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Rogers

27, Weiblich

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 11.04.2017 15:15

Emilia;
Seufzend hörte ich mir Liams Worte an. Ein Wunder, dass er versuchte, seine Ex zu verstehen. Kein normaler Mensch warf einem verheirateten Mann vor, er sei der Vater ihres Kindes - erst recht nicht, wenn auf der Hand lang, dass da nichts zwischen den beiden lief, und das schon seit Jahren. Deshalb konnte ich nur ahnen, dass seine Ex auf eine gewisse Weise psychisch labil war - oder einfach nur so verzweifelt, Geld zu haben, dass sie das alles sehr ernst nahm und eventuell inzwischen selbst daran glaubte, dass es sich um Liams Kind handelte.
"Du brauchst solche Leute gar nicht verstehen, Baby, wirklich nicht. Die sind alle krank im Kopf und geldgeil, und ich glaube das wichtigste ist ja, dass wir beide wissen, dass es nicht dein Kind ist." Keine Ahnung, wie ich reagieren würde, wenn sich am Ende doch herausstellte, dass es Liams Kind war; eine Weile dachte ich ja wirklich, er würde mich betrügen, dabei war das alles nur ein großes Missverständnis. Wie konnte ich auch denken, dass ein Mann wie er mich betrog? Immerhin hatte er mich schon immer gut behandelt und würde es sicherlich nicht in Erwägung ziehen, mich zu betrügen. Das gleiche traf übrigens auch anders herum zu, ich würde meinen Mann niemals hintergehen, egal auf welche Art. Erst recht nicht, da wir ein gemeinsames Kind haben und unser Familienleben perfekter nicht sein könnte.
Es dauerte nicht lange, da kamen wir auch schon bei Olivia an. Liam klingelte, sie öffnete uns die Tür und wir betraten die Wohnung, gemeinsam mit unserem Baby, das zum Glück seelenruhig schlief. Stumm hörte ich mir das Gespräch an, musste mir wirklich verkneifen, nicht loszulachen, denn das Ganze klang für mich sehr, sehr absurd. Erst, als sie sich mir zuwandte und mir sagte, wie schlecht mein Mann doch sei, runzelte ich die Stirn und wurde ein bisschen ernster. Immerhin machte sie hier Vorwürfe, die sehr weit hergeholt waren.
Gerade, als ich den Mund öffnen wollte, hatte Liam auch schon wieder das Wort ergriffen und ich blieb stumm, sah dabei zu, wie er zur Tür ging und seufzte. Bevor ich ihm folgte, drehte ich mich noch einmal Olivia zu, redete so ruhig, wie es mir nur möglich war:
"Du solltest zum Arzt gehen. Du lebst in einer Scheinwelt und merkst nicht, dass du damit die Zukunft deines Kindes verbauen könntest. Denk hierbei nicht an dich, raff dich auf und kümmer dich um dein Baby. Wenn es schon keinen Vater hat, dann sollte es zumindest eine Mutter haben, die sich ordentlich kümmert." Ich war viel zu müde und außerdem bedacht auf die Kinder, als dass ich laut wurde. Eher im Gegenteil: ich redete leise und gefasst und merkte, dass ich Olivia stutzig machte. Dennoch sagte sie mir, nachdem ich Liam gefolgt war: "Er ist der Vater, und da könnt ihr machen, was ihr wollt." Ich verdrehte ich Augen, ehe ich mich wieder zu ihr drehte.
"Gut, dann gehen wir vor Gericht, einen Vaterschaftstest machen, und dann kannst du zusehen, wie du mit deinem Kind im Leben weiter kommst. Aber tu mir bitte einen Gefallen: Verbaue nicht die ganze Zukunft deines Kindes." Mit diesen Worten zog ich die Tür hinter mir zu und seufzte gereizt.
"Wie krank können die Menschen eigentlich sein?" 

