Wir werden unterstützt von:


🎲 Adventskalender 2024 🎲

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  13  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


random.xme

22, Weiblich

  10. Wannabe Poet

Event-Begeisterter

Beiträge: 4139

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von random.xme am 22.12.2024 19:06

20. Dezember

Eine Berühmtheit? Weihnachten? Diese Psychologie-Frrunde von Jade hatten immer so verrückte Ideen einander kennenzulernen und ich nippte an meinem Gin Tonic. Die Hausparty hatte schon richtig Fahrt aufgenommen und zu gern hätte ich im Wohnzimmer getanzt, nur irgendwie ließ mich das Küchengespräch nicht los.
Ich würde es nichtmal als sonderlich interessant bezeichnen, aber der Ausgang wurde von einem Typen versperrt der über die Ideen von Freud philosophierte, da wollte ich mich nicht in den Weg stellen.
"Und? Piet war dein Name, oder?" Fragte die junge Blondine mich und blinzelte dabei so langsam, dass ich mir Sorgen wegen eines Schlaganfalls machte. Ich hob beide Augenbrauen und sah sie etwas fragend an "Die Berühmtheit...zu Weihnachten!" Erinnerte sie mich und jetzt musste ich wirklich überlegen.
"Wenn auch bereits verstorbene Berühmtheiten zählen, wäre es auf jeden Fall Maria Montessori" erwiderte ich zielsicher "sie war eine Vorreiterin der Reformpädagogik, sie hat kindliche Entwicklung verstanden bevor es die ganzen Herren getan haben. Sie hat für ihre Ideen gekämpft und ich würde gern mit ihr einen Kaffee trinken. Bestimmt würde sie sich freuen, was aus ihrer Idee im 21. Jahrhundert geworden ist"

Grille

Antworten

CheshireCat_86

73, Weiblich

  13. Award Winning Author

Amateur-Unterhalter

Beiträge: 17998

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von CheshireCat_86 am 22.12.2024 16:21

20.12.1862

Grace las gerade die heutige Zeitung. Auf der letzten Seite waren viele kleinere Informationen, zum einen eine Spalte, wo vor den Taschendieben auf den Märkten gewarnt wurde. Eine andere Spalte informierte, wann die Kirchen an den Feiertagen offen waren und wann Messen gelesen wurden und dann gab es ihre liebste Sparte. Es waren immer kleine Aufgaben über die man sinnieren konnte. Wie würde ein Weihnachten mit Fremden aussehen, die Weihnachten nicht kennen oder würden Sie in Amerika genauso besinnlich feiern wie hier in der alten Welt? Heute war die Frage: „Mit welcher Berühmtheit würden Sie gerne Weihnachten verbringen?“ Grace legte den Kopf schief. Gute Frage. Vielleicht mit Abraham Lincoln, der dieses Jahr die Emanzipationsproklamation vorbereitet hat und so die Sklaverei als abgeschafft erklärt hat – was die Südstaaten nun ja , eher ungehalten aufgenommen haben… nein – über Krieg und Mord und Tod wollte sie an Weihnachten nicht denken. Gerade, weil dieses Jahr die Schlacht von Antietam war – so viele Tote gab es vorher nie in einem Krieg… vielleicht mit Otto von Bismarck, er ist nun Ministerpräsident. Es wäre sicher spannend zu erfahren, was er noch alles für Preußen plant. Aber an Weihnachten über soetwas nachzudenken. Oh – genau, sie würde gerne mit dem Gremium der Weltausstellung Weihnachten verbringen – sie war selbst in den Gärten der Royal Horticultural Society in South Kensington dabei, als diese im Mai eröffnet wurde. Es war so beeindruckend, in was für einer Zeit sie lebten! Und mit dem Prinzen zu speisen, wäre sicher eine Ehre, die sie ihr Lebtag nicht vergessen würde, immerhin wäre er ihr zukünftiger König!

 

 

21.12.1862

Matt hob sie gerade in die Kutsche und Grace sah zurück zum Opernhaus. Beide hatten einen Abend bei Weihnachtsliedern im Opernhaus verbracht – und Grace ging das Lied „Adeste Fideles“ nicht mehr aus dem Kopf. Es wurde so mit Inbrunst von der Opernsängerin vorgetragen und der Chor, der sie begleitet hatte. Sie bekam alleine beim erinnern Gänsehaut. Es war ein wunderbares Lied… sie lächelte als Matt ihr ihre Handschuhe reichte, ehe die Kutsche sich in Bewegung setzte. „Hat es dir gefallen?“ sie nickte heftig. „Es war wunderbar. Ich hätte ewig zuhören können.“ Schwärmte sie lächelnd. Sie summte das Lied nach. „War es nicht imposant?“ Matt schmunzelte. „Das war es.“ Meinte er gutmütig und überließ sie dann wieder ihren Gedanken.

 

 

22.12.1862

Die Brüder Auguste und Louis Lumière reichten erst am 13.02.1895 die Patentrechte für einen Kinematographen ein, nachdem sie seit 1882 an bewegten Bildern experimentieren. Daher kannte Grace zu diesem Zeitraum noch keinen Film – doch wenn der erste Filmschnipsel 1888 erscheint und die Menschen in Aufregung versetzt, wird sie es lieben. Gerade, weil es für sie eine weitere Welt öffnet, die nicht nur aus Büchern besteht.

Alice asked the Cheshire Cat, who was sitting in a tree, "Can you show me the right direction?" The cat asked, "That depends on where you want to end up?" "I don't know where I want to end up" Alice answered. "Then," said the cat, "it really doesn't matter which direction you take, does it?"

~Lewis Carroll, Alice's Adventures In Wonderland~

Antworten

Sprenkel

26, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Eventmanager

Ambitionierter Teilnehmer

Beiträge: 899

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von Sprenkel am 22.12.2024 05:01

tuerchen_22.png

22. Dezember
Filmeabend! Welchen Weihnachtsfilm würde dein Charakter vorschlagen? Oder soll es gar kein Weihnachtsfilm sein?


Zeit für die Antwort bis am 24. Dezember um 23:59 Uhr

Antworten

LuciferDaem...

27, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Beiträge: 1672

Catriona McLoid - 21. Dezember

von LuciferDaemonium am 21.12.2024 21:05

21. Dezember - Auld lang syne



Auld lang syne
 [click me]


Catriona versuchte diesmal peinlich berührt, nicht erneut die ganze Küche in Mehl zu tauchen. Oder sich selbst. Wenn sie alleine wäre, würde es sie nicht stören. Dafür gab es immerhin einen Staubsauger und eine Dusche. Aber sie war nicht alleine und Azrael, der es sich auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht hatte, sollte gar nicht erst irgendwelches Chaos sehen. Sie war nicht routiniert in der Küche, das wurde ihr leider einmal mehr bewusst. Trotzdem war sie auf die Idee gekommen, mit dem Whisky-Früchtebrot zu beginnen, dass sie versprochen hatte. Einzig die Anweisung, dass er ihr nicht dazwischenfunken sollte, hatte der Rotschopf ihm gegeben. Wenn er ihr noch permanent Gesellschaft leisten würde, käme sie nie voran - geschweige denn, dass es überhaupt etwas werden würde. Bis jetzt hielt sich Azrael daran und störte sie nicht weiter, weshalb Catriona gut vorankam und fast ohne Malheur. Stolz auf sich selbst schob sie das Früchtebrot in den Ofen und machte sich daran, die Küche aufzuräumen. Ein kleines Chaos war dennoch vorhanden, aber es war zumindest besser gelaufen als bei ihrem ersten Versuch. Dabei begann die Schottin unwillkürlich damit, die Melodie eines ganz bestimmten Liedes zu summen. Auld Lang Syne wurde in ihrer Heimat oft zur Weihnachtszeit, aber vor allem zum Jahreswechsel gesungen. Und für sie war es ein echter Ohrwurm, die Melodie blieb einfach hängen. Es war nostalgisch, erzählt davon, auf die alte Zeit zu trinken. Meistens auch zu Ehren der Verstorbenen oder einfach als kleine Erinnerung, was alles geschehen und gemeistert wurde. Das Leben ging stetig vorwärts, doch sollte man nie vergessen, was einmal war.

