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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 14.06.2017 13:27Emilia;
Ich nickte leicht, konnte es eigentlich kaum erwarten, wieder zur Arbeit zu gehen, denn ich hatte nun schon über ein halbes Jahr ausgesetzt, was kein Wunder war. Schwanger sollte man eher weniger mit solch gefährlichen Substanzen arbeiten, und aus dem Grund hatte ich früher aufgehört. Solange Mila nicht alt genug war, um in eine Krabbelgruppe oder in einen Kindergarten zu gehen, musste sich eben jemand um sie kümmern, und da ich diese Last nicht auf Liams Eltern legen wollte, musste ich dafür gerade stehen. Es war nichts schlimmes, immerhin war sie meine Tochter und um seine Tochter hatte man sich zu kümmern, demnach beschwerte ich mich auf keinen Fall und freute mich sogar darauf, mich weiter um die Kleine zu kümmern. Hauptsache, Liam half mir in Zukunft wieder ein wenig mehr!
"Diese Army macht auch nur das, was sie will", seufzte ich leise, wobei mir bewusst war, dass das ihr gutes Recht war - wenn man sich verpflichtete, dann musste man auch für die Army geradestehen, immerhin war es die eigene Entscheidung und jeder Soldat wusste nun einmal, dass man auch im Laufe der Zeit seine Liebe finden würde, es aber dennoch kein Entkommen mehr gab. So war es bei Liam und mir gewesen, und jetzt auch bei Jake und Cara.
Schnell gingen wir nach oben, er kümmerte sich um Mila und ich schlüpfte in meinen Pyjama, bevor ich mich ins Bett legte und mich an ihn schmiegte. Auch ich hatte seine Nähe sehr vermisst, viele Sachen mussten eben warten, wenn man ein kleines Kind hatte, das noch bei uns im Zimmer schlief, besonders jetzt, wo es krank war, aber vielleicht wäre es uns ja möglich Mila in ihrem Zimmer schlafen zu lassen, sodass wir uns wieder näher kommen konnten.
"Gut, sehr ruhig, weil Mila nur noch schläft, was auch gut so ist. Ich vermisse diene Nähe auch, Liam, aber sie hat jetzt erstmal Vorrang. Wobei ich mir sicher bin, dass sie die Nacht über tief und fest schlafen wird", sagte ich leise, schielte zur Kleinen rüber, die immer noch schlummerte und die wir jetzt in ihr richtiges Bettchen bringen könnten.
"Du kannst sie ja gleich wegbringen, dann könnten wir uns auch wieder näher kommen", murmelte ich anschließend, ehe ich die Augen zufallen ließ und mit den Händen durch sein dunkles Haar fuhr.
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 02.06.2017 10:40Emilia;
Da hatte Liam Recht. Fieber war vielleicht nicht zwingend gut für unsere Kleine, aber immerhin war es nicht mehr ganz so schlimm, wie vorher und es würde sich in einigen Tagen bestimmt so sehr bessern, dass sie bald gar keine Schmerzen mehr hatte und dass es ihr wieder gut ging und wir uns nicht mehr allzu viele Sorgen machen mussten. Vorerst wollte ich mir aber nicht den Kopf darüber zerbrechen, das hatte ich nämlich schon oft genug getan und mich damit verrückt gemacht, was genau gar nichts brachte.
Stattdessen hörte ich ihm lieber zu, was er über seine Arbeit zu erzählen hatte, und obeohl mich das alles schrecklich an die Zeit erinnerte, in der er noch verpflichtet war, und an all die Tage und Wochen, an denen er nicht in Amerika bei mir war, sondern in einem riesigen Krisengebiet, so freute es mich doch, dass er seinen Spaß bei der Arbeit hatte und immer noch das tun konnte, was er tun wollte, ohne sich dabei ernsthaft zu gefährden, denn er konnte nicht mehr gefangen genommen werden, nicht mehr gequält werden, er konnte nicht mehr ernsthaft verletzt werden.
