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Re: Ja ODER Nein
von Lillith am 29.04.2021 17:14Hm.. ich denke nicht , ich spiele Gitarre und neu Ukulele , aber empfinde das nicht als künstlerisch ..oder ?
Heizt du deine Wohnzung im Winter sehr warm auf , oder eher etwas kühler ?
Oma-Hilde
Gelöschter Benutzer
Re: Der erste Gedanke zum User über dir
von Oma-Hilde am 29.04.2021 17:01Ich schweige wie ein Grad, leider hab ich gerade nur Bananenbrot da.
Re: 🎲 #1 Special Scene 🎲
von Finneas am 29.04.2021 16:58 Schreibpartner: die Person in schreibender Perfektion ➜ @Nadzen 
Start des Rollenspiels: am 19.12.2020
Genre: Drama ༝ Girlslove ༝ Crime
Was ist davor passiert?: Aufgrund krimineller Machenschaften wurde Arya hinter Gitter gesteckt, weswegen die innige Beziehung der sich beider liebenden Frauen mit einem Schlag endete. Während Alex sich in ihrer Trauer versuchte weiterzubilden und von dem Status einer Polizistin in die Fußstapfen einer knallharten FBI-Agentin tritt, tippelt Arya im Gefängnis weiterhin auf ein und derselben Stelle herum. Sehr bald wird ihr ein Deal für die Freiheit angeboten, dessen Mission ausgerechnet von Alex höchstpersönlich, ihrer Ex-Freundin, geleitet werden soll. Sie treffen nach dreieinhalb Jahren vergangener Zeit zum ersten Mal aufeinander und es herrscht eine dementsprechend dicke Luft zwischen den Hauptprotagonisten.
Aktionsbeitrag: Wow, die angesäuerte Blondine schien aufs Ganze gehen zu wollen. Sie kam mir mit ihrer schlechten Laune gewaltig zu nahe, weswegen ich mich wieder gegen die Stuhllehne fallen ließ, – einfach um die gewisse Distanz zu wahren. Bloß wenige Sekunden darauf hob ich beide Hände in die Luft, ganz so, als hätte sie eine Pistole auf mich gerichtet, dabei war ich mir aber keinerlei Schuld bewusst und würde bestimmt auch nicht beginnen, mir ihretwegen welche einzugestehen. Dazu machte diese Frau zu oft aus einem winzigen Insekt einen riesigen Elefanten. »Komm' mal runter, Alexandra. Soll ich jetzt vor Dir auf die Knie gehen und mich dafür entschuldigen, Interesse für Dein Leben aufgebracht zu haben?«, äußerte ich rein rhetorischen Ursprungs und schüttelte anschließend absurd mit meinem Kopf. Manchmal, da fragte ich mich wirklich, in was für eine Welt sie eigentlich lebte. Mir waren diese Gedanken zu hoch und ihre Äußerungen zu dumm, um mir darüber weiter den Kopf zerbrechen zu wollen. »Aber wie Du willst, dann lass uns eben diese Mission ganz schroff und stumpf abarbeiten, damit Madame eine Stufe höher kommt und mir nie wieder begegnen muss.« Dann würden Donut und Tee eben für eine andere, wenn auch nicht gleichermaßen schöne Blondine, herhalten müssen. Auch ich erhob mich von meinem Sitzplatz, drängte sie mit meinem finsteren Blick und der sichtlich wütenden Aura beiseite, um die Küche zu verlassen und in Richtung Flur zu gehen. Dort angekommen äußerte ich relativ beiläufig: »Wenn ich bitten darf, — auf Wiedersehen Miss Hudson.« Ich öffnete die Haustür, stellte mich seitlich daneben und ließ meinen Blick für meine Ex-Freundin wortwörtlich Bände sprechen, denn meine Mimik sagte ganz so viel aus, wie „los, zisch schon ab!" Und zum ersten Mal seit langem meinte ich auch ganz genau das, was meine Miene preisgab. Irgendwann war auch bei einer Arya Adams der Punkt erreicht, an dem Äußerungen und Taten nicht länger „weggelächelt" werden konnten. Und genau diese Grenze war es, die Alex heute leider nicht zum ersten Mal überschritten hatte. © @Finneas
Reaktionsbeitrag: Es verletzte mich ungemein, dass meine Ex-Freundin keinerlei Reue zeigte und dann auch noch pissig wurde, wenn ich aus der Haut fuhr. Was zur Hölle ging denn bitte in ihrem Kopf vor? Dachte sie wirklich, dass ich ihr sofort wieder um den Hals fallen würde, wenn ich sie sehe? Sicher nicht, denn dafür hatte sie mich damals zu sehr verletzt. Sie hatte nicht die geringste Ahnung, was sie alles in mir kaputt gemacht hatte. Doch schien es Arya nicht im Geringsten zu interessieren, denn ihre Handlungen sowie ihre Worte, deuteten sichtlich darauf hin. Vielleicht verlangte ich auch zu viel von ihr, da ich wusste, dass sie anders tickte aber auch sie musste einsehen, dass der große Knall damals eine emotionale Talfahrt war.