"Should auld acquaintance be forgot
And never brought to mind?
Should auld acquaintance be forgot,
and days of auld lang syne?"

Catriona sang leise den Test, der ihr im Kopf herumspukte und lächelte dabei, während die Utensilien gesäubert wurden und ihren Weg zurück in den Schrank fanden. Eigentlich war es schon ironisch, wie sehr dieses Lied auf sie zutraf. Wenn sie auf die Monate des vergangenen Jahres zurückblickte, war so viel passiert. Sie hatten neue, aber auch alte Verbündete und Freunde gewonnen. Hatten neue Grenzen geschaffen, welche die Alten zwar überschrieben, aber dennoch einem kleinen Beispiel folgten. Sie lernten aus der Vergangenheit und schufen daraus die Zukunft.

"For auld lang syne, my jo
For auld lang syne
We'll tak' a cup o' kindness yet
For auld lang syne"

Der Hass war verschwunden. Der Hass, der sie angetrieben hatte, die Verbitterung - all das gehörte der Vergangenheit an. So viel hatte sich geändert, allem voran sie selbst. Sie war nicht mehr so engstirnig, hatte wieder gelernt, das Leben zu genießen und nicht nur auf ein Ziel hinzuarbeiten. Catriona hatte mehr bekommen, als sie sich hätte wünschen können. So viel mehr als das, was ihr damals genommen wurde.

"And surely ye'll be your pint-stoup
And surely I'll be mine
And we'll tak' a cup o' kindness yet
For auld lang syne."

Auch Azrael hatte sich gewandelt. Von dem Mann, der er zu Beginn war, sah man nur noch die kleinen Ecken und Kanten, die er mit sich trug. Er war gewachsen, regelrecht in seine Position hineingewachsen. Gleichzeitig war die Firma als auch HOPE mächtig gewachsen und stärker als je zuvor. Azrael hatte den Thron endgültig bestiegen und führte die Hölle nach seinem Ermessen. Er bestimmte die Regeln und war ein besserer Herrscher, als sein Vater es vor ihm war.

"We twa hae run about the braes,
and pou'd the gowans fine
But we've wander'd mony a weary fit,
sin' auld lang syne."

Catriona lächelte sanft bei dem Gedanken, wie sie beide zusammengewachsen waren. Von den Beginnen, in denen sie einander kaum vertrauten. Er hatte ihr Gott weiß wie oft gedroht, er solle seine Entscheidung nicht bereuen. Und sie hatte ihren Dickkopf durchgezogen auf einem riskanten Drahtseilakt. Und doch hatten sie es irgendwann gelernt, Hand in Hand zu arbeiten. Die Fürsten auf ihre Seite zu bringen und sich gegen Erzengel behauptet, die ihnen das Leben schwer machten.

"We twa hae paidl'd in the burn,
frae morning sun till dine
But seas between us braid hae roar'd,
sin' auld lang syne."

Trotz ihrer Unterschiede und dem Umstand, dass sie nur ein Mensch war, hatte sie begonnen, diesen Mann zu lieben. Gleich welche Eigenarten, selbst sein wahres Gesicht hatte sie zu schätzen gelernt. Sie fürchtete nicht länger den Dämon hinter dem hübschen, menschlichen Gesicht. Sie liebte ihn für das, was und wie er war. Wenn Catriona ehrlich zu sich war, tat sie das schon wesentlich länger. Nicht nur die letzten zwei Monate. Wann es begonnen hatte, wusste sie nicht. Zu stolz war sie gewesen, um es sich einzugestehen, dass sie ihm längst verfallen war. Aber jetzt war es ihr mehr als bewusst geworden.

"And there's a hand, my trusty fiere
And gie's a hand o' thine
And we'll tak' a right gude-willie waught
for auld lang syne."

Sie ließ die letzten leisen Töne verklingen und nahm die beiden Kaffee in ihre Hand, die sie rausgelassen hatte. Sie hoffte, dass sie noch sehr lange Azraels Hand halten konnte. Dass sie gemeinsam durch jede Herausforderung schreiten würden. Gemeinsam waren sie unaufhaltbar, das wusste die Schottin einfach. Zeitgleich hoffte Catriona, noch sehr oft mit ihm gemeinsam auf alte Zeiten zurückblicken zu können, die sie erlebt haben. Auf gemeinsame, alte Zeiten. Ihr Herz wurde warm, als sie den Ofen schließlich ausschaltete und nach draußen zu Azrael zurückkehrte. Sie reichte ihm den Kaffee und hob ihre Tasse beinahe so, als wöllte sie anstoßen.
"For auld lang syne.", murmelte sie schmunzelnd, auch wenn sie wusste, dass er es nicht verstehen würde. Azrael verstand die Sprache selbstredend, doch wusste er sichtlich nicht, wie sie darauf kam. Doch sie erklärte sich auch nicht. Diese warmen Gedanken der Vergangenheit würde sie in ihrem Herzen bewahren und so lächelte sie nur warm ihren Dämon entgegen.

Antworten

LuciferDaem...

27, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Beiträge: 1672

Catriona McLoid - 20. Dezember

von LuciferDaemonium am 21.12.2024 20:27

20. Dezember - Der berühmte... Höllenherrscher?

 

(Mir fehlten ein wenig Ideen zu dem Türchen, but I'll tried~ xD)