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Rogers

27, Weiblich

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 27.03.2017 00:00

Emilia;
"Ich glaube kaum, dass jemand Angst vor den Berührungen seiner Kinder hat...", murmelte ich leise, um Liam zusätzlich zu beruhigen. Nicht, dass er sich jetzt aufführte und dass er jetzt eine Attacke hatte oder weitere Bedenken, aber ich schätzte dass es tatsächlich gar nicht schaden konnte, wenn ich ihm auch jetzt noch einredete, dass er sich keine Sorgen machen brauchte. Und auch, wenn ich in gewisser Weise sauer auf ihn war, änderte es nichts daran, dass ich wollte, dass es ihm gut ging. Da konnte er nämlich Sorgen über seine Psyche in Verbindung mit unserer Kleinen nicht gebrauchen.
Vielleicht war es gar nicht mal so schlecht, wenn ich ein wenig frische Luft schnappte, und Mila konnte das alles auch nicht wirklich schaden. Deshalb willigte ich ein, erhob mich und ging schnell hoch, um mich anzuziehen und anschließend Mila in ihren Kinderwagen zu setzen. In der Zeit, in der ich das tat, bekam Liam einen Anruf, auf den ich mich jedoch nicht konzentrierte, immerhin war ich beschäftigt, es unserem Baby so gut wie nur möglich zu gestalten.
Als er anfing, mit mir zu sprechen, sah ich wieder auf und hatte das Gefühl, als würde ich aus allen Wolken fallen, als er mir sagte, was Sache war. Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich darauf erwidern sollte, schlussendlich riss ich mich jedoch zusammen und versuchte, sehr ruhig zu bleiben. Allein schon, weil Mila direkt hier war.
"In Ordnung, ich komme mit, aber ich hoffe dir ist bewusst, dass wir dann Mila mitnehmen müssen...", sagte ich also und legte den Kopf etwas schief. Seinen Eltern wollte ich definitiv keinen Stress machen und wir konnten ein Kind ja wohl kaum alleine zu Hause lassen. Na das würde ja mal was werden... Was ich nicht alles für meinen Mann tat.
"Komm, lass uns losgehen." Mit diesen Worten schob ich den Kinderwagen also aus dem Haus, um Mila in ihr Körbchen zu legen und sie sicher im Auto zu platzieren. Dann klappte ich den Kinderwagen zusammen und ließ mich auf dem Beifahrersitz nieder. Sicher war, dass wir direkt danach mit Snow rausmussten.
"Ich fasse es nicht, dass diese Frau tatsächlich denkt, sie wäre schwanger von dir", murmelte ich seufzend, als auch Liam im Auto saß und wir schlussendlich los fuhr. All der Stress wegen einer Frau, die psychisch wohl nicht ganz so labil war... 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 14.03.2017 14:41