„Es freut mich, dass du deinen Spaß hast. Irgendwie vermisse ich die Arbeit auch", sagte ich leise, hatte aber auch kein Problem damit, mich weiter um Mila zu kümmern, bis sie groß genug für eine Krabbelgruppe und auch für einen Kindergarten war.
„Und das mit Jake kann ich auch verstehen, er will Cara bestimmt auch noch einen Antrag machen oder so... aber wir wissen ja beide, wie schwer das ist, also können wir ihm nur die Daumen drücken...", sagte ich letztendlich noch und zuckte mit den Schultern. Liam und ich hatten dasselbe damals auch durchmachen müssen und ich dachte nur ungern an diese schrecklichen Zeiten zurück.
„Kannst du nichts für ihn tun?", fragte ich dann, immerhin hatte Liam doch eine recht hohe Position bei der Army...
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 16.05.2017 13:49Emilia;
Während Liam sich auf den Weg zur Arbeit machte, blieb ich weiterhin im Bett liegen und genoss die Ruhe, da auch Mila das erste Mal nicht allzu laut und quengelig war. Das lag höchstwahrscheinlich an den Medikamenten, die wir ihr gegeben hatte, damit sie keine Schmerzen hatte, und natürlich war es mir mehr als nur wichtig, dass es unserer Tochter gut ging und sie keine weiteren Probleme hatte.
Die Stunden vergingen und ich schlief mich das erste Mal richtig aus, bis Mila dann doch zu Quengeln begann, sodass ich mich natürlich darum kümmerte, dass ich ihren Hunger stillte und auch weiter überprüfte, ob sie Fieber hatte, sodass ich ihr dementsprechend die Medikamente geben sollte. Sie war und würde immer die oberste Priorität bleiben, und da Liam nicht hier war, kümmerte ich mich um sie.
ich war natürlich nicht sauer auf Liam, weil alles an mir hängen blieb, auch, wenn es anstrengend war. Aber er hatte mir ja versprochen, mir dabei zu helfen, sodass ich davon ausgegangen war, nicht allzu sehr belastet zu werden. Dabei war natürlich nicht Mila die Belastung, für sie würde ich alles tun, aber auf die Dauer brauchte ein Mensch nun einmal seinen Schlaf, und das ging nicht, wenn der Mann sich nachts nicht auch mal um das Baby kümmerte.
So verbrachte ich die Stunden, in denen Liam arbeitete damit, mich um Mila und um das Haus zu kümmern, genauso wie um Snow, der ja auch noch raus musste. Ausnahmsweise war es diesmal nicht allzu schwer, denn ich war ja ausgeschlafen und hatte demnach nicht das Gefühl, auf der Stelle umzukippen und zu schlafen.
Dennoch, als die Aufgaben beendet waren, endete ich am Ende trotzdem mit Mila auf der Couch, sodass wir erneut einschliefen und die Stunden verstrichen, bis Liam endlich von der Arbeit kam. Es kam mir vor, als hätte ich nur wenige Sekunden geschlafen, als er mich weckte und mir sagte, dass er Essen dabei hatte. Da fiel mir auf, dass ich gar nicht gekocht hatte, war ihm also sehr, sehr dankbar darüber.
„Es geht ihr definitiv besser, aber Fieber hat sie immer noch...", sagte ich leise und betrachtete die schlummernde Prinzessin, ehe ich mich vorsichtig mit ihr erhob und sie in ihre Liege legte, die wir auch hier im Wohnzimmer ein zweites Mal aufgebaut hatten, um nicht immer hochlaufen zu müssen.
Also ging ich mit ihm in die Küche, nahm ihm das Essen ab und breitete es schon bald auf dem Tisch aus, konnte nicht anders, als etwas zu grinsen, da er mich gut genug kannte und genau wusste, welches Essen ich liebte.
„Als könntest du Gedanken lesen", murmelte ich grinsend, ehe ich mich an den Tisch setzte, ihm einen guten Appetit wünschte und dann auch schon anfing, zu essen.
„Wie war die Arbeit?"