Catriona seufzte etwas genervt. Einkaufen war etwas, was sie gerne vermied, vor allem so kurz vor den Feiertagen. Die Läden waren übervoll und die Menschen schienen regelrecht in einer Panik auszubrechen, sie könnten für die Feiertage nichts mehr bekommen. Oder aber sie mussten auf den letzten Drücker noch Geschenke für ihre Lieben besorgen. Kurzum war es wirklich eine Qual, auch nur irgendeinen Supermarkt zu besuchen. Dass es Freitagabend war und die Meisten jetzt in ihren Urlaub starteten, verschlimmerte alles nochmal um ein Vielfaches. Sie rückte ihren Korb etwas zur Seite, als eine aufgeregte und sichtlich überforderte Mutter mit ihrem schreienden Kind an ihr vorbei hastete. Gott, da sollte noch einer sagen, das Fegefeuer wäre eine Bestrafung. In den Schuhen dieser Frau wollte die Schottin ganz sicher nicht stecken. Mitleidig sah sie ihr hinterher, ehe sie wieder auf das Regal vor sich blickte. Sie musste einkaufen, immerhin wollte sie für die Feiertage ein paar Kleinigkeiten da haben, wenn sie diese schon nicht alleine verbrachte. Und sie hatte ihm ein Früchtebrot versprochen, dafür brauchte sie auch noch die Zutaten, damit sie es am Wochenende machen könnte. Ein Produkt nach dem nächsten landete in ihrem Korb, während Catriona versuchte, den gestressten Weihnachtseinkäufern nicht im Weg zu stehen. Rücksicht konnte man hier kaum erwarten und sie wollte nicht unbedingt einen Streit vom Zaun brechen. Sie kannte sich und ihr Temperament gut genug, dass sie ohnehin ihre Klappe nicht halten konnte.
"Soviel zur besinnlichen Zeit...", murmelte sie leise zu sich selbst und lief weiter durch die Gänge. Azrael hatte noch irgendein Telefonat laufen, weshalb er draußen geblieben war. Er würde sie in jeder Menschenmenge sofort finden, wenn er wollte, weshalb sie einfach vorgegangen war. Netterweise hatte er versprochen, ihr zu helfen. Oder besser gesagt, Catriona hatte ihm keine Wahl gelassen. Sie hatte wenig Lust gehabt, sich allein dem Chaos zu stellen.


Sie war gerade beim Whisky angekommen und prüfte hierbei etwas strenger die Etiketten und vor allem die Herkunft, auf der Suche nach einem, der ihrem Geschmack gerecht wurde, als sie ein gehässiges Lachen hinter sich hörte.
"Was sagt man denn dazu? Catriona McLoid, das Sommersprossengesicht mit der großen Klappe. Hätte nicht gedacht, dich hier zu sehen." Catriona erstarrte bei der nasalen Stimme, die ihr sofort einen Würgereiz bescherte. Oh nein, bitte nicht... Alle, nur nicht sie... Sie schloss die Augen und atmete kurz durch, ehe sie sich mit einem zuckersüßen Lächeln umdrehte.
"Amber. Was sagt man dazu, hat Daddy den Geldhahn zugedreht oder warum gehst du in einen normalen Supermarkt einkaufen?", entkam es ihr frostig. Amber Kingsley war lange Zeit Schulkameradin in der Gaelic Secondary School, die sie besuchte, bis Catriona den Weg zu ihrer Uni gefunden hatte. Sie konnte diese Bitch nicht ausstehen und Amber hatte damals großen Gefallen daran gefunden, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Nicht ohne dass sich Cat gewehrt hat. Aber gegen das blonde Gift konnte man kaum ankommen, ihre Einbildung war die einzige Bildung, die diese Barbiepuppe genossen hatte.
Amber schnaubte pikiert.
"Ich wäre freiwillig auch nicht hier, aber mein Verlobter wollte unbedingt herkommen, um ein paar Kleinigkeiten zu holen.", wank sie demonstrativ mit dem Diamantring an ihrem Finger. Dem Rotschopf war dies egal, sie beachtete das Schmuckstück nicht wirklich. Amber ließ sich jedoch nicht von ihrem Schikaneversuch abbringen und sah mit ihren braunen Augen pikiert über das Büro Outfit der Schottin, ehe sie künstlich auflachte.
"Wie ich sehe, bist du nicht mehr als eine billige Sekretärin! Wie unangenehm, als Frau deinen Alters noch zu arbeiten." Genervt verdrehte die Schottin die Augen. Golddigger sagte hallo und wirklich helle war diese Bitch nicht. Sonst würde sie merken, von welcher Qualität ihre Kleidung war. Aber Amber wollte es wohl nicht sehen, lieber hob sie sich selbst höher, als sie war.
"Nicht jeder will ein Prestige-Schoßhündchen sein.", spottete Catriona und drehte sich wieder zum Regal um.
"Hah, das sagst du nur, weil dich kein Mann will. Mit dem Gesicht kein Wunder." Amber seufzte gespielt mitleidig. Ungläubig drehte sich Catriona wieder zu ihr um und ihre Augen sprühten Funken. Oh dieses Miststück!
"Ich für meinen Teil habe sogar eine Berühmtheit ergattert. Daniel Harrison, der talentierte Pianist. Er spielt bald im Royal Opera House.", sonnte sich Amber weiter im Erfolg ihres Mannes und der Schottin wurde fast schlecht. Der arme Kerl hatte zweifellos einen der schlimmsten Golddigger abbekommen.
"Schön für dich.", zwang sie sich, ruhig zu bleiben, doch ihre Stimme triefte vor Sarkasmus.
"Und du verbringst Weihnachten alleine mit Whisky, wie ich sehe? Wie erbärmlich du dich fühlen musst!" Amber hörte einfach nicht auf und langsam rauschte es in Catrionas Ohren.
"Wenn du es unbedingt wissen musst, ich verbringe Weihnachten nicht alleine, sondern mit meinem Mann." Die Worte kamen schneller über ihre Lippen, als dass sie diese aufhalten konnte. Fuck, sie hatte Azrael... Gut, dass er nicht da war. Er würde sie damit nicht mehr in Ruhe lassen.
"Deinem Mann? Hah, Mädchen.... Du musst nicht lügen, du trägst nicht einmal einen Ring. Wer auch immer dein imaginärer Mann ist, er muss so heruntergekommen wie du selbst sein.", gackerte Amber auch schon los und am liebsten würde Cat ihr den Hals umdrehen. Blondes Gift, was war ihr scheiß Problem?! Sie kochte langsam und reckte ihrerseits nun das Gesicht ein wenig nach oben.
"Das hättest du wohl gerne. Nein, er leitet ja nur die wohl bekannteste Firma des Landes. So viel zu deiner kleinen Berühmtheit, von dem ich im Übrigen noch nie gehört habe." Sie lächelte wieder süßlich, doch ihre grauen Augen töteten die Blonde regelrecht. Amber gackerte weiter, als wäre es ein herrlicher Witz.
"Achja? Wer ist denn dein Mann? Jetzt bin ich gespannt.", stemmte sie die Hände in die Seite, die viel zu lange, künstliche Nägel zeigte. Widerlich... Catriona lächelte spöttisch.
"Kane Morningstar, Leiter der Morningstar Inc. Sofern du neben deinen Nagelstudios auch nur irgendein Geschäft dieser Stadt kennst." Amber sah sie einen Moment lang giftig an, ehe sie gefährlich grinste.
"Ja sicher, Schätzchen. Kane Morningstar? Bitte, hör auf zu träumen.", wank sie ab und insgeheim wünschte sich Catriona, Azrael möge in den nächsten Sekunden um die Ecke kommen.

