soweit ich gesehen habe, stehen auch oben Leute um sie zu sichern. Mach keinen Dummfug, Dhamage."
Verflucht aber er wollte Dummfug machen. Er wollte sich den Weg freik├Ąmpfen und mit Jo ├╝ber die Schulter geworfen durchbrennen, wenn es sein musste ohne seine Br├╝der je wiederzusehen. Er wollte nur, dass sie gl├╝cklich und sicher war und bei ihm. Er wollte alles sein, das sie brauchte.
Der Zeremoniebeginn wurde eingel├Ąutet und widerwillig lie├č Dhamage sich auf einen Platz dr├╝cken, Rhage leistete ganze Arbeit. Ein ├Ąlterer Herr, der furchtbar versnobt wirkte, stand vor der versammelten Gesellschaft, er schien der Beauftragte zu sein den Bund zu schlie├čen und Mitch war beinahe erleichtert dar├╝ber. Er glaubte nicht daran, dass es einer anderen als der Jungfrau der Schrift m├Âglich war eine richtige Verbindung zu schaffen oder zu segnen. Jo w├╝rde, selbst wenn man ihn hinauswarf und sie gegen ihren Willen ehelichte immer ihre eigene Herrin bleiben, solange die Jungfrau nicht erschien.
Als sein Blick auf Jo fiel als man sie in den Raum f├╝hrte, zu dem Widerling von Priester und noch grausameren Hellren, drehte es dem dunkelhaarigen Bruder den Magen um und er schaltete ab. Irgendwie arbeitete noch gerade so das Notstromaggregat in seinem Kopf und hielt eisern zusammen was ging, sorgte daf├╝r, dass sein Hintern auf dem Stuhl blieb, doch er ertrank in dem Bild von Jo an der Seite eines anderen Mannes. Welle um Welle schlugen die Bilder auf ihn ein wie sie ungl├╝cklich nackt in einem Bett lag und genommen wurde nur um ein Kind auszutragen, das sie nie lieben k├Ânnen w├╝rde bis es sie endg├╝ltig zerriss.
Ohne es zu bemerken war er aufgestanden, die H├Ąnde zu festen F├Ąusten an den Seiten geballt und starrte KOs derart feindselig ein, dass Wrath sich deutlich r├Ąusperte, ihm eine Hand auf die Schulter legte und Dhamage mit Gewalt wieder setzte. Der selbsternannte Oberpriester atmete gerade tief durch und wollte ansetzen diese Zeremonie so schnell abzuwickeln wie m├Âglich, da unterbrach ihn eine volle weibliche Stimme.
ÔÇ×Tritt zur Seite, diesen Bund zu schlie├čen liegt bei mir."
Die Jungfrau der Schrift war wie aus dem nichts erschienen, eine kleine in einen dunklen Umhang geh├╝llte glei├čend leuchtende Gestalt, die so manchem der Br├╝der schon das Leben schwer gemacht hatte. Ein Raunen ging durch die Reihen, Erstaunen dar├╝ber, dass ihre G├Âttin sich zu dieser Zeremonie blicken lie├č. Widerwillig, aber deutlich bem├╝ht nicht unh├Âflich zu sein trat der ├Ąltere Herr zur Seite und gewahr seiner Sch├Âpferin das B├╝ndnis zu besiegeln. Wie immer lie├č die Frau nichts durchblicken, erlaubte keinen Einblick darauf wie sie das ganze befand, doch obwohl sie nicht hinsah, traf sie den Nagel auf den Kopf.
ÔÇ×Krieger, dein Blick frisst mich f├Ârmlich auf, obwohl ich dich nicht einmal ansehe. Was ist der Anlass deiner Aufmerksamkeit?"