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Re: Der erste Gedanke zum User über dir
von Rogers am 11.05.2017 12:42Irgendwie komisch.... :))) <3
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 04.05.2017 20:55Emilia;
Ich war froh, dass der Arzt zumindest sagen konnte, was Sache war und auch schnell handelte, uns schnell die wichtigen Sachen aufschrieb und uns dann auch schon gehen ließ, denn ich war mir sicher, dass ich nur Minuten später sonst eingeschlafen wäre, und so sehr wollte ich mich nun doch nicht blamieren.
Schon bald waren wir wieder im Auto, Liam hielt an einer Apotheke an, wo er noch die Medikamente holte, aber in der Zeit war ich auch schon eingeschlafen, was nach all den Tagen einfach kein Wunder mehr war, bedachte man, dass ich so gut wie gar nicht mehr richtig schlief und dementsprechend auch nicht mehr die Kraft hatte, um diese Uhrzeit wachzubleiben.
Als wir zu Hause waren, weckte er mich, und etwas verpeilt nickte ich, ehe ich aus dem Auto stieg und nach drinnen ging. Ich machte mich schon darauf bereit, unsere Kleine mit den Medikamenten zu verpflegen, als Liam mir sagte, dass er das schon machen würde und ich schlafen gehen sollte.
Seufzend nickte ich, war zugegeben sogar ein wenig erleichtert, als ich nach oben ging und schon bald wieder im Bett lag, nur, um Sekunden später wie ein Stein zu schlafen, weil ich es mir allemal verdient hatte, auch mal abzuschalten! Dabei war es mir auch egal, ob Liam morgen arbeiten musste oder nicht, denn er hatte sich das alles selbst zuzuschreiben.
Am nächsten Morgen wurde ich, ganz im Gegensatz zu Liam, von seinem Wecker geweckt und öffnete die Augen stöhnend, um dabei zuzusehen, wie er zusammen mit Mila im Bett lag. Obwohl ich etwas stickig war, brachte es mich trotzdem zum Lächeln, aber ich konnte ihn nicht wecken, denn schon bald fielen meine Augen wieder zu und ich schlief erneut ein, bis ich von ihm geweckt wurde.
Er sagte mir, was Sache war und ich nahm die quengelnde Mila, die ich seufzend neben mir auf das Bett lag und leicht streichelte, da sie immer noch sehr warm war, wegen des Fiebers.
„Tut mir leid, ich habe es nicht gepackt, dich zu wecken", rief ich ihm noch nach, ehe ich mich auf die Kleine konzentrierte, die sich langsam aber sicher auch wieder beruhigte und schon wieder einschlief. Ich hingegen blieb bloß wach liegen, sah ihr dabei zu, wie sie schlummerte und war mal wieder erstaunt darüber, wie ähnlich sie ihrem Vater doch sah.
Ihr Vater, dem ich nicht mehr ganz so böse war, weil er sich gestern endlich mal einigermaßen um seine Tochter gekümmert hatte. Mehr verlangte ich ja gar nicht!
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 25.04.2017 15:53Emilia;
Mir war gerade nicht wirklich nach Reden zumute, weil ich gerade definitiv andere Probleme hatte, denn ich musste die Kleine so schnell es ging ins Krankenhaus bringen, da ich wirklich nicht riskieren wollte, dass ihr noch etwas passierte. Aus genau dem Grund ließ ich Liams Worte auch weitestgehend unkommentiert, mir war gerade einfach nicht danach, seinen Entschuldigungen zuzuhören und ihm auch sofort zu verzeihen, denn ich war verdammt stickig.
Noch dazu war ich verwundert, dass er jetzt überhaupt aufstand und sich darum sorgte, Mila mit mir ins Krankenhaus zu bringen, zumindest eine Sache. Sobald wir fertig waren, gingen wir also nach unten, ich platzierte die quengelige Mila in ihrem Sitz und ließ mich dann selber auf meinen fallen, ließ die Augen zufallen und konnte jetzt nur hoffen, dass der Arzt alles hinbekam und weiterhin kein Risiko mehr für sie bestand.
