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Rogers

27, Weiblich

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 23:44

Emilia
Zwar hätte ich es besser gefunden, würde er schon schlafen und würde sich seinen hart verdienten Schlaf gönnen, aber irgendwie war ich auch erleichtert, dass ich nicht die war, die ihn weckte und dass er schon wach war. Ich seufzte leise und nickte, als er mir sagte, dass er da war und auch nicht so schnell weg sein würde. Das konnte ich nur hoffen, dadurch dass er jetzt jederzeit einsatzfähig war, konnte sie ihn genauso gut rufen, dass er gleich morgen wieder zurückfliegen musste. Man konnte eben nie wissen, aber jetzt war er ja glücklicherweise wieder einige Monate da, worüber ich echt mehr als nur glücklich war. Zwar mochte ich es nicht, über meine Albträume zu reden, aber ich hatte in den letzten Monaten eh schon viel zu viel in mich hineingestopft, weshalb es sicherlich nicht schaden würde, wenn ich jetzt mal mit meiner Vertrauensperson reden würde. "Mhh", machte ich nicht sehr begeistert, sah dann aber wieder zu ihm auf und nickte leicht. Sein Kuss brachte mich dazu, dass meine Mundwinkel kurz nach oben zuckten, dann wurde ich weider etwas ernster. "Es war mit Mike. Die letzten Monate war es immer wieder derselbe. Ich habe dich gerufen, wollte deine Hilfe, bin zu dir gelaufen, und nie wirklich einen Zentimeter weitergekommen. Und am Ende war Mike da und hat mich dazu gebracht, dass ich schweißgebadet aufwache", erklärte ich ihm also und malte nebenbei mit meinem Finger auf seiner Brust wirre Zeichen, um uns beide zu beruhigen. Dann hörte ich mir seine Worte an und nickte leicht, ehe ich mich aufsetzte und mich eine weile auf seine Brust stützte und ihn einfach nur ansah. Das Mondlicht schien auf sein Gesicht, sodass ich ihn ein wenig erkennen konnte. "Mir geht es gut", sagte ich leise und lächelte schwach. So ein Albtraum laugte einen ziemlich aus. "Ich bin gleich wieder da", hauchte ich dann, küsste ihn und stand auf. Bevor ich halbnackt durch das Haus latschte, zog ich mir noch eine Unterhose an, ehe ich in die Küche ging und uns beide Kakao machte. Ich persönlich konnte so immer schnell wieder einschlafen und mich beruhigen. Da Liam es liebte, zu essen, füllte ich seinen Kakao mit Sahne und Marshmallows, ehe ich wieder nach oben ging und ihm seinen Kakao reichte. Ich setzte mich auf meine angewinkelten Beine und schlürfte ein wenig an meinem warmen Getränk, ehe ich zu ihm aufsah. "Wenn wir nicht schlafen, dann reden wir halt. Was hast du so gemacht, als ich schlafen war?" 

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Rogers

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 23:18

Emilia
Was er mir noch alles sagte, das bekam ich gar nicht mit. Zwar vage, aber ich bezweifelte, dass ich das Ganze morgen früh, wenn ich wieder wach werden würde, noch wissen würde. Dementsprechend hatte er sozusagen mit der Luft gesprochen und ich hatte wie ein Baby geschlafen. Und das, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich nach den Geschehnissen kein Auge mehr zudrücken konnte. Zwar hatte ich es geschafft, einzuschlafen, aber der ruhige Schlaf hielt nicht lange an. Die ganzen Sachen mit Mike waren mir inzwischen ziemlich zu Kopf gestiegen, besonders nachdem ich mich gerade bei Liam ausgesprochen hatte. Jetzt war er ständig überall in meinen Träumen, noch viel schlimmer als es vorher war. Und es war immer dasselbe: Liam war da, er hörte mich schreien, aber er konnte mich nicht hören und mir auch nicht helfen. Egal wie schnell ich auf ihn zulief, Mike war immer früher da und machte mir dann das Leben zur Hölle. Ich schreckte sofort auf, als ich den Traum zu realisieren begann und schaute mich mit einem hohen Puls und bebender Brust in der Dunkelheit um. Mein Körper war durchgeschwitzt und ich dachte für einen Moment, dass der Traum Realität gewesen war, aber als ich zu begreifen begann, was eigentlich passiert war, fasste ich mir stöhnend an die verschwitzte Stirn. Ich war noch viel zu müde um überhaupt zu merken, dass Liam ja wieder da war. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass seine Bettseite leer sein würde, als ich meinen Arm ausstreckte, aber er war da. Ich atmete erleichtert auf und kuschelte mich dann augenblicklich wieder an ihn. "Es hat wieder angefangen", hauchte ich leise und versuchte, mich etwas zu beruhigen. Er wusste ja, wovon ich redete. Immer wenn er weg war plagte mich irgendein Albtraum. Mal war es schlimmer als andere Male, aber es gehörte inzwischen zur Routine. Die Angst war fast jeden Abend groß, wenn er nicht bei mir war. Und diese Angst verarbeitete ich dann in meinen Träumen. Nachdem ich mein Gesicht eine Weile versteckt hatte, sah ich zu ihm auf und strich mir die gewellten Haare aus dem Gesicht. "Wieso bist du noch wach?", fragte ich ihn dann und biss mir leicht auf die Unterlippe.