Augenblicklich stand Dhamage wieder, senkte jedoch das Haupt und legte eine Hand auf seine Brust. ÔÇ×Ich bitte um eure Vergebung, Jungfrau der Schrift-" ÔÇ×Beantworte lieber weshalb du mich ansiehst als w├Ąre ich eine Hirngespinst." Leise Lacher gingen durch die Reihen, die sogleich wieder verstummten, lediglich der dunkelhaarige blieb still. Er k├Ąmpfte sich bis auf den Durchgang zwischen den Sitzreihen vor und fiel auf ein Knie herab, noch immer die Hand auf der Brust und den Blick gesenkt. ÔÇ×Ich erhebe Einspruch gegen das B├╝ndnis, das ihr im Begriff seid zu besiegeln." Nun gingen Ger├Ąusche der Emp├Ârung durch die Gesellschaft und War begann sich in drohender Manier auf den Krieger zuzubewegen. Dhamage war froh, dass er auf den Boden vor sich sah, so verloren er wenigstens nicht die Beherrschung und verpr├╝gelte dieses selbsternannten Heldenvater.
ÔÇ×War, ich kann mich nicht erinnern dich gebeten zu haben einen Krieger zu bedrohen. Setz dich", sagte die Jungfrau schroff, ein Gefallen f├╝r unfolgsame M├Ąnner hatte sie noch nie. ÔÇ×Was ist der Grund f├╝r den Einspruch?", fragte die Jungfrau der Schrift weiter als War sich schnaubend wieder auf seinen Stuhl hatte sinken lassen und schien Dhamage nun so mit ihrem Blick zu fixieren, dass man meinen konnte, er ginge gleich in Flammen auf. Doch so sehr sein Inneres auch brannte, seine Fassade hatte er im Griff als er zur Antwort gab worauf sie alle warteten.
ÔÇ×Ich erhebe Einspruch bei dieser Zeremonie, weil ich Anspruch auf Johanna, Tochter des War, erhebe und euren Segen erbitte." Dhamage zweifelte mit keiner Silbe an was er sagte und hob nun doch unaufgefordert den Blick, jedoch sah er nicht die Jungfrau an, sondern Jo. Ihr Anblick blendete ihn beinahe, so unfassbar gut sah sie in ihrem Kleid aus. ÔÇ×Ich m├Âchte sie lieben, ehren und sch├╝tzen und wenn sie gestattet sie zur Mutter meiner Kinder machen." Die W├Ârter kamen so nat├╝rlich, dass er sich nicht eine Sekunde daf├╝r sch├Ąmte der dunkelhaarigen ins Gesicht zu sagen was in ihm vorging, denn jetzt wo er so vollwertig Anspruch erhob, war es pl├Âtzlich so leicht. Er wollte sie lieben, ehren und sch├╝tzen und Kinder? Mit ihr konnte er sich das vorstellen.
Die Jungfrau ignorierte s├Ąmtliches Gefl├╝ster und emp├Ârte Schnauber und wendete sich an Jo.
ÔÇ×Johanna, Tochter des War, ein t├Ârichter Krieger erhebt Anspruch auf dich bei der Zeremonie, bei der du den Bund mit deinem Hellren eingehen sollst. Es liegt an dir zu entscheiden welchen Mann du willst, aber ohne ein B├╝ndnis geht dieser Tag nicht zu neige." F├╝r alle Anwesenden kam es wie ein Schock, die Jungfrau der Schrift beleidigte Mitch in einem Satz, stellte Jo aber gleichzeitig frei welchen Mann sie wollte, solange sie nur einen nahm. Es war fast schon am├╝sierend wie diese kleine Gestalt alle in ihrer Gewalt hatte und niemand es wagte deutliche Widerworte zu leisten.