Emilia;
Um ehrlich zu sein störte es mich, dass er sich immer noch rechtfertig, aber ich tat nicht mehr als ein wenig mit den Zähnen zu knirschen und zu nicken. Wenn das sein Wunsch war, dann sollte er das machen. Wenn er der festen Überzeugung war, mir immer noch ausreichend zu helfen, so, dass ich immer noch in der Lage war, ruhig zu schlafen und mich nicht übermäßig zu strapazieren, dann sollte er das machen. Ich wusste schon jetzt, dass ich wahrscheinlich mächtig an die Decke gehen würde, wenn er mir am Ende die Ohren vollheute, dass ihm das zu viel wurde. Ich verlangte ja nicht von ihm, sich komplett alleine um alles zu kümmern, er sollte mir nur ein wenig unter die Arme greifen. Es war eben so gut wie unmöglich, sich um einen Hund, ein Baby und den Haushalt zu kümmern. Alleine konnte ich das niemals schaffen, erst recht nicht, wenn ich in der Nacht wenig Schlaf bekam - und das war nun mal so, wenn man ein Neugeborenes hatte, das noch sehr schnell und oft wach wurde.
"Ja", murmelte ich bloß auf seine Aussgage, dass wir das schaffen würden, da ich das Thema jetzt abhaken wollte. So schnell würde sich meine schlechte Laune nicht bessern, erst recht nicht, wenn Liam mir weiterhin mitteilte, dass es doch sein Traumjob sei und dass er nie wieder einen anderen Job finden würde.
"Ich habe auch nicht verstanden, wieso du damals so viel Angst davor hattest, Vater zu werden." Letztendlich war ich nun mal schwanger geworden, wie durch ein Wunder, da durfte LIam sich nicht fürchten, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Immerhin musste man fest entschlossen sein, wenn man Eltern werden wollte, das war nicht mal eben so eine Entscheidung. Wir hatten es ja auch gewollt und würden hoffentlich alles gut meistern.
Ich erhob mich vom Küchentisch und begann, das Chaos in der Küche zu beseitigen, während Liam sich um die Kleine kümmerte. Diese war Gott sei Dank ziemlich ruhig, was daran lag, dass ich sie gerade erst gestillt hatte. Hoffentlich blieb das aufs Erste so, denn so sehr ich unsere Tochter liebte; ihr Schreien konnte nervtötend werden.
"Ich leg' ich auf die Couch, ihr könnt ja gleich nachkommen", murmelte ich dann, ehe ich mich ins Wohnzimmer begab, mir eine Decke nahm, mich mit dieser auf die Couch setzte und dann den Fernseher anschaltete. Ein wenig Abwechslung konnte schließlich nie schaden. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 08.03.2017 23:22

Emilia;
So gerne ich Liam während seiner Rede auch unterbrechen wollte, so hörte ich ihm dennoch stumm zu und ließ jedes Wort auf mich einwirken. Jedoch blieb ich ruhig, damit Mila nichts davon mitbekam, damit sie sich in Ruhe sättigen konnte, bis sie keinen Hunger mehr hatte. Die Kleine war schließlich die Letzte, die etwas dafür konnte, dass Liam und ich uns wegen der Sache auf verschiedene Seiten schlugen. Nachdem er leise wurde und nachdem er das Thema auf Mila wendete, seufzte ich leise und zuckte mit den Schultern, da ich selbst erstmal nachdenken wollte, was ich darauf nun erwidern sollte.
"Ich bin immer noch nicht so ganz davon überzeugt, dass du so früh schon arbeiten gehst, da ich deine Hilfe wirklich in jeder Hinsicht brauche." Ich war mir sicher, dass er mir trotz allem immer noch sehr gut helfen konnte, aber wenn er den Job annahm, ein Job, der sehr anstrengend war, dann brauchte er jede Sekunde Schlaf, die er kriegen konnte. Und ich konnte mich nun mal nicht alleine um Hund und Baby kümmern. Dennoch würde ich die letzte sein, die Liam diesen Wunsch zwanghaft ausschlagen würde. Sein Wohl war immer noch eine meiner höchsten Prioritäten, nach Mila natürlich.
"Allerdings werde ich dir auch Nein sagen, wenn du mich so anbettelst. Ruf an und nimm den Job an, aber beschwer dich nicht bei mir, dass dir das alles zu viel wird, wenn du erstmal arbeiten gehst. Immerhin war es deine freie Entscheidung." Mein Tonfall war grimmig und das hörte er sicherlich deutlich heraus. Aber ich hätte die Sache auch ganz anders angehen können, also war ich lieber grimmig, als ihm seinen großen Wunsch auszuschlagen.
"Außerdem habe ich keine Ahnung, was sie zuerst sagt. Vielleicht sagt sie ja auch was ganz anderes, als Mom oder Dad." Erneut zuckte ich mit den Schultern, konzentrierte mich dann auf mein Essen, welches ich aufaß, ehe ich mich auf Liam konzentrierte, der Mila immer noch auf den Armen hielt.
"Obwohl ich irgendwie nicht ganz so zufrieden bin damit, dass du bald wieder arbeiten gehst, seid ihr beide doch unheimlich süß", murmelte ich resigniert, nachdem ich von meinem Toast abgebissen hatte. Hoffentlich kam Liam nicht auf die Lage, mich gleich mit Liebesbeweisen und Küssen zu überlagern. Denn grimmig war ich immer noch. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 05.03.2017 22:20