Sie knurrte leise angesichts der verfickten Arroganz, doch im nächsten Moment erhellten sich ihre Züge, als sie Azraels Stimme neben sich hörte.
"Du bist weiter gekommen, als ich dachte.", meinte er in seinem üblichen lockeren Tonfall und sah zu den Whiskysorten, ehe er die angespannte Stimmung zu bemerken schien. Dem blonden Miststück warf er nur einen flüchtigen Blick zu, ehe er fragend zu Catriona sah.
"Alles in Ordnung?", fragte er etwas irritiert und die Schottin grinste. Perfektes Timing!
"Alles in bester Ordnung, Darling. Nur eine nervige Schulkameradin, die mich aufgehalten hat. Du bist spät!" Azraels Braue wanderte in die Höhe, angesichts ihrer Bezeichnung. Doch ehe er den Mund öffnen konnte, legte Catriona auch schon ihre Lippen auf seine. Amber schnappte hörbar nach Luft, doch die Schottin bekam es kaum mit, zu abgelenkt war sie von den warmen Lippen ihres ganz eigenen Dämons. Ihr Herz machte einen Satz und das süße Kribbeln zog fast sofort durch ihre Brust und ihren Magen. Ihre Augen fielen automatisch zu. Okay, sie hatte nicht bedacht, wie gut es sich anfühlte. Für einen Moment schien Azrael tatsächlich überrascht zu sein, doch schnell hatte er sich gefangen. Er legte eine Hand in ihren Nacken und übernahm schnell die Kontrolle über ihren Kuss, nutzte es aus, um ihn zu vertiefen. Beinahe könnte man meinen, er hätte darauf gewartet. Catriona konnte das leichte Grinsen an ihren Lippen spüren, als sie sich widerstandslos führen ließ und die sanfte Hitze genoss, die er in ihrem Inneren zurückließ. Dagegen ankämpfen war nicht drinnen, sie konnte lediglich ihre Hände sanft auf seiner Brust platzieren und genießen.
Übertreiben war unangebracht, das wussten sie leider beide und nach der süßen Kostprobe lösten sie sich schweren Herzens wieder. Catriona lächelte verzückt vor sich hin und sah zu ihm auf, dass sie ihn dabei verliebt anfunkelte, realisierte die Schottin erst gar nicht. Amber hatte sie gerade völlig vergessen. Sie hatte gerade nur Augen für ihn und sein Schmunzeln verriet, dass es ihm vollends bewusst war. Sein Daumen fuhr über ihre Unterlippe, als die Blondhaarige ihren Moment unangenehm unterbrach.
"Du willst mich verarschen!", entkam es Amber schließlich entgeistert. Natürlich hatte sie Azrael als Kane erkannt, aber sie schien es nicht glauben zu können. Ein wenig verwirrt sah die Schottin zur Seite. Sie war ja noch da... Catriona spürte den süßen Triumph, ihr endlich eine reinzuwürgen und schlang demonstrativ ihre Arme um Azrael. Sein Blick wanderte von Amber zu Catriona und ihm schien zu dämmern, was das plötzlich andere Verhalten sollte. Er begann spitzbübisch zu grinsen und ließ einen Arm um ihre Hüfte liegen.
"Gibt es ein Problem?", fragte er provokant und Amber zuckte zusammen, während ihre Wangen sich fleckig rot färbten.
"N-Nein, Sir.", fiepte sie plötzlich kleinlaut geworden. Der Dämon zog nur herablassend eine Braue hoch.
"Nicht mehr.", kicherte Catriona dunkel. Azrael grinste und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
"Du sollst dich doch nicht von so kleinem Fußvolk aufhalten lassen, Kätzchen.", raunte er für Amber hörbar an sie gewandt. Oh, das war herrlich. Der Blick der Blondhaarigen war sowas von göttlich!
"Stimmt, tut mir leid, Liebling. Wir sollten weiter.", stimmte sie ihm nur zu gerne zu. Und irgendwie klang die Bezeichnung für ihn sogar angenehm. Sie könnte sich fast daran gewöhnen...
"Man sieht sich, Amber. Viel Spaß mit deiner Berühmtheit. Ich verbringe mal Weihnachten mit meinem heruntergekommenen Mann.", lachte sie noch gehässig im Vorbeigehen und griff nach dem Whisky, den sie eigentlich die ganze Zeit hatte einpacken wollen. Amber blieb wie vom Donner gerührt stehen, während Cat mit Azrael im Schlepptau endlich zur Kasse konnte. Dabei lachte sie schadenfroh darüber, diesem Miststück endlich mal eine verdammte Retourkutsche gegeben zu haben.


"Was zur Hölle war das eben?", gluckste der Dämon mit amüsierten Blick über seine Schulter. Amber fauchte gerade ihren ach so berühmten Freund an, der nur völlig verwirrt dastand und die Welt nicht mehr verstand. Catrionas Wangen fingen Feuer, als ihr bewusst wurde, wie sie sich aufgeführt und wie sie sich vor Azrael verhalten hatte.
"Ich... Oh mann, tut mir leid, ich habe nicht nachgedacht...", brabbelte sie nun merklich nervöser drauf los. Sie hatte ihn einfach als ihren Mann betitelt und ihn in einen Kuss gezogen.
"D-Das war Amber, eine Schulkameradin vor meiner Unizeit. Sie...hat nicht aufgehört zu reden, mit welcher Berühmtheit sie ja die Feiertage verbringt und wollte über mich spotten, also...Naja, du bist ja selber in ganz Britannien bekannt und... ich... habe... vielleicht ein wenig... " Ja, was eigentlich? Geflunkert? War es das? War es gelogen? Catriona wusste nicht, was sie und Azrael überhaupt waren. Sicher, ihrerseits waren definitiv Gefühle vorhanden. Aber sie hatten nie wirklich klar darüber gesprochen und dann war da noch der Umstand, dass sie ein Mensch und er ein Dämon war. Sie schliefen miteinander und teilten auch sonst viel, aber nie fiel, was sie eigentlich waren. Ein Paar? Der Wunsch, es zu sein, war stark in ihr. Aber ihr fehlte der Mut, Azrael zu fragen. Aus Angst, was er antworten könnte, gleich der Signale, die er ihr schickte. Catriona verstrickte sich unbemerkt in ihren komplizierten Gedanken, in der Annahme, eine Grenze mit ihrer blöden Aktion eben überschritten zu haben. Doch da konnte sie seine warme Hand spüren, die ihr Kinn zu ihm drehte.
"...geprahlt, mit wem du Weihnachten verbringst?", grinste Azrael sanft und nahm es ihr ab, den Satz zu beenden. Beschämt nickte sie leicht.
"Das war dumm von mir...", gab sie leise zu, doch er schüttelte nur den Kopf.
"Es war amüsant und typisch für das bissige Kätzchen, das ich kenne. Ich bin also dein Mann, ja?" Das war ja abzusehen, dass er darauf herumreiten würde. Catrionas Wangen wurden etwas dunkler.
"Ich...also...das...", stammelte sie verlegen drauf los, doch ehe sie irgendwie eine Entschuldigung finden konnte, spürte sie erneut Azraels teuflische Lippen auf ihren, die ihr den Atem und die Vernunft raubten. Diesmal jedoch nur kurz, dafür jedoch deutlicher, als wöllte er einen Standpunkt deutlich machen.
"Dann habe ich die Erlaubnis, das hier jederzeit zu tun, nicht?", raunte er breit grinsend, während ihre Augen sich weiteten. Er wollte, dass sie verglühte, oder? Das musste es sein...
"A-Als würdest du um Erlaubnis fragen...", brachte sie trotzdem eine Konter zustande. Der Dunkelhaarige lachte leicht, immerhin war die Antwort für sie beide klar. Er tat ohnehin, was er wollte.
"Und eine Berühmtheit bin ich auch, mh?", schmunzelte er selbstzufrieden mit Blick auf ihre roten Wangen. Catriona räusperte sich, immerhin hatte sie viel zu lange auf seine Lippen gesehen, ehe sie krampfhaft wieder nach vorne sah. Noch drei andere Menschen vor ihnen. Himmel, sie würde in dieser Schlange an der Kasse wohl vor Scham oder seinen Küssen versengen.
"Naja, der Leiter der Morningstar... Berühmter geht eigentlich kaum noch." Und er war der Herrscher der Hölle, wenn das nicht als Prominenz galt, dann wusste sie auch nicht weiter. Azrael grinste eine Spur arroganter
"Stimmt wohl.", pflichtete er ihr bei. Natürlich gefiel das seinem Ego, wen wunderte es? Catriona musste leise lachen.
"Berühmt oder nicht, es spielt eigentlich keine Rolle.", gab sie leise zu verstehen. Immerhin würde sie so oder so die Feiertage mit ihm verbringen, ungeachtet seines Ranges. Azrael schnaubte leicht.
"Tut es wohl, immerhin kann nicht jeder von sich behaupten, die Ehre zu haben, mit mir irgendwelche Feiertage zu verbringen." Manchmal war dieser Mann wirklich unglaublich. Man merkte, dass sein Vater die Personifikation des Hochmuts war.
"Verzeiht, Majestät, das hätte ich fast vergessen.", tropfte es sarkastisch von ihren Lippen.
"Kein bisschen Demut.", seufzte der Dämon gespielt streng und sie lachte nur.
"Niemals, Darling!", zwinkerte sie ihm zu und diesmal bemerkte sie kaum, wie sie ihn erneut nannte. Azrael korrigierte sie jedoch nicht und lächelte nur im Stillen, ehe sie endlich die nächsten an der Kasse waren.