Johanna Tochter des War alias Jo

Es war wie ein Todesmarsch als sie am Arm ihres Vaters beinahe schon regelrecht nach vorn geschleift wurde. Sein Gang war fest und bestimmend. Der Druck seines Armes mit dem er ihren hielt viel zu fest und sie sp├╝rte einen gewissen Schmerz. Beinahe schon als wollte er sichergehen, dass sie nicht davon lief. Johanna sah nicht eine einzige Person an in diesem Raum. Sah einfach nur gerade aus. Immer weiter. Auch wenn sie in den Augenwinkeln wahrnahm, dass noch andere Personen anwesend waren. Dann aber fiel ihr Blick auf die gr├Â├čten M├Ąnner im Raum. Wrath, der K├Ânig sa├č seitlich und hatte wohl mit den Br├╝dern einen Ehrenplatz bekommen. Doch Johannas Blick blieb bei Mitch h├Ąngen. Er hatte so viel f├╝r sie getan und beinahe schon sch├Ąmte sie sich, dass sie jetzt noch zu ihm sah als w├Ąre er das letzte bisschen Halt, dass sie hatte. Am liebsten h├Ątte sie einfach nur geweint, doch das konnte sie nicht. Wollte sie nicht und w├╝rde sie ganz sicher auch nicht tun. Stattdessen glitt ihr Blick zu Slayer. Er sah sie entschuldigend an, wurde von seinen Bodyguards auf dem Stuhl gehalten. Es war abartig. Sein Blick sagte genau eine Sache. Es tut mir leid. Nicht, dass Slayer irgendetwas mit all dem hier zu tun gehabt h├Ątte. Der wahre Feind war ihr Vater, der sie am Arm weiter an allen vorbei zog und schlie├člich stand sie da. Vor allen, vor dem Springbrunnen, der eigentlich echt sch├Ân war. Dieser kleine Garten hier mitten in der Nacht hatte etwas. Beinahe schon erleichtert war sie als ihr Vater sie los lie├č. Aber zu fr├╝h gefreut. Er griff leicht nach ihrer Hand und reichte sie an KOs weiter. Der junge Mann war ein hochgewachsener Kerl. Durchaus sch├Ân anzusehen. Sein K├Ârper war keinesfalls kraftlos. Er hatte einige Muskeln und wirkte allgemein attraktiv oder h├Ątte es wohl getan. Normalerweise sollte sie sich geschmeichelt f├╝hlen mit jemanden wie ihm in den Bund der Ehe ein zu gehen, doch das war sie nicht und sie w├╝rde sich auch nie so f├╝hlen. "Du siehst wundersch├Ân aus." Seine Stimme war dunkel und rau, aber dennoch schien er es ernst zu meinen. Johanna glaubte nicht, dass KOs eine b├Âsartiger Kerl war, aber er war all dem hier so sehr angetan wie ihr Vater und das allein reichte um sie anzu ekeln. Der Priester vor ihnen machte es nicht besser. Er war alt und erinnerte beinahe schon an einen Doggen. Vielleicht war er es auch. Wen interessierte das schon? Johanna konnte nur daran denken wie wenig sie das hier wollte. Ihr war schlecht und am liebsten h├Ątte sie geschrien. Ihre Beine schienen sie kaum halten zu k├Ânnen. War es das jetzt? W├╝rde sie ewig mit diesem Mann zusammen sein? Sich nehmen und Befehligen lassen wie es eine gute Shellan zugelassen h├Ątte? W├╝rde sie ihm Kinder schenken, wie man es erwarten w├╝rde? W├╝rde sie es ├╝berleben? Beinahe schon war es eine Genugtuung zu wissen, dass die meisten Vampirinnen es nicht ├╝berlebten ein Kind zu geb├Ąhren, doch sie wollte ihr Leben doch nicht so hergeben. Schon gar nicht f├╝r einen Mann den sie nicht liebte und dem sie ja geradezu verkauft worden war. Leicht wurde ihr schwummerig vor Augen, also schloss sie sie f├╝r einen Moment. Sie betete. Betete bei allem was ihr heilig war, auch wenn es nicht mehr viel war. Irgendjemand musste irgendetwas tun! Irgendjemand! Sie betete, betete zur heiligen Jungfrau. Betete um Hilfe. Hilfe um diese Ungerechtigkeit nicht geschehen zu lassen. Sie w├╝rde