Emilia;
Ich zuckte mit den Schultern. Wusste nicht so ganz, was ich jetzt dazu sagen sollte, weil ich, genauso wie mein Mann, erst neulich ein Elternteil war und dementsprechend gerade auch alles das erste Mal durchmachte.
"Ich denke schon", sagte ich dennoch, fast schon ein wenig zu überzeugt, "und ja, irgendwie hast du damit auch recht. Ich weiß, was der kleinen Mila fehlt. Zwar nicht immer, aber oft." Ich lächelte leicht, fuhr über ihre weiche Wange, schaute dann zu Liam und musterte ihn ein wenig, während Mila wieder von der Brust abließ, ihre Äuglein schlief und binnen weniger Sekunden schon wieder einschlief. Eindeutig wie ihr Vater. Und es konnte mich immer wieder aufs Neue zum Lächeln bringen. Sobald ich sie wieder ins Bettchen gelegt hatte, ließ ich mich neben Liam nieder und schmiegte mich zufrieden ins warme Bett.
"Mhm... Ich schlafe jetzt weiter. Ich liebe dich." Und so fing die erste von vielen, unruhigen Nächten an.
Einige Tage später, als wir am Frühstückstisch saßen und ich nru so darauf wartete, dass Mila wieder wach wurde, schrie und mir sagte, dass sie Hunger hatte, klingelte das Telefon. Zu meiner Erleichterung ging LIam dran, denn genau zu diesem Moment fing auch Mila wieder an, sich zu melden. Also kümmerte ich mich, während Liam telefonierte, darum, dass die Kleine ruhiger wurde und dass ihr Hunger gestillt war. Dieses Mädchen hatte wirklich einen riesen Appetit wir ihr Vater, kaum zu glauben.
Ich hielt sie auf den Armen und sah ihr dabei zu, wie sie zufrieden nuckelte, als Liam wieder in die Küche kam und mir erklärte, wer angerufen hatte. Im ersten Moment hielt ich die Luft an, spürte, wie mein Herz einen Aussetzer machte. Dann folgte die Erleichterung und letztendlich ein Gesichtsausdruck, der alles andere als beeindruckt war.
"Was genau meinst du mit bald?", fragte ich fast schon skeptisch, während ich ihn mit fragendem Blick ansah. Liam wusste, dass ich besonders jetzt seine Hilfe sehr gut gebrauchen konnte. Denn es war nicht leicht, sich alleine um ein Neugeborenes zu kümmern. Jemanden, der einem unter die Arme griff, konnte ich wirklich sehr gut gebrauchen. "Du weißt, dass wir beide mit Mila alle Hände voll zu tun haben. Wie soll ich das alleine schaffen, wenn du arbeiten bist? Außerdem würdest du die Nacht über nicht schlafen können, was wiederum heißt, dass entweder du woanders hingehst, oder wir die Kleine schon in ihrem Zimmer schlafen lassen..." Als ich bemerkte, dass ich ihm irgendwie in gewisser Weise den Job ausredete, stoppte ich mich selber und schüttelte den Kopf. Ich war nicht seine Mutter. Und auch, wenn ich alles andere als begeistert war, musste er sich entscheiden, nicht ich.
"Keine Ahnung. Du musst es aussuchen. Der Job ist perfekt für dich, aber die Umstände... wie gesagt; es ist deine Sache, Liam." Das hieß allerdings noch lange nicht, dass ich begeistert war, und dass ich das alles auf die leichte Schulter nehmen würde...