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 13:28

Emilia
Natürlich war er sauer und ich konnte es auch jetzt wieder verstehen, aber gut fanden tat ich das alles mit Sicherheit nicht. Dadurch, dass er sauer war, wurde auch seine Tonlage ein wenig lauter als sonst und ich kniff die Augen kurz zusammen. Zwar war er nicht sauer auf mich, aber ich mochte es trotzdem überhaupt nicht, wenn er mich anschrie oder mal lauter mit mir redete. Wobei ich normalerweise immer diejenige war, die austickte. "Weiß nicht", murmelte ich leise und resigniert, wollte ihn gar nicht mehr angucken, aber er fragte mich schon die nächste Frage, sodass ich zu ihm aufsehen musste. Ich wollte ihn nun mal ansehen, wenn ich mit ihm sprach. "Nein, war ich nicht", gab ich zu und fragte mich in dem Moment, wieso ich das eigentlich nicht getan hatte. Ich müsste doch nur kurz mit ihnen sprechen und sie würden Mike festnehmen. Liam und ich hatten sowieso schon einmal Anzeige erstattet, also würde dies ein Indiz mehr sein. Ich seufzte leise und hörte mir seine Worte weiterhin an. Er hatte ja Recht, seine Eltern hatten mich herzlich aufgenommen und sogar gefragt, ob ich nicht noch länger bleiben wollte. Dennoch wollte ich lieber in meinem eigenen Haus bleiben. "Ich schätze, ich wollte ihnen einfach keine Last sein, es war ein Fehler nicht da gewesen zu sein. Und ich weiß auch nicht, wie Mike das Haus finden konnte, ich habe niemandem was gesagt. Aber wenn er schon das Haus hier findet, dann wieso nicht auch das deiner Eltern?" Ich seufzte leise und etwas verzweifelt. Seine Familie wollte ich da definitiv nicht mit reinziehen. Ich wurde von ihm auf seinen Körper gezogen und schlang augenblicklich die Arme um ihn. "Du auch", murmelte ich leise und ließ die Augen zufallen. Obwohl ich eigentlich davon ausgegangen war, dass ich nicht schlafen konnte, schlief ich innerhalb weniger Minuten friedlich auf seiner Brust, mit seinem Herzschlag im Ohr, ein. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 03:39