auch zu den Auserw├Ąhlten gehen, wenn es sein musste, nur musste man ihr helfen. Sie hier herausholen. Slayer retten und irgendwie alle hier davon abhalten sie mit diesem Mann zu verbinden, den sie nie gewollt hatte. Dabei ging es nicht einmal um ihr eigenes Gl├╝ck, viel mehr um ihren Bruder, der so sehr leiden w├╝rde, wenn sie es nicht tun w├╝rde. Und ja auch um ihr eigenes Gl├╝ck, denn sie wusste, dass sie so nicht gl├╝cklich werden konnte. Doch wer war sie schon, dass sie solche Anspr├╝che stellen durfte? Nur war es die pure Verzweiflung, die sie dazu brachte zu beten. Johanna konnte nur hoffen, dass die Jungfrau ihr verzeihen w├╝rde, sie um so etwas zu bitten. Das jedoch tats├Ąchlich Hilfe kam, damit h├Ątte sie nicht gerechnet. Oder zumindest nicht damit, dass die Jungfrau wirklich auftauchte. Doch sie war da und ihre weibliche Stimme brachte Johanna dazu die Augen zu ├Âffnen. Eine kleine schwarze Gestalt, eingeh├╝llt in vollkommenes schwarz, selbst das Gesicht verdeckt stand neben dem Priester. Noch nie hatte sie selbst die Ehre mit der Jungfrau der Schrift gehabt und doch war ihr sofort klar, dass sie es war. Doch sie war nicht hier um ihr zu helfen. Sie wollte diesen Bund schlie├čen. Es war als w├╝rde jemand ihr in die Magengrube schlagen. Von einem Priester in diese Verbindung gef├╝hrt zu werden war schon schlimm genug, aber so etwas endg├╝ltiges wie die heilige Jungfrau? Am liebsten h├Ątte sie sich umgedreht und w├Ąre davon gerannt. Jo ballte ihre H├Ąnde zu F├Ąusten. Sp├╝rte wie die N├Ągel sich in ihre Handfl├Ąchen dr├╝ckten, doch es war ihr egal. Johanna wandte den Blick nicht von der leuchtenden Gestalt in ihrem schwarzen Umhang ab. Es w├Ąre unh├Âflich gewesen und doch wollte sie gerade ├╝berall sein, nur nicht hier. "Heilige Jungfrau, es ist uns eine unendliche Ehre, euch hier begr├╝├čen zu d├╝rfen.",sprach Johanna die ersten Worte seit sie hier hinaus gekommen war und senkte leicht den Kopf. Vielleicht auch nur um ihre Wut und die Verzweiflung zu unterdr├╝cken. Auf der anderen Seite auch um sie zu ehren. Es war ja nicht ihre Schuld. Doch statt zu antworten vernahm Johanna ihre Stimme erneut. Doch richtete sie sich nicht an einen der beiden, sondern an...einen Krieger. Beinahe schon automatisch fuhr Johannas Kopf nach oben und suchte nach dem Ausl├Âser, der die Aufmerksamkeit der Jungfrau auf sich gezogen hatte. Es war Dhamage, der sich erhob. "Mitch...",entkam es der jungen Frau leise. Ein wenig hoffnungsvoll und doch zugleich gef├╝llt von Angst. Was hatte er vor?! Sie konnte nur hoffen, dass er keinerlei Dummheiten machen wollte. Es w├Ąren die letzten Dummheiten die er je tun w├╝rde. Niemand beleidigte eine G├Âttin und schon gar nicht die heilige Jungfrau. Dennoch. Ihr Blick lag auf ihm. KOs war ihr dabei sowas von egal. F├╝r sie z├Ąhlte im Moment nur dieser Mann, um den sie gerade mehr Sorge hatte als um sich selbst oder jeden anderen hier. Er bat um Vergebung und beinahe war sie schon erleichtert, denn das war das Mindeste. Am liebsten h├Ątte sie die Jungfrau gebeten ihm nichts zu tun. Gott sie h├Ątte alles mit ihr tun k├Ânnen, aber doch nicht mit ihm... Aber Johanna wusste auch, dass sie sich nicht einmischen durfte. Die Worte der Jungfrau waren hart und irgendwo wurde gelacht. B├Âse warf Jo Blicke auf die Anwesenden. Der Drang zu Knurren, warnend, war da, doch unterdr├╝ckte sie ihn. Sie wollte die Jungfrau nicht reizen, auch wenn sie es vielleicht schon