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 01.03.2017 18:58

Emilia;
Mein Schlaf war wirklich zuckersüß und ausnahmsweise mal sehr tief, aber das lag wahrscheinlich daran, dass ich das erste Mal nach etwas längerer Zeit mal wieder zu Hause in meinem Bett lag, in den vertrauten vier Wänden neben Liam und dem guten Gewissen, dass auch unser Baby hier bei uns war. Allerdings hielt der Schlaf nicht allzu lange. Als Mila das erste Mal schrie, wurde mein Schlaf leichter, und beim zweiten Mal, spätestens, als Liam mich weckte, öffnete ich die Augen und versuchte für einen kurzen Moment erstmal zu begreifen, was hier überhaupt vor sich ging.
Stöhnend setzte ich mich also auf, musste mich noch etwas strecken, bevor ich mich einigermaßen wach fühlte, um die Kleine zu füttern. Sie war immer noch sehr, sehr klein und jung, es kam nichts anderes außer Milch infrage, sodass ich eben für solche Sachen gerade stehen musste. War auch kein Problem, wenn Liam sich dafür um volle Windeln oder so kümmerte...
"Gib her...", murmelte ich leise, streckte die Arme nach der Kleinen aus, schob vorher das Shirt, das ich trug, hoch, um sie anschließend trinken zu lassen. Eine Weile betrachtete ich sie, dann sah ich zu Liam auf, der mir eine sehr berechtigte Frage stellte, die ich im ersten Moment gar nicht so richtig beantworten konnte.
"Man muss einfach alles ausprobieren... Windeln wechseln, beruhigen, gucken, ob sie überhaupt was trinkt. Wie du siehst trinkt sie gerade ordentlich... von wem sie diesen Hunger wohl hat?" Schmunzelnd sah ich zu LIam hoch, der immer noch neben mir saß und selbst in der Dunkelheit, wenn ich ihn nicht richtig erkennen konnte, unheimlich gut aussah. Kein Wunder, dass ihn immer so viele Frauen ansahen, wenn wir durch die Stadt liefen oder so. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 19.02.2017 22:34

Emilia;
"Glaub mir, ich wüsste nicht, ob ich es so lange mit dir ausgehalten hätte, wenn ich mich nicht mit deinen Eltern verstehen würde." Das, was ich sagte, meinte ich auch wirklich ernst. Meiner Meinung nach war sowas echt wichtig, immerhin waren die Eltern jemand, den man so leicht nicht ignorieren konnte. Sie gehörten eben zum Leben dazu und ich wüsste nicht, ob ich meine Tochter einen Mann heiraten lassen würde, den ich nicht leiden konnte. Letztendlich wahrscheinlich schon, meiner Tochter zuliebe... aber eben ungerne.
"Nein, deinen Eltern wollen wir den Stress jetzt erstmal nicht antun, Baby. Dein Vater soll sich erstmal richtig erholen und danach können wir das alles in Erwägung ziehen." Ich wollte schließlich kein Kind haben, um es dann ständig zu wem anders zu bringen, wenn ich doch durchaus in der Lage war, mich um Mila zu kümmern. Und mit Liams Hilfe würde das Ganze sicherlich ein Kinderspielchen werden.
Stumm sah ich dabei zu, wie Liam Mila aus ihrem Körbchen nahm, um mit ihr hoch zu gehen. Es war so süß zu sehen, wie winzig sie neben ihrem Daddy war, dass ich nicht anders konnte, als die beiden eine Weile lächelnd zu beobachten. Erst, als Snow an meinen Beinen vorbei huschte, riss ich mich aus der Starre, folgte den beiden und sah dabei zu, wie er sie in ihr Bett legte, während ich es mir auf meinem Bett bequem machte. Jetzt, wo ich lag, bemerkte ich, wie müde ich eigentlich war. Ich würde sicherlich binnen weniger Minuten schon im Tiefschlaf sein, und ich betete jetzt schon, dass Mila zumindest nicht allzu schnell wieder wach wurde.
"Danke, Baby. Weck mich, wenn was sein sollte. Ich liebe dich auch." Ich lächelte zufrieden, drückte mich an seinen großen Körper und seufzte zufrieden. Binnen weniger Minuten war ich dann auch wirklich eingeschlafen und hatte das Gefühl, noch nie in meinem Leben einen so tiefen Schlaf gehabt zu haben. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 18.02.2017 18:34