Emilia
Ich merkte natürlich, wie wütend ihn das Ganze machte, aber ich konnte es ihm nicht übel nehmen. An seiner Stelle würde ich wahrcheinlich genauso sehr austicken, aber ich war einfach froh, dass er nicht wie letztes Mal ausrastete. Diese Wände hier sollte er lieber nicht kaputt machen, und seine Hand auch nicht. Es war vorher für uns beide nicht leicht gewesen, dass nur eine Hand funktionstüchtig war. Seine Wort rissen mich aus meinen Gedanken und für einen Moment schämte ich mich sogar, dass ich so fest entschlossen widersprochen hatte, wo er doch eigentlich ganz genau wusste, um was für ein Gewässer es sich hierbei handelte. Also erwiderte ich darauf nichts, nickte nur leicht. Er kannte sich hier ohnehin besser aus, als ich. Immerhin kam ich aus New York und nicht aus DC. Flüsse und ähnliches fand ich nie wirklich spannend oder interessant. Obwohl mir die Augen zufielen und ich jeden Moment einschlafen könnte, wusste ich, dass es mir am Ende nicht gelingen würde. Er stocherte wie gewohnt weiterhin im Thema herum und brachte mich dazu, laut aufzuseufzen. "Ja, du liegst mit deiner Vermutung richtig", platzte es unkontrolliert aus mir heraus und ich biss mie augenblicklich auf die Unterlippe. Das sollte er nicht wissen, er würde komplett ausrasten. "Versprich mir bitte, dass du ruhig bleibst", flehte ich kurz darauf und drehte mich so, dass ich halb auf ihm liegen konnte. Ich brauxhte eine Weile, um eine passende Formulierung zu finden, dann legte ich nach einem tiefen Atemzug los. "Die Monate, die du nicht da warst, war Mike immer mal wieder hier. Hat einfach stumm vor der Haustür oder einem Fenster gewartet, bis ich ihn entdeckt hatte. Manchmal hatte er sogar mit mir geredet, wenn sich die Gelegenheit gerade bot. Seine Worte waren nie wirklich nett. Ich schätze, ich konnte von Glück reden, dass er nicht handgreiflich geworden ist. Oder schlimmeres sogar", gab ich leise zu und bettete meinen Kopf auf seiner starken Brust. "Ich wollte es dir nicht sagen, weil du krank vor Sorge wärst, dass ich alleine hier bin mit diesem Psychopathen. Aber ich habe Cara une Lydia gezwungen, hier zu bleiben. War auch oft bei deinen Elterh... Also war es halb so wild." Das war natürlich gelogen. Das ganze war schlimm, ziemlich sogar, und eine große Belastung. Aber ich zeigte sowas nicht gerne, und das wusste er. Obwohl ich nicht wollte, dass er es mir in den Augen ablesen konnte, schaute ich ihn dennoch an. "Könnten wir bitte schlafen?" 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 03:04

Emilia
Ich nickte, als er mir den Ratschlag ging, hatte jetzt aber keine Lust den Verbandskasten aus dem Schrank zu holen und mir einen Verband um den Fuß zu wickeln. Das würde wirklich unangenehm werden, aber ich würde davon ja mit Sicherheit nicht sterben. Liam stellte sich unter die Dusche und ich ließ mir seine gemurmelten Worte durch den Kopf gehen. Er hatte Recht, ich konnte kaum noch etwas vor ihm verbergen, da er immer erkannte, wie es mir ging, was ich dachte und vor allem auch, ob ich log oder nicht. Und das, obwohl ich schon immer eine ziemlich gute Lügnerin war.
Während er also unter der Dusche stand, saß ich auf dem Klodeckel und dachte etwas nach. Um ehrlich zu sein war es nicht gerade verwunderlich, dass Mike sich heute hatte blicken lassen. Immerhin wusste er als Soldat auch, wann die anderen aus dem Irak zurückkehrten und da wunderte es mich nicht, dass er auch Liam mal wieder zu Gesicht bekommen wollte. Zwar wusste ich nicht, wieso, aber ich wusste ebenso wenig, ob ich seine Beweggründe überhaupt wissen wollte. Die Duschkabine öffnete sich, riss mich somit aus den Gedanken und ich sah zu Liam auf, der  nach einigen Sekunden im Handtuch vor mir stand und mir deutete, mich auf den Rand der Wanne zu setzen. Trotzig wie ein kleines Kind folgte ich seinem Befehl, ließ mich vor ihm nieder und streckte ihm meinen Fuß entgegen. Liam kannte sich mit Verarztung aus, das erkannte ich daran, wie er den Verband um meinen Fuß wickelte. Aber die Gedanken konnte ich mir abschminken, denn er sprach den Schatten  an. Ich seufzte leise und wandte den Blick auf seine Hand, die auf meinem Knie ruhte. Und als er seinen Namen erwähnte, nickte ich leise und schluckte schwer. "Ja", murmelte ich bloß und biss mir leicht auf die Unterlippe. Ich wollte ihm keine weiteren Details nennen, das wollte ich verhindern. Ganz sicher.
"Es ist kein Fluss", antwortete ich auf seine Worte und erhob mich, um mit ihm ins Schlafzimmer zu gehen, wobei ich eher humpelte. Ich suchte ihm Klamotten raus, oder eher, nur eine Boxershort, ehe ich mich ins Bett legte und ihn müde ansah. "Es ist ein See. Wir schauen uns den Garten einfach morgen an, ja? Ich bin müde und will schlafen", versuchte ich so wieder vom Thema Mike abzulenken. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2016 00:57