Glücklicherweise redete Liam auch nicht viel, erst, als wir am Krankenhaus ankamen, uns anmeldeten und dann warteten, fing er wieder an zu reden und ich biss mir fest auf die Unterlippe, um nicht einen bissigen Kommentar loszuwerden. Ich sah stumm dabei zu, wie er Mila in seinen Armen hin und her wog, wie sie sich ein wenig beruhigte, auch, wenn ich mir vorstellen konnte, dass es für sie gerade sehr unangenehm sin müsste.
„Schon gut", sagte ich nur knapp, denn in meinem momentanen Zustand war es wirklich nicht sehr gut, mich großartig zu streiten, ich war ohnehin nicht in der Lage, jetzt großartig zu diskutieren.
Nach kurzem Warten kam der Arzt wieder, sodass wir mit ihm in das Zimmer gehen konnten, und er kümmerte sich um Mila, während ich versuchte, nicht an Ort und Stelle einzuschlafen. Es klappte nur bedingt, denn ich war sehr müde, aber solange es um meine Tochter ging, war ich sehr wohl in der Lage, die Augen offen zu halten und dem Arzt zuzuhören, denn er sagte uns, was wir dagegen tun konnten, dass ihr Fieber aufhörte.
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 23.04.2017 23:24Emilia;
Seine Ausdauer war mir im Moment herzlich egal, ich konnte auch gut ohne diese Leben, aber selbst wenn er sei noch besäße, würde er sich wahrscheinlich nicht viel mehr kümmern. Ich ging gar nicht auf seine Worte ein, sondern ignorierte sie gekonnt, bis er mir die Frage stellte, ob ich mit ihm und Mila am Wochenende etwas machen wollte.
„Mal gucken, wie es mir Ende der Woche geht", antwortete ich, meinte es aber durchaus ernst, da ich deutlich bemerkte, dass meine Gesundheit ein wenig sank. Kein Wunder, wenn man kaum schlief und sich um ein kleines Kind kümmern musste, während der Mann arbeitete und Abends wie ein Wrack nach Hause kam...
Ich schüttelte den Kopf leicht, als er mich fragte, ob ich mit schlafen wollte, dann sah ich ihm dabei zu, wie er nach oben ging, verharrte eine Weile im Wohnzimmer und fragte mich, ob es tatsächlich sein Ernst war, dass er wieder alles an mir hängen ließ, während er es sich im Bett gemütlich machte.
Dennoch redete ich mir ein, dass es mir nichts brachte, regte ich mich auf, also machte ich mich bettreif und ging anschließend selber ins Bett. Es dauerte nicht lange, bis ich einschlief, aber genauso wenig dauerte es nicht, bis man mich wieder weckte. Diesmal war es Liam, mit Mila auf dem Arm, die er mir jedoch in die Arme drückte, sobald ich mich einigermaßen aufgerichtet hatte.
Ich runzelte die Stirn ein wenig, da er sich sofort wieder ins Bett legte, versuchte die Ursache für ihr Schreien zu finden, doch da sie nichts trinken wollte, hatte das wohl andere Gründe. Ich fuhr ihr leicht über die Wange und spürte dabei, dass sie verdammt warm war. Sofort stand ich auf, regte mich unheimlich über Liam auf, der schon bald ein Oberteil ins Gesicht gepfeffert hatte.
„Steh auf, verdammt nochmal! Sie hat Fieber. Ich fahre mit ihr ins Krankenhaus." Fieber bei kleinen Kindern konnte nicht ungefährlich sein, sondern eher im Gegenteil, und lieber ich war fürsorglich, als dass ich es danach bereute. So zog ich erst Mila, dann mich richtig an, und kochte dabei selbst vor Wut, dass er es tatsächlich nicht gemerkt hatte...
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 22.04.2017 00:15Emilia;
Seine erste Frage an mich war, ob irgendwas sei, und ich schüttelte bloß den Kopf, obwohl ich selber sehr wohl wusste, dass etwas war und dass mich etwas gewaltig störte. Ich wollte nur darauf warten, dass er eventuell von alleine darauf kommen würde, auch, wenn ich es bezweifelte und es eigentlich falsch von mir war, trotz meiner miserablen Laune nicht zu sagen, was genau mich so störte.