Emilia;
Nickend stimmte ich ihn zu. Ganz so leicht würde die nächste Zeit nicht werden, immerhin war es nicht leicht, jede Nachtmehrere Male aufzustehen, um sich um ein Baby zu kümmern, von dem man nicht so ganz wusste, was genau es eigentlich wollte. Aber, auch wenn Liam und ich neu in diesem Gebiet waren, irgendwie würden wir schon lernen, damit umzugehen, denn sowohl bei seinen Eltern als auch bei meinen und bei jeden anderen Eltern auf dieser Welt auch, man lernte irgendwann, wie man ein Kind behandelte, und irgendwann war das alles nur noch ein Kinderspiel.
"Ich freue mich schon, wenn meine Eltern da sind. Das beste ist, dass wir uns erstmal auch auf uns konzentrieren können, denn so, wie ich Mom und Dad kenne, werden sie der Kleinen nicht so leicht von der Seite weichen. Dann können wir endlich mal wieder richtig Zeit miteinander verbringen." Es war eigentlich ein Fakt, dass ein Neugeborenes die Beziehung extrem strapazierte, dass Sachen wie Sex und Zweisamkeit in den Hintergrund rückten. Aber darüber konnte und durfte und wollte ich mich nicht beschweren, denn es war schon ein Wunder, dass wir überhaupt ein Kind hatten. Mila, unser kleines Wunder. Oh, ich liebte sie so sehr, ich wüsste gar nicht, was ich gemacht hätte, wenn irgendwas schief gelaufen wäre...
Diese negativen Gedanken verdrängte ich so schnell ich konnte, stattdessen löste ich mich von Liam und schaute Snow und Mila dabei zu, wie die beiden in Ruhe dort lagen. "Wollen wir sie hoch bringen und hoffen, dass sie ein wenig schläft? Am Besten, wir legen uns noch mit dazu, ich habe das Bett total vermisst und ich würde echt gerne mal wieder in Ruhe schlafen." Ich bezweifelte zwar, dass das möglich sein würde, allerdings hoffte ich, dass Liam sich so schnell um die Kleine kümmerte, dass ich nicht einmal wach werden würde. Das alles würde sich ja im Laufe der Zeit zeigen, immerhin mussten wir lernen, damit umzugehen. Und gemeinsam würden wir das auch sicherlich schaffen. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 26.01.2017 19:35

