Kleine Ansammlung verbitterter Texte
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Cerberus
Gelöschter Benutzer
AlexNadezha
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von AlexNadezha am 29.03.2017 21:14ich finde deine texte sehr gut
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 16.08.2016 21:59[Ich bin gegen eine Löschung. Danke aber nein Danke.]
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 15.06.2016 20:18Femalerobbery:
Kein Ding xD
oh das freut mich jetzt aber ^^
Tatsächlich ist der "Titellose Text" eigentlich einmal ein "Profil" von mir gewesen... ich wollte mal eine selbstbeschreibung einer anderen art liefern... dürfte 2012 gewesen sein.
Bvlgari:
welcher denn? :'D
aber danke ^^
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von SkidRow am 15.06.2016 18:41Wunderschöner Text ! Goosebumps pur ;']




Fare theE well! thus disunited, Torn from every nearer tie. Seared in heart, And lone, and blighted, More than this I scarce can die.
somebodyelse
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von somebodyelse am 15.06.2016 18:33Es war 'Das Herz für das Nichts', wobei ich gestehen muss, dass ich nicht alle gelesen habe.
Der titellose Text ist's
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 15.06.2016 18:21was war denn dein lieblingstext? ^^
und welcher ist es nun?
somebodyelse
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von somebodyelse am 15.06.2016 17:48Ufffffff, das hat gerade womöglich meinen Lieblingstext von dir übertroffen
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 25.01.2016 18:41Hier ein Text ohne Titel. Habe auch keine Ahnung zu welchem Anlass & wann ich ihn verfasst habe.
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Meine Interessen sind breitgefächert. Mein Wissen begrenzt.
Ich kämpfe nicht für das Leben, ich lebe für den Kampf.
Man nennt mich Träumer, doch ich agiere auf anderen Dimensionen.
Wer bin ich urteilen zu können was Gerecht ist.
Und hinter all dem stehe nicht ich, sondern das, was ich sein will.
So schaffe ich das Reich mit Gedanken, jage einer Idee nach wie ein blinder Hund.
Denkmuster werden zu einem Schleier, Rhythmen lähmen den Lebendigen Fluss.
Werfe mit leeren Hüllen nach den geistigen Kindern, verspreche das Hoffnung
nicht aus einem flüssigen Purpur besteht.
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 26.12.2015 15:04Neuster Text <.<
______________________
Das Wesen aus dem Staub
Eingerostet und verstaubt liegt es da, rührt sich nicht, doch atmet flach.
Keinen Sonnenstrahl empfangend liegt es da, schläft nicht, doch weilt es auch nicht unter den Wachenden.
Ist es das, was einem die Kehle zuschnürt? Ist es das, was deinen Leib erzittern lässt, obwohl es scheinbar vergessen in dir haust?
Es gibt keine direkte Antwort, nur nebulöse Halbwahrheiten. Man sieht nicht hinab, versucht den Blick gen Himmel zu richten und doch sieht man nur gerade aus.
Nun hat es gezuckt. Kleine Staubkörner lösen sich von dem kalten doch untoten Leib und brennen in den Augen. Es stiehlt sich herab eine Perle des Leides und der Kopf wird schwerer. Nicht hinabsehen, nur nicht den Blick senken.
Wenn es sich aufrichtet und sich der Leib zusammen zieht, einen Punkt fixieren. Es kniet auf blanken Knochen, winselt um Aufmerksamkeit, welche ihm nicht zu teil werden darf, ihm nicht gewehrt werden soll.
Reiß dir die Augen aus, wispert es. Wenn mein Anblick dich so sehr leiden lässt, nimm dir das Licht, welches dich sehen lässt.
Die Hand zuckt zum Gesicht und es, das Wesen aus dem Staub beginnt zu lächeln. Mit fauligen Zähnen und vergilbter Haut. Sein abgemagerter Körper schlägt einen kaum merkbaren Rhythmus an.
Nur niemals nach unten sehen – gib mir deine Augen, denn du brauchst sie nicht – flüstert es, während seine Knochigen Hände verlangend über meine Brust streichen.
Wenn der Atem still steht, wirbelnder Gedankenstaub durch die eingefallenen Räume der Finsternis fegt und wohl verwahrtes wieder auferstehen lassen will, schließ die Augen.
Das Wesen beginnt zu toben. Seine verstümmelten Finger schaben an der Haut. Beginnen zu würgen – Die Galle des verborgenen Wissens steigt an und das Erbrochene Gedankengut der Vergangenheit verteilt sich über den Leib.
Das Wesen beginnt es aufzulecken, wie eine streunende Katze frische Milch. Unrat frisst die Vergangenheit auf um sie wieder und wieder auszuspeien.
Die Augen aufgerissen – starrend auf das Wesen – nehme es und beginne seine Gliedmaßen zu brechen. Stück um Stück. Lachend wälzt es sich in den rottenden Gedankenfetzen, während seine verkrüppelten Körperteile unkontrolliert um sich schlagen.
Du hast hingesehen. Es lacht weiter. Du hast es nicht ausgehalten NICHT hinzusehen. Es versucht auf mich zu zeigen, doch sein Arm gehorcht ihm nicht mehr.
Und jetzt nimm, was dir gehört und auch nur das, was du verdient hast.
Es schleppt sich weiter, zieht sich hoch, kriecht in meine Kehle. Frisst die Schreie, verschlingt die Gegenwähr, zerquetscht mein Herz.