„Gut zu wissen, dass du sofort schlafen gehst." Wieder eine Sache, die mich unheimlich störte, er ging meist sofort ins Bett, sodass er tief und fest schlief und ich mich um Mila kümmern musste. Klar, es war meine Pflicht, und es regte mich auch nicht auf, dass ich mich um meine Tochter zu kümmern hatte, doch war ich auch müde, könnte auch mal gebrauchen, die Nacht durchzuschlafen, ohne geweckt zu werden...
„Ganz gut, danke", sagte ich ihm bloß als Antwort aufs eine Frage, dann stand er auch schon auf und ging ins Bad, um zu duschen und anschließend wieder zu mir runter zu kommen. Ich saß schon wieder auf der Couch und hielt mein Handy in der Hand, stöberte ein wenig im Internet herum, ehe er mich aus meinen Gedanken riss und mich fragte, ob ich schon mit Snow draußen war.
„Ja, das habe ich auch schon erledigt. Gehst du direkt ins Bett, willst du Mila gar nicht sehen?" Den ganzen Tag hatte er sie nicht gesehen und ich wollte auch nicht, dass unsere Kleine sich gänzlich an ihre Mutter gewöhnte, denn auch der Vater war bei so was immer und ständig wichtig. Weshalb es mich umso mehr aufregte, dass Liam sich nach der Arbeit, wenn auch unbewusst, von den Aufgaben als Vater drückte.
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 19.04.2017 21:18Emilia;
Die nächsten Monate verstrichen in Windeseile und ich ehe mich versah, wurde unsere kleine Mila größer und Liam war kaum noch zu Hause. Natürlich versuchte ich, ihn so weit es ging zu unterstützen, wenn er von der Arbeit kam, obwohl es irgendwann natürlich auch in meinem Interesse lag, dass ich auch mal wieder zur Arbeit ging, aber in dem Falle schob ich mein eigenes Wohl immer brav nach hinten und musste nun damit klarkommen, dass ich mich noch auf unser Kind konzentrieren musste, während Liam damit beschäftigt war, Geld zu verdienen.
Allerdings musste ich zugeben, dass es nicht allzu leicht war, sich alleine um ein Baby zu kümmern. Ich wollte Liam nicht zu sehr stressen, dementsprechend stand ich jedes Mal auf, wenn Mila in der Nacht wach wurde, wenn sie Hunger hatte kümmerte ich mich um alles und auch, wenn sie mal eine volle Windel hatte, versuchte ich weitestgehend, meinem Mann unter die Arme zu greifen. Eigentlich hatte mir dieser zwar versprochen, dass er mir dabei half, mit unserer Kleinen zurechtzukommen, und dass die Arbeit nicht in den Vordergrund rückte, aber jedes Mal, wenn er abends Heim kam, war er so fix und fertig, dass ich nur ungern sagte, er solle sich doch bitte um das Kind kümmern.
Obwohl ich wusste, dass ich als Mutter diese Pflichten hatte, so störte es mich trotzdem, dass ich damit alleine gelassen wurde. Dennoch hatte ich mir geschworen, mich nicht zu beschweren, und behielt es deshalb für mich.
Heute war wieder einer dieser Tage, an denen Mila besonders viel Aufmerksamkeit brauchte und ich keine Zeit für mich finden konnte, und auch, als Liam nach Hause kam, war es das noch lange nicht mit der Ruhe, denn er schien wieder zu fertig zu sein. Als ich Mila erfolgreich in ihr Bettchen gelegt hatte, ging ich zu meinem Mann, verschränkte die Arme vor der Brust und musterte ihn eine Weile. Ich wollte das Thema nicht direkt ansprechen, vielleicht würde er irgendwann von alleine drauf kommen, wenn ich das Gespräch anfing.