einige Wochen später

Emilia;
Noch einige Tage waren wir mit unserer Kleinen im Krankenhaus und hatten die Zeit entweder zu dritt oder zu viert mit seinem Vater verbracht. Glücklicherweise ging es diesem endlich besser und er war nicht mehr gefährdet. Gelähmt war er zum Glück auch nicht, was hieß, dass er recht bald wieder in den normalen Alltag treten konnte. Um ehrlich zu sein hätte ich nicht gewusst, was ich getan hätte, wenn Liam seinen Vater an dem Tag verloren hätte, wo er seine Tochter bekam. Ich war nur froh, dass alles gut gelaufen war, dass es unserem Baby gut ging und dass auch sein Vater nicht mehr in Lebensgefahr schwebte.
Heute durften wir endlich nach Hause, da die kleine Mila nun endlich bereit war, sich an ihr eigentliches Umfeld zu gewöhnen. Snow hatte ich nun schon eine gefühlte Ewigkeit nicht gesehen und ich war wirklich gespannt, wie er auf den Neuzuwachs in unserer Familie reagieren würde. Immerhin war er ein Hund mit ruhigem Gemüt und würde der Kleinen ganz sicher nichts tun, eher im Gegenteil. Ich wollte ihn nur ungern abgeben, sollte er irgendwas Böses tun, genau aus dem Grund hoffte ich, dass er sich benahm, wie es sich gehörte. Das Wohl unseres Kindes ging in dieser Linie nun mal vor.
Wir kamen gerade zu Hause an und der kleine Wollknäuel kam auf der Stelle auf uns zugerannt. "Hey Kleiner", murmelte ich grinsend, hielt den Korb unserer Tochter dabei in der Hand. Diese schlummerte gerade (noch) friedlich, würde uns aber in der Nacht sicherlich den Schlaf rauben, und zwar genügend. Das war eben der Nachteil, wenn man nicht mehr im Krankenhaus war: es gab keine Schwestern, die sich um das schreiende Baby kümmerten.
Vorsichtig stellte ich den Korb auf dem Sofa ab und drehte mich dann zu meinem Mann, den ich seufzend umarmte. "Ich bin wirklich froh, endlich wieder zu Hause zu sein. Nehmen wir Mila erst mit in unser Zimmer und lassen sie dort schlafen oder sollen wir sie direkt in ihr neues Zimmerchen einweihen?" Fragend sah ich zu ihm auf, löste meinen Körper dabei halbwegs von seinem. Ich war wirklich froh, diese Kugel nicht mehr zu haben, auch, wenn ich es sehr genoss, schwanger gewesen zu sein. Gerade war einfach wichtiger, dass unser Baby gesund auf der Welt war und Gott sei Dank war es das auch.
Während ich so mit Liam hier stand und zu ihm aufsah, kümmerte Snow sich um das Baby, indem er es vorsichtig beschnüffelte und zu dem Entschluss kam, sie zu mögen. Den Blick wandte ich also zu ihm, wie er sich vor ihr vor der Couch auf dem Boden niederließ und scheinbar einfach nicht von ihrer Seite weichen würde. 

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Re: Prs || Army love :)

von Rogers am 16.01.2017 22:31

Emilia;
Irgendwie war ich erleichtert, dass Liam den Namen gut fand und wir uns nicht weiter damit herum streiten müssten. Kein Name hätte besser zu unserem Baby gepasst als dieser, weshalb ich mich ehrlich gesagt auch froh war, dass er mir zustimmte, immerhin würde es mir andererseits umso schwerer fallen, mich mit einem anderen Namen zufrieden zu geben. Ich sah dabei zu, wie Liams Finger von den winzigen Händen unseres Babys umfasst wurde und ich konnte nicht anders, als breit zu lächeln. Ich hatte noch nie ein süßeres Bild gesehen, immerhin waren Liams Hände gigantisch groß und die von unserem Baby einfach wie eine Miniatur. Faszinierend.
Bei seiner Frage nickte ich, dann lauschte ich seinen Worten, seufzte und sah ihn automatisch entschuldigend an.
"Mir tut es auch sehr leid, das war wirklich übertrieben von mir und ich hätte nicht einfach so abhauen sollen. Ich bin nur froh, dass jetzt alles wieder in Ordnung ist und unser Baby zumindest auf die Welt gekommen sind, als du auch da warst." Wenn Liam nicht hier wäre, hätte das nämlich so einiges verkompliziert und er hätte die Geburt seiner eigenen Tochter leider nicht mitbekommen. 
Kurz darauf kamen Cara und Jake hinein, ich grinste sie beiden an und zuckte entschuldigend mit den Schultern. "Nur gut, dass die Fruchtblase nicht bei euch in der Wohnung geplatzt ist", sagte ich lachend, ehe ich den Blick wieder Liam zuwandte und ihn besorgt ansah. Natürlich hatte ich Verständnis, selbst, wenn ich keine Ahnung hatte, was Sache war. Sobald ich nickte, verschwand er und Jake klärte mich auf:
"Ich habe gerade mit seiner Mutter gesprochen, sein Vater hatte einen Schlaganfall... Aber es ginge ihm wohl wieder besser. Wenn er wach wird, kann er ja sofort seine Enkelin sehen", munterte er mich ein wenig auf, denn bei seinem ersten Satz konnte man mir wohl ansehen, dass ich ziemlich geschockt und vor allem auch Schuldbewusst aussah. Denn ich war nicht für meinen Mann da gewesen und das, obwohl er mich dringend brauchte... 

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