tat. Immerhin entging ihr nichts. Wieder suchte ihr Blick Mitch, der zum Durchgang kam. Er fiel vor der Jungfrau auf eines seiner Knie. Was bei der heiligen Jungfrau, die im ├╝brigen immer noch anwesend war, tat er denn bitte da?! ÔÇ×Ich erhebe Einspruch gegen das B├╝ndnis, das ihr im Begriff seid zu besiegeln." Es waren nur wenige Worte und dennoch zitterte Jos Atem und sie begriff was er versuchte zu tun. Die Angst, die sie um ihn hatte und gleichzeitig die Bewunderung seines Mutes tobten in ihr. Am liebsten w├Ąre sie auf ihn zu gerannt und h├Ątte ihn einfach nur umarmt. Dieser Trottel...dieser s├╝├če, Trottel. Er hatte versprochen sie zu besch├╝tzen. Aber das konnte er nicht. Nicht vor der Jungfrau und doch wollte er das hier aufhalten. "Dhamage..." Mehr als ger├╝hrt und gleichzeitig ├╝berrascht und ein wenig in Angst brachte sie seinen Namen leise hervor. Proteste seitens ihres zuk├╝nftigen Hellrens waren zu h├Âren. "Was wagst du dich eigentlich?!",knurrte er in die Richtung. Ihr Vater schloss sich all dem an. Und Johanna? Die w├╝rde am liebsten auf die Knie sinken. Dieser Mann ├╝berrascht sie immer wieder und gleichzeitig wollte sie ihm allein f├╝r den Versuch danken. Doch stattdessen stand sie da und funkelte ihren Vater gef├Ąhrlich an. Als dieser jedoch n├Ąher kam, da entwich es ihr. Das bedrohliche, warnende Knurren seitens der jungen Frau mit dem wohl niemand so wirklich gerechnet hatte. Jedoch wurde jener bereits von der Jungfrau zur├╝ckgewiesen. "Und du mein Kind, schweig still." Klar, auch sie bekam ihr fett weg, aber sie gerade alles getan, um diesen Mann zu sch├╝tzen. Selbst vor ihrem Vater. Auch wenn er das wahrscheinlich allein besser konnte. "Was soll das?",knurrte KOs leise in Jos RIchtung packte sie am Arm. Sie sah zu ihm hoch. "Lass mich los.",erwiderte sie einfach nur. "Du...",begann er, doch die Jungfrau war es die alles unterbrach. "Hat man dir keine Manieren beigebracht, Junge? Lass sie los.",forderte die Jungfrau ohne das sie Widerworte zulie├č und er tat es. Johanna konnte ihr innerlich nur danken. Aber sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann zu, der da kniete und noch immer darum bat Einspruch erheben zu d├╝rfen. ÔÇ×Ich erhebe Einspruch bei dieser Zeremonie, weil ich Anspruch auf Johanna, Tochter des War, erhebe und euren Segen erbitte." Er tat was? Ihre Augen wurden gro├č. Sie brachte kein Wort hervor, sondern sah ihn einfach nur an. Er konnte keine Scherze machen. Nicht in dieser Situation. Seine Worten klangen auch nicht so als w├╝rde er Scherze machen wollen. Nicht, dass die heilige Jungfrau das ├╝berhaupt jemals respektiert h├Ątte. Nicht wenn es um so etwas ging. KOs neben ihr bebte. Wie konnte sie ihn zum Hellren nehmen? Wieso tat er all das hier? Wenn sie ihn w├Ąhlen w├╝rde, dann h├Ątte er keine Chance darauf je eine andere Frau an seiner Seite zu haben. Er w├╝rde nie die Frau finden, die f├╝r ihn bestimmt war, auch wenn es tief in ihrem Inneren schmerzte ├╝berhaupt zu akzeptieren, dass es da jemand anderen geben k├Ânnte. Sie hatte die Wahl und das wusste Johanna auch. Tief in sich kannte sie die Antwort schon. Da wollte sie nichts mehr als Mitch. Nicht, dass sie KOs ├╝berhaupt je gewollt hatte. Aber konnte sie das tun? Konnte sie Mitchs Freundlichkeit ausnutzen, seinen Besch├╝tzerinstinkt nur um nicht diesen Mann zu ihrem Hellren zu nehmen, dem sie versprochen worden war? Wenn auch gegen ihren Willen. Dann hob er den Kopf und