Als sie mir anschließend den Satz um die Ohren haute und mit einem finsteren Blick an mir vorbei ging, schloss ich für einen Moment die Augen. Meine Wut hatte mittlerweile ein Pensum erreicht, dass ich kurz davor war, ihr irgendeinen Gegenstand an den Kopf zu knallen. Dieses Gespräch war eindeutig aus dem Ruder gelaufen und mir war bewusst, dass ich es in diese Richtung gelenkt habe. Aber ich konnte und wollte meine Emotionen einfach nicht zurückhalten. Wir waren an keinem Punkt mehr, wo Arya ihre Macht so dermaßen ausspielen dürfte. Das war Vergangenheit und das sollte es auch bleiben.
Ich atmete tief durch, verließ ebenfalls die Küche und blickte zu Arya, die schon an der Tür stand, um mich hinauszuschmeißen. Ich erwiderte den Blick ebenso angepisst wie sie, wobei ihre Mimik immer deutlich gefährlicher aussah. Schon damals lief es mir eiskalt den Rücken runter, wenn diese Frau sauer wurde und wir heftig aneinander gerieten. Sie konnte einen mit diesem Blick wirklich Angst einflößen, doch in den meisten Fällen bot ich ihr die Stirn, was auch gut war, denn andernfalls hätte unsere Beziehung niemals so lange gehalten. Arya brauchte jemanden, der ihr Gegenwind bot, wenngleich man es dahingehend nicht übertreiben sollte. Ich zog mir meine Schuhe und Jacke an, ehe ich bei ihr nochmal stehen blieb und ihr direkt in die Augen sah. „Ich bereue es zutiefst, dich jemals kennengelernt zu haben!", sagte ich leise aber betont. Es war die Wut, die die Worte formte und aus meinen Mund sprudeln ließ. Dass dies nicht der Wahrheit entsprach, lag deutlich auf der Hand aber ich war zu wütend, um über meine Worte nachzudenken. Ohne eine Antwort abzuwarten, verließ ich die Wohnung und lief schnellen Schrittes die Treppe hinunter.
Es dauerte nicht lange, ehe ich meine Wohnung betrat, die nur zum Schein existierte und leider viel zu nah an der meiner Ex-Freundin lag. Ich war angespannt und voller Wut, doch das Schlimmste war, dass ich schon nach dem Verlassen dieser Wohnung eine solche Sehnsucht nach Arya verspürte, dass es wehtat. Um einigermaßen wieder klar zu kommen, musste ich meinen Körper unbedingt auspowern. Daher schlüpfte ich zeitnah in meine Sportklamotten, steckte mir meine In-Ears ins Ohr und verließ kurze Zeit später erneut meine Wohnung. Ich hatte kein bestimmtes Ziel, ich wollte einfach nur Laufen und den Kopf freibekommen. Daher stellte ich meine Musik auf extra laut und lief los.
Die Zeit verging und ich powerte meinen Körper bis aufs kleinste Energielevel aus. Dabei rannte ich dem Sonnenuntergang entgegen, ehe ich mich völlig erschöpft an einem Geländer festhielt, welches das Wasser vor mir vom Gehweg abtrennte. Schnellatmend ließ ich meine Stirn kurz auf das kühle Metall sinken, wobei ich versuchte meine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Nach einer Weile, setzte ich mich auf eine nahegelegene Bank und kaum das ich mich hingesetzt hatte, sprang der Name Arya direkt wieder in mein Kopf. Super, das Auspowern hat ja klasse funktioniert. Kopfschüttelnd zog ich meine Beine an und blickte der untergehenden Sonne entgegen. Wieso war sie nur so perfekt, dass ich sie einfach nicht aus meinem Kopf bekam? Ich holte mein Handy aus der Halterung an meinem Arm heraus und entsperrte es. Zögernd ging ich auf meine Galerie, ehe ich den Ordner mit dem Namen „Niemals öffnen!!!" anklickte. Sofort erschienen Unmengen an Fotos von meiner Ex-Freundin und mir. Arya hasste es, wenn ich spontane Fotos von ihr machte aber das war mir egal. Ich liebte es, sie hinter die Linse zu bekommen, denn allein die eingefangenen Momente waren unbeschreiblich. Plötzlich spürte ich die Tränen, die über meine Wange liefen und wie die Bilder vor mir verschwammen. Es lag auf der Hand, dass ich keineswegs über diese Frau hinweg war und ich wohl dringend mit Finley reden musste. Es war ihm gegenüber nicht fair, denn mein Herz gehörte definitiv nicht ihm und so langsam gewann mein Herz die Oberhand gegenüber meinem Verstand. Ach fuck off! © @Nadzen
Oma-Hilde
Gelöschter Benutzer



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