Emilia
Es dauerte kaum eine Sekunde, bis Liam sich aufrappelte und den Stand der Dinge begriff. Er zog sich seine Jogginghose an und sprintete dann durch das Schlafzimmer auf den Balkon hinaus und dem Mann, der mir und ihm nur allzu bekannt war, hinterher. Ich war für einen Moment sogar schockiert, dass Liam so schnell reagieren konnte, aber ich war mir sicher, dass dies auf jahrelangem Training bei der Army beruhte. Während er also verzweifelt Mike hinterher lief, ohne zu wissen, um wen es sich eigentlich handelte, sammelte ich die Scherben auf und ließ sie dann in die Mülltonne im Bad fallen, ehe ich mir seufzend einen Lappen holte und das Chaos, das ich angerichtet hatte, beseitigte.  Dabei fiel mir auf, dass eine Scherbe einen Kratzer an meinem Fuß verursacht hatte und als ich den Kratzer erst so richtig bemerkte, nahm ich auch den Schmerz wahr. Allerdings schaute ich wieder auf, als Liam das Schlafzimmer betrat und ich seufzte leise. Er war von oben bis unten mit Schlamm bedeckt, anscheinend war er ausgerutscht, aber nicht mal der Anblick konnte mich jetzt zum Lachen bringen. "Ja, mir geht es gut", erwiderte ich und schaute auf meinen blutenden Fuß, ehe ich wieder zu ihm aufsah und mir auf die Unterlippe biss. Natürlich wusste ich, wer es war. Es war immer wieder der gleiche Mann, ständig stand er mal hier, mal da, beobachtete mich und drohte mir, aber ich wusste nicht, ob es so schlau war, Liam davon zu erzählen. "Keine Ahnung, wer das war", verleugnete ich dann also und drehte mich schnell weg, ehe ich mir im Bad ein Stück Papier abriss und damit das Blut von meinem Fuß wegwischte. Mein Blick legte sich auf den dreckigen Liam, den ich durch die offene Badezimmertür im Schlafzimmer sehen konnte. "Na los...", sagte ich leise, "ab unter die Dusche und lass uns schlafen." Er würde definitiv nicht locker lassen, aber ich wollte es versuchen. Ich wollte schließlich gar nicht wissen, was er tun würde, wenn er wusste, dass der Schatten Mike war. Und würde ich ihm das erzählen, dann sicherlich auch die Geschehnisse der vergangenen Monate...

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 26.03.2016 12:03

Emilia
Es dauerte nicht lange, da war Liam auch schon eingeschlafen und schlummerte glücklich auf meiner Brust vor sich hin. Ich hatte es vermisst, schrecklich sogar, dass  er auf meiner Brust lag und ich ihm durch seine Haare streichen konnte, während er schlief. Er schien es ebenfalls ziemlich zu genießen, vor allem da er ja so schnell eingeschlafen war. Aber ich konnte es verstehen. Ich wollte mir gar nicht erst vorstellen, wie es ihm wohl ging, als er da im Irak in einem Zelt schlief, wahrscheinlich in der Angst, jeden Moment angegriffen zu werden. Aber da ich nicht darüber nachdenken wollte, schüttelte ich bloß den Kopf und widmete mich seinen Haaren. Während ich so in ihnen rumfummelte und mir überlegte, wie ich sie ihm schneiden könnte, ohne ihn zu einer Peinlichkeit zu machen, bemerkte ich, dass ich Durst hatte. Zwar wollte ich nicht, dass ich ihm seine bequeme Position raubte, aber ich Schlaukopf hatte mir keine Flasche Wasser ans Bett gestellt. Ich hörte ein leises Knarzen und schaute kurz auf, ehe ich den Kopf schüttelte. Da war nichts, ganz bestimmt. Vorsichtig hob ich seinen Kopf an und bettete diesen auf dem großen, gemütlichen Kissen, ehe ich die Lampe auf dem Nachttisch ankipste und mich erhob. Bevor ich mir ein Shirt von ihm nehmen konnte, streckte ich mich etwas und ging dann zum Schrank, wo ich ein riesiges Shirt von ihm rausnahm und anzog. Dann verschwand ich in der Küche, füllte mir ein Glas mit Wasser und ging damit wieder hoch in unser Schlafzimmer. Ganz darin vertieft, das Wasser nicht aus dem Glas schwappen zu lassen, ging ich mit dem Blick auf das Wasser ins Schlafzimmer. Als ich wieder aufsah, bemerkte ich, dass jemand vor der Balkontür stand und ins Schlafzimmer hereinblickte. Da ich damit nicht rechnete, konnte ich mir nicht verkneifen, aufzuschreien und vor Schreck das Glas fallen zu lassen. Was den Beobachter - ich wusste ganz genau, wer es gewesen war - dazu veranlasste, zu fliehen, und Liam aus seinem Schlaf zu reißen. "Scheiße", murmelte ich leise und schluckte schwer. Mein Herz schlug heftig gegen meine Rippen, als ich mich hinkniete, um die Scherben aufzusammeln.