sein Blick traf ihren. Ihr Herz raste und sie wusste nicht womit sie das verdient hatte. Wieso er bereit war das f├╝r sie zu tun. ÔÇ×Ich m├Âchte sie lieben, ehren und sch├╝tzen und wenn sie gestattet sie zur Mutter meiner Kinder machen." Jedes seiner Worte traf sie direkt ins Herz. Lie├č sie nur noch mehr l├Ącheln und ja es trieb ihr beinahe die Tr├Ąnen in die Augen. Seine Worte waren so voller Liebe und Ehrlichkeit. Und ganz ehrlich? Tief in sich wusste sie, dass sie dasselbe wollte. Sie mochte ihn und sie erinnerte sich wie sie sich um ihn gesorgt hatte als er verletzt war. Wie wohl sie sich in seiner N├Ąhe f├╝hlte und sich w├╝nschte..ja was...? Ewig bei ihm bleiben zu k├Ânnen. F├╝r ihn war das alles so klar und wenn sie dar├╝ber nachdachte, dann konnte sie sich vorstellen an seiner Seite zu stehen. Ihn zu umsorgen, f├╝r ihn da zu sein und ihm die beste Shellan zu sein, die er haben konnte. Und Kinder? Ja, vielleicht. Mit ihm? Klang doch nicht so schlecht. Vielleicht irgendwann. Wieder wollte KOs was sagen, w├Ąhrend Jo einfach nur ger├╝hrt da stand und doch unterbrach die Jungfrau jegliches Gemurmel. Zuerst konnte Johanna gar nicht von Mitch lassen, aber wandte sich schlie├člich doch wieder an die heilige Jungfrau um sie nicht zu ver├Ąrgern. Sie senkte ehrf├╝rchtig den Kopf. ÔÇ×Johanna, Tochter des War, ein t├Ârichter Krieger erhebt Anspruch auf dich bei der Zeremonie, bei der du den Bund mit deinem Hellren eingehen sollst. Es liegt an dir zu entscheiden welchen Mann du willst, aber ohne ein B├╝ndnis geht dieser Tag nicht zu neige." Sie lie├č ihr wirklich die Entscheidung... Ehrlich gesagt hatte sie nicht damit gerechnet. Im Grunde hatte sie mit nichts von all dem gerechnet, aber...auf einmal schien sie frei. "Ich..." Die dunkelhaarige Sch├Ânheit wusste nicht was sie sagen sollte. Ihr Blick glitt von der Jungfrau zu KOs. Der schien sie anzusehen als w├╝rde er nicht damit rechnen, dass sie den Krieger nahm. Es nicht zulassen w├╝rde. Sie w├╝rde diesen Mann niemals lieben k├Ânnen. Ihr Blick sagte es bereits als sie KOs ansah und dann zu Mitch und hin zu Slayer blickte. Sie konnte ihn doch nicht...was w├╝rde passieren, wenn sie Mitch nahm? Wenn sie sich von ihrem Vater und KOs abwenden w├╝rde? Beinahe schon als w├╝sste ihr Bruder die Antwort, der nur sanft nickte, wohl l├Ąngst wusste was sie in Wahrheit wollte, sah sie zu ihm. Dann glitt ihr Blick zu den Br├╝dern und zu Wrath. Hatten sie gewusst was er vorgehabt hatte? Moment...was wenn Wrath das befohlen hatte? Panik stieg in ihr auf. Rhage dagegen grinste nur vielsagend, beinahe als w├╝sste er dass das hier passieren w├╝rde. Er nickte ihr leicht zu, beinahe als wollte er sagen, 'Nimm ihn, Kleines'. Dann sah sie wieder zu Dhamage. Zugegeben sie hatten nicht den besten Start und dann? Dann schien es als w├Ąre da etwas zwischen ihnen passiert und Johanna wusste wohl schon seit sei von dieser Verbindung erfahren hatte was sie in Wahrheit wollte. Zumindest wurde das Verlangen danach immer st├Ąrker und nun? "Ich, Johanna, Tochter des War, bin bereit den t├Ârichten Krieger, Dhamage zu meinem Hellren zu nehmen. Ihn zu lieben, zu ehren und an seiner Seite zu sein. Ihn zu sch├╝tzen, soweit es in meiner Macht steht und die Mutter seiner Kinder zu werden, soweit er sich als w├╝rdig erweist." Die Worte waren so ehrlich, so vollkommen nat├╝rlich und ├╝berzeugt, dass es sie selbst ├╝berraschte und doch lag dieses L├Ącheln auf ihren Lippen. Sollte