"Na, war dein Arbeitstag wieder anstrengend?", fragte ich ihn also, während ich ihn musterte, wie er auf der Couch saß. Ich selber lehnte dabei am Sessel, schaute zu ihm und musterte ihn eine Weile. Ich wollte ihm nicht böse sein dafür, dass er seinen Traumjob gefunden und alles hatte, was er wollte. Aber inzwischen sah man mir deutlich an, wie schwer es war, sich alleine um ein Kind zu kümmern.
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Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 14.04.2017 13:52Emilia;
Ich grinste ein wenig, als ich Liams Worte hörte, schüttelte dann den Kopf und konnte nicht anders, als mir selbst für einen Moment vorzustellen, was für eine Art von Exfreundin ich sein würde.
„Ich glaube zwar nicht, dass wir uns voneinander trennen werden, aber selbst wenn, dann werde ich zumindest vernünftig sein. Oder aber dir vorwerfen, du seiest der Vater meines Kindes. Könnte ich natürlich auch bringen." Die Ironie dahinter war kaum zu überhören, immerhin war ich, im Gegensatz zu Olivia, wirklich die Frau, die sein Kind ausgetragen hatte. Da konnte ich ihm auch ruhig vorwerfen, dass er der Vater meines Kindes war. Ich konnte damit zwar genauso verrückt sein, wie seine Ex, aber ich lag trotzdem im Recht.
Nickend nahm ich zur Kenntnis, dass Liam sich um den Anwalt kümmerte. Das ging zwar ordentlich auf die Tasche und um Olivia tat es mir auch irgendwie leid, aber dadurch, dass sie nicht mit sich reden ließ, gab es wohl in diesem Falle keine andere Möglichkeit als Hilfe dazu zu holen. Außerdem wären diese Kosten beim Anwalt weniger schlimm als die, die wir hätten, wenn Liam am Ende Unterhalt für ein Kind zahlen musste, das gar nicht seins war.
Es dauerte nicht lange, bis wir wieder zu Hause ankamen und kurz bevor unser Haus in Sicht war, fing die Kleine an, zu schreien. Ich seufzte leise, aber dadurch, dass ich es schon gewohnt war, war das alles nicht mehr so schlimm sondern durchaus zu ertragen. Liam stieg aus, nahm sie aus ihrem Sitz und wog sie ein wenig hin und her, bis sie wieder still wurde. In der Zeit holte ich den Kinderwagen, nahm sie dann auf den Arm und betrachtete den kleinen Engel etwas, bevor ich sie in den Kinderwagen legte und sie ordentlich zudeckte. Sie sollte mir ja nicht krank werden!
Liam ging Snow holen und ich wartete draußen auf die beiden, doch der Hund kam recht schnell und aufgeregt angerannt, wedelte mit seinem Schwanz und ich musste ein wenig schmunzeln, ehe ich ihn streichelte und wir dann auch schon losgingen.
Liam trottete neben mir her, genauso wie Snow, während ich den Kinderwagen vor mir her schob und die Natur genoss. Auch unserem Baby tat die frische Luft gut, wir konnten sie schließlich nicht ständig zu Hause einsperren und ihr keinen frischen Sauerstoff gewähren.
Als Liam zu reden begann, sah ich zu ihm, musste lächeln und nickte dann. Zwar war ich ihm inzwischen nicht mehr wirklich sauer, aber das Angebot nahm ich trotzdem gerne an. Gegen einen schönen, ruhigen Abend, wenn Mila denn auch ruhig schlief, hatte ich nichts einzuwenden.
„Liebend gerne. Ich hoffe, sie bleibt nur ruhig, die kleine Maus...", murmelte ich, während ich sie kurz betrachtete und die Decke unter ihr Kinn schob, bevor wir weitergingen.
Als wir die Runde einmal gedreht hatten und Snow seine Geschäfte erledigt hatte, kehrten wir wieder zurück und ich stellte den Kinderwagen an seinem Platz ab, bevor ich die Kleine aus diesem rausnahm und sie eine Weile betrachtete.
„Baby, wie wärs? Wollen wir sie baden?"
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