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 26.03.2016 01:16

Emilia
Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie ich aussehen würde, wäre mein ganzer Körper voll mit Knutschflecken. Oder ob ich mir das überhaupt vorstellen wollte, Liam hatte schließlich Recht, es würde wirklich komisch aussehen, wenn ich die Arme oder so frei hatte und diese übersät mit Knutschflecken waren. "Nein nein, ich bleibe lieber bei ein, zwei, vielleicht drei heißen Knutschfleck an intimen Stellen." Damit meine ich meine Brust, meinen Hals, meinen Bauch oder meine Hüfte. Ich hatte überall schon Knutschflecke gehabt, genauso wie Liam auch. Ich war halt auch nicht immer so brav und markierte, was mir gehörte.
Sofort wurde ich von ihm in die Arme gezogen und ich vergrub mein Gssicht in seiner Brust, atmete seinen Duft tief ein und seufzte zufrieden. Das alles hatte ich so furchtbar vermisst, ich wusste nicht einmal, wie ich das in Worte fassen sollte. "Finde ich auch", hauchte ich zurück und lächelte ihn an, ehe ich den Kopf auf seine Frage hin schüttelte. "War okay. Es ist ungewohnt, tut ein wenig weh, aber ist halb so wild. Mach dir keine Sorgen", versicherte ich ihm dann, da ich ihn kannte und er sich Sorgen machen würde. Aber ich log ihn auch nicht an, wie ich es manchmal tat, damit er sich den Kopf nicht zu sehr zerbrach, sondern sagte ihm die Wahrheit. Seine nächsten Worte kamen ein wenig überraschen, aber keinesfalls war ich darüber unerfreut. "Das wollte ich dich auch schon etwas länger fragen", gab ich schmunzelnd zu, "also nein, ich habe nichts dagegen einzuwenden. Fände ich sogar ziemlich heiß. Irgendwann machen wir das auch." Liam und ich hatten ein aktives und vor allem spaßiges Sexleben und auch viel Abwechslung, aber wir hatten noch lange nicht alles miteinander probiert. Was das anging war ich jedoch nicht allzu verklemmt. Und er auch nicht. Ich lachte etwas, als er das mit der Dusche ansprach, erwiderte jedoch nichts und ging erst auf seine nächsten Worte ein. "Nein, bin ich nicht. Du hattest einen anstrengenden Tag. Na los, komm her", sagte ich lächelnd und zog seinen Kopf auf meine Brust, ehe ich das Licht ausknipste. Inzwischen war es dunkel und ich schaute aus dem großen Fenster hinaus zur schönen Aussicht. "Schlaf gut, mein Traumprinz", hauchte ich leise, küsste seinen Kopf und streichelte seinen Kopf. "Ich liebe dich."