Antworten

Sprenkel

26, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Eventmanager

Ambitionierter Teilnehmer

Beiträge: 899

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von Sprenkel am 21.12.2024 00:16

tuerchen_21.png

21. Dezember
Von welchem Weihnachtssong hat dein Charakter am häufigsten einen Ohrenwurm?


Zeit für die Antwort bis am 23. Dezember um 23:59 Uhr

Antworten

LuciferDaem...

27, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Beiträge: 1672

Catriona McLoid - 19. Dezember

von LuciferDaemonium am 20.12.2024 20:19

19. Dezember - A different Teatime

 

Catriona hatte sich früh aus dem Büro verabschiedet, um sich mit Ezekiel bei HOPE zu treffen, wie sie es bei Azrael angekündigt hatte. Was genau der Engel von ihr wollte, hatte er nicht gesagt. Nur rumgedruckst und war ihr ausgewichen, was die Schottin etwas misstrauisch stimmte. Entweder hatte er wirklich wieder so ein Vorhaben wie beim Krippenspiel vor oder sie sollte ihm bei einer anderen Albernheit helfen. Was davon zutreffend war, wusste sie nicht, aber es würde sich ihr bald ergeben.
Sie betrat ihre Firma und erhielt im selben Atemzug eine Nachricht von Azrael auf ihrem Handy. Natürlich hatte sie ihn unter seinem menschlichen Synonym eingespeichert. 

[11:48] Kane M. : Sag Bescheid, wenn du im Kirchenchor mitsingen sollst. Die Show will ich nicht verpassen.


Catriona musste lachen und schüttelte nur den Kopf über ihn. Sie blieb stehen und schrieb ihm zurück.

[11:48] Cat : Dafür würdest du eine Kirche betreten?

[11:49] Kane M. : Das wäre es mir wert.

[11:49] Cat : Natürlich~ Ich habe die Rolle als Engel, dürfte dir gefallen.

[11:49] Kane M. : Hoffentlich mit dem passenden Kostüm. Aber ob du als Engel durchgehst, wage ich zu bezweifeln.

[11:50] Cat : Was soll das denn heißen? Ich bin die Unschuld in Person! Ich würde einen tollen Engel abgeben.

[11:50] Kane M. : 1. Das ist mein Spruch!

2. Na sicher bist du das. Wobei, dann wäre der Himmel vielleicht einen Besuch wert, wenn du dort für Ordnung sorgst.

[11:51] Cat : Soll das Sarkasmus sein?

[11:51] Kane M. : Viel Spaß mit Ezekiel~ Halte mich auf dem Laufenden.

[11:51] Cat : Viel Spaß beim Papierkram, heute helfe ich dir nicht. ♥

[11:52] Kane M. : So viel zum Thema Engel…

[11:52] Cat : Bis später


Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen ließ sie ihr Handy wieder in die Tasche gleiten und machte sich auf den Weg zu ihrem Büro. Wie zu erwarten stand Ezekiel bereits aufgeregt neben seinem eigentlichen Schreibtisch vor ihrer Tür. Er schien bereits auf sie gewartet zu haben.
"Oh, Catriona! Schön, dass du da bist!", rief der Blondhaarige auch gleich freudig aus. Also ein Problem schien es schonmal nicht zu geben, dafür hatte er zu gute Laune.
"Hey. Ja, ich hatte Zeit. Was gibt es denn?", wollte sie mit einem Lächeln wissen. Ezekiel griff nach ihrem Arm und zog sie auch schon mit sich.
"Naja... Ich werde nichts sagen. Ich darf nicht. Komm einfach mit und schaue es dir an! Oh, es wird dir gefallen!", plapperte der Engel munter drauf los und jetzt verstand Catriona nichts mehr. Sie folgte widerstandslos und wurde zu dem Meetingraum geführt, den sie zuvor mit Belial und Baal genutzt hatte, um Azraels Geschenk zu planen. Allerdings hatte er sich verändert. Die bequemen Sessel waren geblieben, auch im Kamin flackerte ein warmes Feuer. Doch die Schottin blieb wegen etwas anderem stehen. Ein großer - und sie meinte wirklich groß! - Weihnachtsbaum stand im Raum, reich geschmückt in rot und gold, wie sie es sonst eher aus den Filmen kannte, die in New York spielten. Sprachlos blieb sie im Türrahmen stehen, während Ezekiel bereits über das ganze Gesicht strahlte.
"Was...", brachte sie nur hervor und sah Midnight, der mit verschränkten Armen in einem der Sessel saß. Auch andere Mitglieder von HOPE waren anwesend und grinsten bereits.
"Es ist auf seinem Mist gewachsen.", deutete Midnight auf Ezekiel. Er schien nicht ganz freiwillig hier zu sein wie es schien.
"Jetzt hab dich nicht so Night.", lachte Mephisto, der es sich im Sessel neben ihm gemütlich gemacht hatte. Dem ehemaligen Bluthund Lucifers schien das ganze eher zu amüsieren. Midnight hingegen hatte die Falte zwischen seinen dunklen Brauen, die zeigte, dass er lieber woanders wäre.
"Ihr wollt ja unbedingt diesen Schwachsinn mitmachen...", brummte der Schattenwandler nur. Catriona verstand noch immer kein Wort und sah fragend in die ihr bekannten Gesichter. Es hatten sich viele von HOPE versammelt und der ganze Raum war festlich geschmückt.
"Na los, Zeki... Sag du es ihr.", grinste Mephisto an den Engel gewandt, der fast so aussah, als würde er gleich einen Freudensprung vollführen.
"Also!", verkündete er feierlich und drehte sich zu Catriona um, geleitete sie sogar zu einem freien Sessel, auf den sie sich fallen ließ.
"Du hast die Organisation ja aufgebaut und uns alle zu dir geholt und naja... Wir dachten, dass... Wir haben uns nie wirklich bedankt für alles. Und da du dieses Jahr Weihnachten feiern möchtest, haben wir uns gedacht, dass wir das Ganze etwas vorverlegen und mit dir gemeinsam eine kleine Weihnachtsfeier veranstalten. Die menschlichen Firmen machen das auch ständig, warum also nicht auch HOPE. Jeder hat mitgeholfen und du kannst heute einfach mal entspannen.", begann Ezekiel aufgeregt drauf loszureden und Catrionas Augen wurden immer größer. Sie sah erneut in die Runde der Wesen, die diese Feste eigentlich nicht wirklich zelebrierten. Und doch wollten sie es dieses Jahr für sie ändern.
"Eine... Weihnachtsfeier?", brachte sie überrumpelt heraus. Midnight schnaubte.
"Eine blöde Idee, aber irgendwie wollte jeder mitmachen.", sah er säuerlich in die Runde.
"Du kannst Catriona nicht immer behandeln, als wäre sie eine von uns. Wenn sie dieses Fest feiern möchte, ist es ihr gutes Recht.", mischte sich der Engel Duriel ein und grinste dem Schattenwesen entgegen, der etwas in seinen Bart brummte. Dagegen konnte er nichts sagen, so gerne er auch wöllte.
"Danke, Leute. Ich... Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.", gab die Schottin zu und jetzt breitete sich ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen aus.