die Jungfrau ihn doch t├Âricht nennen. War ihr doch egal. Ein kleines L├Ącheln kam ihr sogar ├╝ber die Lippen w├Ąhrend sie das sagte und ein noch w├Ąrmeres L├Ącheln als sie von der Jungfrau zu Dhamage sah. Langsam ging sie zu ihm, ungefragt und blieb vor ihm stehen. Sanft hielt sie ihm die Hand hin. "Du wei├čt ich kann das nie wieder gut machen...",hauchte sie leise. "Aber ich danke dir..." Ihre Worte waren leise und gleichzeitig doch so aufrichtig und erleichtert. "Ich werde dir die beste Shellan sein, die du haben kannst.",versprach sie und blickte in diese unendlich dunkelblauen Augen. Kaum, dass er stand, da zog sie ihn kurz in eine Umarmung. "So sei es.",durchbrach die Stimme der Jungfrau die Stille, was wohl auch die anderen wach r├╝ttelte. KOs hinter ihr schien nicht mehr zu verstehen was hier passierte und wie sie es wagen konnte. Er funkelte sie an. Sie beide. Ebenso ihr Vater. "Du kleine...!",begann ihr Vater auch schon, doch die Jungfrau schritt ein. "Noch ein Wort und verbanne dich dieser Zeremonie.",warnte sie und ihr Vater brodelte. So sehr wie auch KOs, der langsam zu seinen Leuten ging, w├Ąhrend Johanna zur├╝ck zur Jungfrau ging. "Jungfrau der Schrift." Es war Wrath, der sich erhoben hatte und zu ihr nach dr├╝ben ging. "Das ist Johanna, Tochter des War. Enkelin von Fhear,..." Er begann ihre halbe m├Ąnnliche Familie aufzuz├Ąhlen wie es ├╝blich ist. Er neigte leicht den Kopf ehe er zur├╝cktrat. "Tritt vor, Frau.",befahl die Jungfrau und Jo tat wie ihr befohlen, sich dabei von Mitch l├Âsend. "Gib mir deine Hand." Automatisch tat sie wie ihr befohlen und drehte die Handfl├Ąche nach oben. Die Jungfrau schien etwas darin zu sehen. Etwas kitzelte da, doch Jo konnte nicht sagen was es war. Ihr Herz klopfte wie verr├╝ckt. Beinahe war es wie ein kleiner Elektroschlag. Dann lie├č sie ihre Hand los, ehe sie sich an Dhamage wandte. "Krieger.",forderte sie ihn auf, es Johanna gleich zu tun, stellte ihm jedoch noch Fragen. "Krieger, diese Frau will dich zum Mann nehmen. Bist du bereit, dich f├╝r sie zu beweisen? Dich f├╝r sie zu opfern? Wirst du sie gegen jene verteidigen, die ihr schaden wollen?" Die Frage nach dem ob sie beide sich gegenseitig ├╝berhaupt wollten war mit Dhamages ansprache und ihrer Antwort bereits vollbracht gewesen. Es blieb nur diese eine Frage. Die Frage des Beweisens. Es w├╝rde eine Pr├╝fung geben ob die Verbindung beider gut war, erkannt durch das Lesen der Verbinsubg beider aus ihren H├Ąnden und im Anschluss w├╝rde man ihren Namen auf seinen R├╝cken schreiben. Es war das gr├Â├čte Geschenk und die gr├Â├čte Ehre, die er ihr machen konnte und gleichzeitig wusste sie, dass er bereit war so viel auf sich zu nehmen. Doch seine Worte zuvor hatten bereits klar gemacht, dass all das nicht nur leere Worte waren. Liebevoll sah sie zu ihm. Sie w├╝rde ihn nicht ablehnen. Nicht nach all dem.


Dhamage alias Mitch:


Einen Moment lang f├╝rchtete Dhamage tats├Ąchlich, dass er einen Schritt zu weit gegangen war und Jo sich verweigern w├╝rde. Sie brauchte so unfassbar lange eine Entscheidung zu f├Ąllen, wo er doch dachte, dass es nichts leichteres gab als einen der Br├╝der zu ehelichen, die bereits jetzt deutlich mehr Respekt f├╝r sie er├╝brigt hatten als ihr Vater oder einer der M├Ąnner mit denen er im Bunde war. Wie gebannt hafteten seine dunkelblauen Augen auf der dunkelhaarigen als sie den Blick schweifen lie├č als w├╝rde sie nach der richtigen Antwort suchen.
Ewigkeiten verstrichen und lie├čen Mitchs Herz schier endlos sinken bis Johanna endlich eine Antwort gab und den Krieger mit so viel Stolz und Erleichterung erf├╝llte, dass er beinahe platzen wollte vor Gl├╝ck. Nicht nur hatte er sein Versprechen gehalten Jo vor einer Ehe zu sch├╝tzen und ihrem Vater zu entrei├čen, nein, er hatte die Ehre sie seine Stellan zu nennen und Himmel, das lie├č seinen Puls voller Vorfreude in die H├Âhe schie├čen.
Er konnte nicht anders als sie bewundernd anzusehen als sie auf ihn zukam und ihm die Hand reichte. Ein L├Ącheln stahl sich auf seine Lippen und er ergriff die zierliche ihm dargebotene Hand. Zwar nutzte er die Hilfe nicht zum Aufstehen, aber er sah die Annahme als symbolisches Unterstreichen dessen, dass er sich dar├╝ber bewusst war was er tat und Jo an seiner Seite akzeptierte. Sicher, sie w├╝rden wohl noch ein kl├Ąrendes Gespr├Ąch f├╝hren m├╝ssen, aber so gut er konnte, wollte er der h├╝bschen dunkelhaarigen bereits jetzt versichern, dass er das hier aus freien St├╝cken machte. Ohne zu z├Âgern erwiderte er die Umarmung, den kurzen Moment der Zweisamkeit, den sie teilen durften. ÔÇ×Nichts zu danken", entgegnete er sanft ehe sie sich wieder der Jungfrau zuwendeten und der K├Ânig ihrer Art begann Johanna f├Ârmlich vorzustellen.
Nie zuvor war Dhamage so aufgeregt und gleichzeitig in sich ruhend gewesen wie in diesen Augenblicken. Der H├╝ne wusste was er wollte, wusste, dass er sich seiner Sache sicher war. Doch hoffte er darauf, dass er damit nicht allein war. So oder so w├╝rde er der jungen Vampirin der Hellren sein, den sie verdiente, egal ob sie ihn am Ende lieben k├Ânnte oder nicht, aber die Vorstellung sie k├Ânnten f├╝r einander geschaffen sein, war ihm noch immer die liebste.
Ohne zu z├Âgern hielt Dhamage der Jungfrau der Schrift seine Hand hin, die Handfl├Ąche nach oben gewandt, und h├Ârte sich die Fragen an, die man ihm stellte. Der kleinen verh├╝llten Gestalt nicht ins Wort zu fallen war definitiv kein leichtes, doch wusste der Krieger es besser als das Schicksal der beiden in Gefahr zu bringen. Sein bester Freund war das beste Beispiel daf├╝r was geschah, wenn man es sich mit der Jungfrau der Schrift verscherzte und so wartete er bis die Stimme der G├Âttin ihrer Art verklungen war.
ÔÇ×Ich will mich f├╝r diese Frau, Johanna, Tochter des War, beweisen, mich f├╝r sie opfern und gegen all jene verteidigen, die ihr schaden wollen", beantwortete Mitch mit sicherer Stimme. Es w├Ąre der perfekte Moment gewesen einen Seitenblick zu Jos Vater zu werfen, denn er z├Ąhlte als ├ťbel, als jemanden, vor dem der dunkelhaarige Krieger seine zuk├╝nftige verteidigen wollte und das bereits bevor sie ├╝berhaupt miteinander den Bund eingegangen waren. Tat er es auch nicht und riss sich zusammen, bei Mitchs Worten ging der ein oder andere leicht verachtende Blick aus Richtung der Bruderschaft zu der feinen Gesellschaft, die sich so gro├čkotzig Johannas Familie nannte. Rhage allen voran schien das ausdr├╝cken zu wollen zu dem Dhamage in diesem Augenblick die H├Ąnde gebunden waren.
ÔÇ×So sei es."

┬╗┬áI'm sending the raven. Black bird in the sky. Sending a signal that I'm here. Some sign of life I'm sending a message Of feathers and bone. Just let me know I'm not forgotten out here alone ┬ź
~ Sam Tinnesz ~

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.02.2022 21:17.
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