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 26.03.2016 00:35

Emilia
"Ich weiß doch, dass es nicht böse gemeint war", sagte ich und seufzte leise, ehe ich ihn schwach anlächelte. Er würde sowas niemals böse meinen und dafür brauchte er sich auch nicht rechtfertigen. Manchmal war es sogar gut, wenn er mir seine Meinung sagte und es auch ernst meinte. So konnte ich zumindest aus meinen Fehlern lernen, und das gehörte schließlich auch dazu. Dass man ehrlich zueinander war und sich gegenseitig half, sodass die Beziehung nicht in die Brüche ging.
Aber gerade wollte ich nicht an die Grundlagen einer guten Beziehung denken. Wobei, eigentlich schon. Sex gehörte auch dazu und diesen würde ich gleich haben, so wie ich es mir seit er weg war schon das ein oder andere Mal gewünscht und vorgestellt hatte. Ich konnte ohne diesen Mann einfach nicht mehr. In jeder erdenklichen Weise wollte ich ihn haben, und das wusste er ganz genau. "Du kannst mir sagen, was du willst, ich habe Recht", sagte ich schmunzelnd, da er sich wieder seine typischen Liam-Ausreden suchte, die zwar Sinn ergaben, aber nicht gerade nötig waren. Er versuchte sich immer für alles rechtzufertigen, aber das war nicht immer nötig - eben typisch Liam. In mir breitete sich ein wohliges Gefühl aus, als er sagte, dass der Knutschfleck anderen Männern signalisierte, dass ich schon vergeben war. "Mhh, dann will ich am liebsten meinen ganzen Körper voll haben", sagte ich grinsend und schaute Liam an. Aber der Spaß hört auf, es wurde immerhin ziemlich intim und ich musste mich bemühen, nicht zu zappeln, da er mich, wie sonst so oft auch, warten ließ. Und gerade, wo ich in Gedanken ein wenig woanders hin schweifte, spürte ich, wie er in mich eindrang. Ich stöhnte etwas lauter auf, als gewollt und atmete tief ein. Ich hatte seine Länge nun schon etwas länger nicht gespürt, dementsprechend musste ich mich etwas gewöhnen, aber er wartete immer eine Weile, bis er anfing, sodass ich mich daran gewöhnen konnte. Meine Finger krallten sich nur so in seine Hände, als er sich in mir bewegte. Dass er mir überlegen war, machte das Ganze nur noch heißer, als es das ohnehin schon war. Dagegen hatte ich gar nichts einzuwenden, er machte immer alles richtig. Ich spürte, wie ich dem Höhepunkt näher kam und konnte es kaum erwarten, endlich zu kommen. Allerdings musste er wieder der Spaßverderber sein. Er drehte sich um und setzte sich auf, was mich verwirrte, aber ich bemerkte, was er vorhatte. Es passierte nicht oft, dass er mich komplett ausfüllt, dafür war er viel zu lang, aber diesmal fühlte ich mich voller denn je. Ich stöhnte leise auf und biss mir auf die Lippen. Es war etwas schmerzhaft, gleichzeitig aber mehr als nur erregend. Dann lehnte er sich wieder zurück und lachte ein wenig atemlos auf. Dieser Mann machte ständig alles richtig. Und so begann ich, mich zu bewegen, aber bei uns beiden dauerte es nicht lange, bis wir kamen und ich mich erschöpft und total verschwitzt neben ihn auf das große, bequeme Bett fallen ließ, das jetzt nicht mehr so einsam war. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 25.03.2016 22:56

Emilia
"Lass mich", gab ich seufzend von mir und schüttelte den Kopf. Liam wusste sehr wohl, dass ich am Anfang noch viel ungeduldiger war, selbst wenn er ja nicht Unrecht damit hatte, dass ich ein ungeduldiger Mensch war, vor allem was diese ganzen Sachen wie Sex anging. Ich wollte halt immer meinen Spaß haben und konnte es echt nicht leiden, wenn er mich zappeln ließ. Selbst, wenn das Ganze irgendwas Heißes an sich hatte, das ich nicht beschreiben konnte. "Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, aber stimmt", bemerkte ich, als er von der Sache mit den Nachbarn redete. Es war wirklich nicht prickelnd, von den Nachbarn gehört zu werden und die Nachbarn zu hören, letzteres war teilweise sogar schlimmer, aber das hatten wir ja jetzt hinter uns gelassen. In diesem Haus konnten wir uns austoben, wann, wo und wie wir wolltne - zumindest solange wir noch keine Kinder hatten.
"Denk nicht, ich hab dich geküsst, damit du weißt, wie du schmeckst. Und tu auch nicht so, als hättest du nicht mindestens einmal probiert, wie das Zeugs schmeckt", sagte ich lachend und hob die Augenbrauen an. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich mit meiner Aussage recht hatte, das hatte bestimmt schon jeder Mann mindestens einmal gemacht, und darunter war Liam sicherlich auch. Ehe ich mich versah, lag ich wieder auf dem Rücken und atmete erleichtert aus. "Also doch Sex. Ich dachte schon, ich hätte umsonst die Pille wieder genommen", murmelte ich schmunzelnd und reckte den Kopf etwas, als er begann, meinen Hals zu liebkosen. Solange Liam nicht da war, hatte ich die Pille abgesetzt, und da ich wusste, wann er wiederkam, hatte ich dementsprechend pünktlich wieder angefangen. Ich schlug ihm empört auf die Schulter, musste aber grinsen, als er mir den Knutschfleck verpasste. "Du bist so frech, weißt du das?" Ich musste ihn nicht einmal ansehen, um zu wissen, dass er wie ein Idiot grinste. Aber ich zog seinen Kopf viel lieber zu mir und küsste ihn, ignorierte dabei das Gefühl, als würde er an der Stelle des Knutschfleckes immer noch saugen. "Und jetzt zeig mir, was du die ganzen Monate so sehr vermisst hast..."

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