"Wie wäre es mit: Die Party ist eröffnet?", tönte es hinter ihr und ungläubig drehte sich Catriona im Sessel herum, nur um von Azraels Grinsen begrüßt zu werden. Er hatte doch nicht ernsthaft etwas damit zu tun?
"Du...?", hauchte sie eher als dass sie sprach. Der Dämon sagte nichts, schmunzelte nur leicht, doch natürlich konnte Ezekiel den Mund nicht halten.
"Er kam mit dem Vorschlag zu mir um dir eine Freude zu machen, und ich musste ihn natürlich sofort umsetzen.", strahlte der Engel und Azrael seufzte kurz resigniert.
"So deutlich hättest du das jetzt nicht sagen müssen.", knurrte er an Zeki gewandt, der nicht wirklich zwischen den Zeilen lesen konnte und nur unschuldig die Schultern hob. Hier und da war ein leises Lachen der Gruppe zu hören, die es nur amüsiert beobachteten. Catriona sah gerührt von ihm zu allen anderen. Sie ließen sich ihretwegen auf das menschliche Fest ein und das erwärmte ihr das Herz mehr, als alles andere.
"Danke...", sagte sie leise und begann selber zu strahlen.
"Gibt es wenigstens Alkohol?", wollte Midnight wissen und Baals Lachen schallte durch den ganzen Raum, als er freudig in die Hände klatschte.
"Natürlich! Jede Menge, altes Haus.", grinste der Russe und wies zu den Dispensern, die Catriona unangenehm bekannt vorkamen. Die letzte Glühweinziehung war ihr noch halbwegs in Erinnerung... Sie ging nicht gut aus und vorerst würde sie die Hände von dem Teufelszeug lassen.

"Ich würde vielleicht mit einem Tee beginnen...", meinte sie in weiser Voraussicht und Azrael lachte neben ihr.
"Nicht, dass du wieder schlapp machst.", zog er sie auf. Catriona konnte das Lächeln nicht von ihren Zügen verbannen.
"Heute nicht.", versprach sie mit einem warmen Unterton. Selbst seine Sticheleien konnten die Rührung in ihrem Inneren nicht mildern.
"Danke, Azrael.", flüsterte sie ihm leise zu, als die anderen sich schon ins Getümmel stürzten. Der Schwarzhaarige beließ es nur bei einem stummen Lächeln und sagte nichts darauf.
"Ich habe Tee gehört?" Ezekiel hielt auch schon die altmodische Porzellankanne in seinen Händen. Tee war etwas, mit dem man ihn begeistern konnte. Sein Sortiment war merklich gewachsen und mittlerweile war er recht eigenwillig, wenn es um die für ihn angemessene Qualität ging.
"Was hättest du denn?", grinste sie dem Engel entgegen, wohl wissend, dass es ihn erfreuen würde. Ezekiel holte bereits freudig Luft und goss ihr einfach gekonnt eine Tasse ein. Es würde der Tee bei rauskommen, für den sie sich entscheiden wollte.
"Einen English Breakfast von Twinings. Der Beste, wenn du mich fragst. Oder aber einen weihnachtlichen Früchtetee, mit Zimt und Pflaumengeschmack! Wir haben auch Gebäck da, passend zum Tee!" Catriona schmunzelte leicht, immerhin schien sich der Engel in Britannien wohl mehr als genug mit den Gewohnheiten auseinandergesetzt zu haben. Oder sollte sie sagen, er habe sie probiert?
"Ich fange mit dem English Breakfast an, mit etwas Zucker, danke.", nahm sie die Tasse entgegen und schon stieg ihr der Duft des Schwarztees mit leichter Karamellnote in die Nase. Ein wenig erinnerte sie das Porzellan an das Geschirr ihrer Granny, es war mit Sicherheit aus den 80ern. Eine kleine Dose erschien vor ihr und mit einem Lächeln nahm sie sich zwei kleine, süße Würfel und warf sie in den herrlich duftenden Tee. Mit der Londoner Teezeit hatte sie sonst nie viel zu tun, sie wusste nicht einmal die genaue Zeit dafür, aber hin und wieder war es doch ganz angenehm, den Kaffee mit Tee zu ersetzen. Ersteres trank sie ohnehin viel zu viel.
"Den Früchtetee kannst du in einen dieser Teufelsdinger füllen, dann nötigt mich Baal zumindest nicht zum trinken!", lachte sie leicht und deutete auf die silbernen Ungetüme. Ezekiel lachte nur.
"Und unsere Gäste würden auch nicht betrunken werden." Azrael hüstelte auf diese Worte vielsagend und hob eine Braue, dass sich Ezekiel schnell korrigierte. "...Die, die nicht so viel vertragen zumindest..." Peinlich berührt, rauschte der Engel davon und machte sich an dem Dispenser zu schaffen. Keiner der hier Anwesenden würde so schnell die Folgen vom Alkohol spüren, immerhin arbeiteten ihre Körper anders. Wobei... Die, die mit Baal trinken würden, wären auf kurz oder lang betrunken. Der Fürst kannte kein Ende und sein Wodka war auch nicht ohne, selbst für Dämonen nicht.

Entspannt lehnte der Rotschopf sich mit ihrem Tee zurück und sah grinsend zu ihren Leuten, die sich mit ihren eigenen Tassen des heißen Alkohols auf den Sitzmöglichkeiten lungerten oder sich in bunt gemischten Grüppchen unterhielten. Beinahe wie eine richtige Firmenweihnachtsfeier, nur, dass Catriona der einzige Mensch in dieser Runde war. Aber es schien niemanden zu stören. Mephisto ließ sich seine Tasse von Baal großzügig mit Wodka auffüllen und kopfschüttelnd über die beiden blieben ihre Augen bei Midnight hängen, der ihren Blick auffing und sich sogar erhob.
"Ich gebe zu, die Idee war nicht schlecht.", meinte er beiläufig mehr an Azrael als an Cat gewandt.
"Ziehst du nächstes Jahr allerdings wieder so einen Mist in meinem Büro ab, dann gibt es keinen Ort an dem du.... - nein, ihr beide, sicher seid. Verstanden?" Die scharfen, giftgrünen Augen des Ältesten sahen zwischen Azrael und Catriona hin und her. Die beiden wechselten nur einen süffisanten Blick und setzten ein wenig überzeugendes, unschuldiges Grinsen auf.
"Natürlich nicht.", meinte die Schottin scheinheilig.
"Wir würden niemals auf die Idee kommen.", machte Azrael auch schon weiter und Midnight stöhnte genervt auf.
"Ihr zwei habt euch wirklich gefunden, was?", murrte er nur und wank ab, da er dem Schabernack wohl sowieso nicht entgegenwirken konnte.
"Selber schuld, wenn du ihr Weihnachten verbieten willst, Mr. Grinch." Mittlerweile wusste der Höllenherrscher, wer der Grinch war und hatte es als neuen Spitznamen für Midnight auserkoren, als sie den Film zusammen gesehen hatten. Wie zu erwarten, verzog der Schattenwandler das Gesicht.
"Sehe ich für dich grün aus?", zischte er und Azrael lachte amüsiert auf.
"Deine Augen passen schonmal~"
"Treib es nicht zu weit, Bursche.", knurrte Midnight, doch seine Mundwinkel zuckten in leichter Belustigung.
"Feiert euer Weihnachten. Aber im neuen Jahr will ich dich im alten Eifer wieder bei der Sache, Cat.", sah Midnight streng zur Schottin, die nur lachend den Kopf schüttelte.
"Das bin ich schon, nur keine Sorge. Versuche doch selber einfach die kleine Auszeit zu genießen. Das machen die anderen auch, ganz egal, ob sie mit dem Fest etwas anfangen können oder nicht.", versuchte sie, ihren alten Freund zu besänftigen. Doch Midnight schnaubte nur.
"Sie nutzen es als Vorwand, um sich vor der Arbeit zu drücken, das ist alles." Manchmal konnte er wirklich harsch sein.
"Also wirklich... Eine Pause braucht jeder einmal, du auch.", schüttelte sie sanft den Kopf. Azrael gluckste neben ihr.
"Das sagt die richtige Sklaventreiberin hier.", gab er seinen Senf dazu und grinste breit. Normalerweise war es Catriona, die immer darauf bestand, dass sie sich der Arbeit widmen sollten. Erst jetzt im Dezember schien sie merklich aufzutauen diesbezüglich und irgendwo hoffe Azrael, es möge so bleiben. Midnight hingegen hoffte auf das Gegenteil.
"Zur Zeit denkt sie nur an Lametta und Punsch.", grinste er frech in ihre Richtung. Catriona lachte.
"Zugegeben sah es wunderbar in deinem Büro aus."
"Hör mir auf mit diesem Scheiß, ich finde immer noch was davon auf dem Fußboden.", brummte Midnight und schüttelte sich, weshalb die anderen beiden jetzt doch lauter zu lachen begannen.


Begleitet vom warmen Duft des Schwarztees, mischte sich auch Catriona unter die Dämonen und Engel, lachte und plauderte mit ihnen, auch wenn sie sich an ihren Tee hielt und auf den Alkohol ausnahmsweise verzichtete. Sicher war sicher. Außerdem war ihr ohnehin schon warm ums Herz. Die weihnachtlichen Freuden waren eben nicht nur für Menschen greifbar, wenn sie sich die Stimmung so ansah.
Die Schottin musste sich nicht erst umdrehen, um zu wissen, dass ihr Dämon hinter ihr stand. Seltsamerweise konnte sie seine Wärme regelrecht spüren. Azrael hatte sich von dem kleinen Trinkspiel mit Mephisto und Baal losgerissen und war an sie herangetreten. Er lugte über ihre Schulter und warf einen fragenden Blick in ihr Gesicht, immerhin stand sie schon einige Minuten alleine vor dem Feuer des großen Kamins. Seine Augen fragten stumm, ob alles in Ordnung wäre und sie lächelte nur, lehnte sich leicht gegen seinen Oberkörper und schaute wieder in die Flammen.
"Meinst du, wir können das nächstes Jahr wiederholen?", fragte sie leise. Azrael lehnte sich subtil etwas mehr in ihren Rücken, verzichtete aber darauf, offensichtlich den Arm um sie zu legen.
"Und die Jahre darauf. Ein wenig Abwechslung schadet auch HOPE nicht. Sie genießen es.", raunte er leise zurück und schmunzelte leicht.
"Und du hast das nicht nur gemacht, weil du eine weitere Party wolltest?", neckte sie sachte und sah in seine sanften Züge. Sie kannte die Antwort.
"Nur deswegen.", log er ihr dreist ins Gesicht, aber sein Lächeln sprach eine andere Sprache. Catriona musste sich auf die Zunge beißen, um nicht vorschnell etwas zu sagen, was sie nicht mehr zurückziehen konnte. Das hier war der falsche Ort dafür und trotzdem lagen ihr die Worte bereits auf den Lippen. Stattdessen räusperte sie sich jedoch schnell.
"Ich glaube, ich hole mir noch einen Tee.", murmelte sie sinnloser Weise, dabei konnte sie ihren Blick kaum von ihm lösen. Eigentlich wollte sie auch gar nicht weg, aber sie würde schwach werden, das wusste Cat. Auch Azrael blinzelte kurz als wäre er in Gedanken abgedriftet und ging einen Schritt zurück.
"Es ist deine Weihnachtsfeier und du trinkst Tee.", versuchte er sich an einen frechen Scherz, der jedoch nur die halbe Wirkung innehatte. Die Schottin lächelte ihn nur warm an, ehe sie sich schnell aufmachte, den Wintertee zu probieren, von dem Ezekiel gesprochen hatte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.12.2024 20:40.

random.xme

22, Weiblich

  10. Wannabe Poet

Event-Begeisterter

Beiträge: 4139

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von random.xme am 20.12.2024 18:10

19. Dezember
„Und du?" fragte mich Jades Mutter auf Französisch und ich sah etwas verwundert zu meiner Freundin. Nicht weil ich nicht verstanden hatte, was ihre Mutter von mir wollte, eher war ich überrascht dass sie sich einen Kräutertee gewünscht hatte, den sie zuhause so sehr abscheute „Geh mir weg mit deinem gesunden Grünzeugs..." meistens folgte diese Tirade auf das Öffnen eines viel zu überzuckerten Kindertees, der dann nach Himbeere-Vanille schmeckte oder nach irgendeinem Stückchen Kuchen, das mit einer besonders großen Portion Puderzucker verziert wurde.
Bei ihrer Familie war Jade ein gänzlich anderer Mensch. Ich sah in ihrem Blick, dass ihre Mutter ihr wohl nichts anderes geben würde also fragte ich, ob sie vielleicht auch einen Kinderfrüchtetee da hatten. Man musste nur in den Gesichtsausdruck der Frau schauen und wusste sofort, wie missbilligend sie dem gegenüberstand. Sie hatte die Nase leicht nach oben gezogen und seufzte etwas das ich nicht verstand.
Ich kannte diesen Haushalt insofern gut, dass ich wusste alle Personen würden aus exakt derselben, schwarzen Tasse ihre Heißgetränke zu sich nehmen. Ich half noch dabei die Tassen in den Salon (diese Menschen haben einen Raum in ihrem Haus den sie „Salon" nennen!) zu tragen. Wobei ich aber den süßen Früchtetee vor Jade stellte und mir selbst den dunklen Kräutertee in die Hand nahm. Als Jade einen vorsichtigen Schluck aus ihrer Tasse nahm (Sie hätte wohl auch todesmutig den Kräutertee getrunken) leuchteten ihre Augen vor Freude auf und sie sah mit einer Dankbarkeit zu mir, die ich mit einem leichten Lächeln erwiderte. Mich mochten ihre Eltern sowieso nicht. Da konnte ich auch einen süßen Kindertee wünschen, ohne dass ich in ihrer Achtung noch weiter sinken würde.

Grille

Antworten

random.xme

22, Weiblich

  10. Wannabe Poet

Event-Begeisterter

Beiträge: 4139

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von random.xme am 20.12.2024 12:19

18. Dezember
„Oh wow...so groß!" die sonst so kleinen Agen wurden riesig und funkelten vor Winterglück. Meine Gruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht das beste Schneemonster der Welt zu bauen. Nachdem sie sich einen ungefähren Plan mit Wachsmalstiften gemacht haben, warfen sie sich die Mützen, Schals und Handschuhe über und watschelten alle der Reihe nach (laut raschelnd, wegen den viele Schneehosen) nach draußen in den Innenhof.
„PIIIIIIIIIET!" riefen sie schon nach einigen Minuten und ich staunte nicht schlecht, als sie eine Kugel präsentierten, die weit über die Größe eines Vierjährigen hinausging. „Das habt ihr ja super gemacht, was soll ich denn da noch machen?" fragte ich und die Kleinen tauschten verschwörerische Blicke aus „Wir wollen den Ball noch größer machen. So groß wie du!" ein nächstes Kind ergänzte sofort „Mindestens! Mindestens!" ich schmunzelte und versuchte es ihnen erst noch auszureden, nachdem ich aber die Skizzen sah (sogar mit kleinem Strichmännchen daneben zum Größenvergleich) musste ich zugeben, dass das schon cool aussah.
Nur 20 Minuten später rollte ich gemeinsam mit 5 kleinen Kindern einen riesigen Schneeball vor mir her. Die Kids stellten sich auf einen Stein, um eine Höhle in die obere Hälfte zu graben, die wohl der Mund darstellen sollte. Zwei Stöcker wurden als Antennen in die Kugel gesteckt und am Ende musste ich den Streit um die schönsten Steine für die Augen moderieren.

Grille

Antworten

Alaska

26, Weiblich

  8. Pocketbook Writer

Neuling

Beiträge: 1801

Re: 🎲 Adventskalender 2024 🎲

von Alaska am 20.12.2024 01:18

Tür 18 Dein Charakter baut einen Schneemann, ein Iglu oder eine andere Schneeskulptur. Beschreibe, wie sein Kunstwerk aussehen würde.


Amaro ließ seinen Blick über die Schneedecke wandern, die sich wie eine Decke über den Park gelegt hatte. Die Kälte hatte ihn mittlerweile durchdrungen, doch das hielt ihn nicht davon ab, sich einer neuen Idee zu widmen. Während Arden sich eine Weile entfernt beschäftigte – wahrscheinlich damit, den Rest ihres Vorrats an Schneebällen vorzubereiten –, entschied er, etwas anderes zu versuchen. „Okay, mal sehen, ob ich das hinkriege", murmelte er vor sich hin und kniete sich in den Schnee. Seine Hände griffen bereits nach dem ersten Haufen, den er zu einer groben Form ballte.
Amaro beschloss, einen Schneemann zu bauen – aber nicht den gewöhnlichen mit drei Kugeln, einem Schal und einer Karottennase. Das war ihm zu langweilig. Stattdessen formte er eine Art Schneestatue, die den Anschein eines wachsamen, grimmigen Wächters hatte.
Der Körper war muskulös und kantig, fast grotesk in seiner Darstellung – die Proportionen waren ein wenig schief, weil Amaro kein Bildhauer war. Der Wächter trug eine Art stilisierte Rüstung, die er mit einem kleinen Taschenmesser in den Schnee schnitzte, um ein Abbild von Platten und Nieten zu erschaffen. Für das Gesicht nutzte er Steine, die er in den Schnee presste, um Augenhöhlen und eine finstere, gerunzelte Stirn zu formen.
Das Highlight war jedoch die "Waffe". Amaro schulterte einen Ast, den er in die Seite des Schneemanns drückte, sodass es aussah wie eine Lanze. 
Amaro trat einen Schritt zurück und betrachtete sein Werk kritisch. Es war alles andere als perfekt, aber irgendwie hatte es etwas. Etwas, was Amaro schließlich zufrieden Nicken ließ.
Sag hallo zu Sir Schneewächter. Er beschützt diesen Park. Und dich, falls du ihn nett fragst.", stellte er Arden wenig später seinen Schneemann vor.

Tür 19 Weihnachtszeit ist Teetrinkzeit. Denn was gibt es Angenehmeres, als ein warmes gut duftendes Getränk in den Händen zu halten während der kalten Jahreszeit? Welche Teesorte würde dein Charakter wählen, wenn ihm Tee angeboten würde? Oder würde er das Angebot nicht annehmen?

Amaro ist ein überraschend exotischer Liebhaber von indischem Chai mit Milch. Kräftig, würzig, ein Hauch von Schärfe, der die Sinne weckt. Und natürlich muss der Tee ungesüßt sein, denn Amaro mag den Zusatz von Süße in Getränken nicht. 
Falls es keine Optionen gibt und man ihm einen standardmäßigen Kräutertee anbietet, würde er ihn dennoch annehmen, aber ihn eher pragmatisch trinken, um die Hände zu wärmen, als wirklich zu genießen. Er wäre der Typ, der dann murmelt: „Schmeckt nach... heißem Wasser mit Gras. Aber ist okay."

IF THERE'S A GOD I'M GOING TO MAKE HIM CRY

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.12.2024 01:24.
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  13  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum