🎲 Retro-Rollenspielhimmel 🎲
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🎲 Retro-Rollenspielhimmel 🎲
von Eventmanager am 15.09.2026 07:16
Retro-Rollenspielhimmel
Schwelgen wir im nostaltischen Vibe alter Geschichten
Die Nostalgie scheint ein paar User:innen und uns eingeholt zu haben.
Denn nicht nur haben wir für eine kurze Zeit alte Geschenke im Shop wieder ausgegraben, es gibt auch einen kleinen Einblick, wie Rollenspielhimmel früher ausgesehen hat:
#SPOILER#












#ENDSPOILER#
Aber was ist mit unseren alten Charakteren?
Jenen Charakteren, als wir selbst noch jung waren, die Geschichten gerade erst angefangen haben und wir ganze Nächte damit verbringen konnten, sie durch Abenteuer, Dramen und Katastrophen zu schicken?
Jetzt ist es Zeit, sie wieder aus der Versenkung zu holen!
Kramt in euren alten Steckbriefen, Archiven und Erinnerungen und lasst einen eurer alten Rollenspielcharaktere noch einmal zum Leben erwachen.
Die Regeln sind denkbar einfach:
📜 Holt einen alten Charakter aus eurem Rollenspiel-Herz hervor.
📜 Schreibt hier in diesem Thread einen Post.
📜 Egal welches Setting oder Zeitperiode.
📜 Schwelgt gemeinsam mit uns in alten Rollenspiel-Erinnerungen.
📜 Optionale Inspiration: Für einen besonderen Twist könnt ihr euren Charakter auch mit einer Zeitmaschine in eine beliebige Epoche schicken – mal sehen wie gut sich der Charakter in einer fremden Zeit und an einem unbekannten Ort plötzlich schlägt!
Für eure Teilnahme gibt es natürlich auch eine kleine Belohnung:
Jeder Teilnehmer erhält einmalig 15 EM-Punkte und eine Medaille.
Denn manche Charaktere sind einfach zu toll, um sie für immer im Archiv verstauben zu lassen.
Event-Ende: 11.10.2026 um 23:59 Uhr.
Das Eventmanager-Team wünscht Euch eine wunderbare Reise
zurück in vergangene Rollenspielzeiten!
Re: 🎲 Retro-Rollenspielhimmel 🎲
von blue am 16.09.2026 22:34Als ich an diesem Abend nach Forks zurückkehrte, war es regnerisch. Ganz ehrlich? Keine Überraschung. Sehr wohl eine Überraschung war jedoch das Klingeln meines Handys auf dem Beifahrersitz. Ich warf nur einen kurzen Blick darauf - und lenkte versehentlich so weit nach rechts, dass ich fast von der Fahrbahn abkam und ein gefährliches Ruckeln unter mir spürte. Erschrocken sah ich wieder nach vorne, umklammerte das Lenkrad fester und wagte es nicht, den Blick ein weiteres Mal abzuwenden.
Dass ich den Führerschein gemacht hatte, der seit zwei stolzen Wochen in meinem Portemonnaie steckte, war nicht meine Idee gewesen. Mein Vater hatte beteuert, dass es sein Einfall perfekt für meine Tarnung wäre. Und obwohl es im Grundsatz stimmte, unterschätzte er meine Fähigkeit, im Dickicht zu verschwinden, eins mit meiner Umgebung zu werden. Dabei war es egal, ob ich die Gestalt eines Wolfs annahm oder meine vampirische Schnelligkeit einsetzte - ich war so oder so eine ausgezeichnete Sprinterin.
Nun - Vampir und Werwolf (oder Gestaltwandler, wie man auch sagen kann) gleichermaßen, fragt ihr euch jetzt vielleicht? WER SIND DIE ELTERN? Meine Existenz sollte eine Unmöglichkeit sein. Trotzdem saß ich hier, in meinem Auto, Tochter von Jane Volturi und Seth Clearwater. Zugegeben, früher hätten die Leute diese Verbindung für unmöglich gehalten, doch heute war der Frieden zwischen ihnen ein gewöhnlicher Zustand, ging es nicht etwa darum, wer von meinen Eltern den nächsten Urlaubsort aussuchen durfte oder ob meine Mutter ausnahmsweise doch mal wieder einen Menschen frühstücken durfte. (Durfte sie nicht.)
Warum meine Mutter mich bekommen konnte, hat mir nie jemand erklärt, und manchmal dachte ich, dass ich es gar nicht wissen wollte. Ob sie gar nicht meine leibliche Mutter war oder sie durch einen Zauber schwanger wurde? Wer weiß das schon! Ich jedenfalls würde nicht darüber nachdenken!
Sobald ich an der Ampel stand, streckte ich die Hand nach meinem Handy aus, und da sah ich die Pop-up-Nachricht: entgangener Anruf von Dad. Ich hoffte, er freute sich einfach, mich zu sehen und wollte wissen, wann ich da war. Viel lieber würde ich von ihm angerufen werden: meinem besten Freund, der seit Jahren vermisst wurde und der mir meinen ersten Kuss gestohlen hatte. Noch heute bekam ich beim Gedanken daran Herzklopfen.
Um ehrlich zu sein, war ich nicht gerade scharf darauf, bei der Wolfstagung dabei zu sein. Auch, wenn mein Vater sich mittlerweile gut mit den Volturi verstand - oder mit einer Volturi -, war die Beziehung zu den Cullens doch etwas ins Wanken geraten und immer wieder Teil einer ausgiebigen Diskussion. Meine Mum konnte Bella immer noch nicht ausstehen, zwischen ihnen war einiges vorgefallen. Sie würde wahrscheinlich auch Renesmee den Tod wünschen, wenn da nicht meine Freundschaft zu ihr gewesen wäre. Nessie verstand es besser als jede andere Person, wie es war, nur zur Hälfte ein Vampir zu sein. Auch, wenn ihre Fähigkeit sie vollkommen einzigartig und beliebt dazu machte.
Ein lautes Hupen ließ mich zusammenzucken. Hektisch legte ich den ersten Gang ein und trat ein wenig zu fest das Gaspedal, um vom Fleck zu kommen. Wie lange die Ampel wohl schon auf Grün stand?
Doch schon bald legte sich die gewohnte Schwere auf mich, die mich stets beim Anblick des verregneten Blaus befiel. Manchmal, wenn der Regen besonders heftig auf meine Windschutzscheibe prasselte, hatte ich das Gefühl, selbst Teil davon zu werden. Meine Finger klopften auf dem Lenkrad herum, und ich dachte wieder an ihn, seine blauen Augen und diese zerstrubbelten blonden Haare ... Ich atmete fast erleichtert auf, als die Auffahrt in Sicht kam.
Meine Mutter hatte ihre blonden Haare streng nach hinten gesteckt, als sie heraus kam, ungerührt des tränenden Himmels. Es tat gut, sie zu sehen.
"Lea!" Nur selten benutzte sie meinen vollen Namen 'Lea-Sophie'. "Dein Vater hat versucht, dich zu erreichen. Es ist etwas geschehen."
Vor Schreck würgte ich den Wagen ab, aber es war egal. So schnell, wie es nur ein (Halb-)Vampir konnte, sprang ich aus dem Wagen und stand noch unter einer Sekunde vor ihr. "Ist etwas passiert?"
"Es kam eine Nachricht, ein Zettel im Briefkasten. Ich glaube er ist von-"
Doch ich ahnte schon, von wem er war. 5 Jahre! F Ü N F verdammte Jahre wartete ich darauf, dass er sich meldete! Eben stand ich noch vor ihr, jetzt kramte ich im Briefkasten. Fehlanzeige. Ich sauste nach drinnen, durch die leicht geöffnete Tür. Aber seien wir ehrlich: Sie hätte mich ohnehin nicht aufhalten können.
Auf dem braunen Mahagonitisch lag er: der Zettel.
Und darauf eine mir sehr vertraute Schrift.
__________________________
Noch irgendwer, der mit Twilight angefangen hat? Damals wurde die Tochter von Jane und Seth gesucht und da kam ich, schrieb zum ersten Mal in einem Charakter. Verrückte Zeiten, es ist wirklich lange her. xD Den besten Freund gabs wirklich, ich war so traurig, als er weg war. Daher eine kleine Hommage an ihn und die verrückte Familie. Who's next? <3
Re: 🎲 Retro-Rollenspielhimmel 🎲
von Nyani am 17.09.2026 21:43Das sah gar nicht gut aus und damit meinte Kiro nicht das Unwetter. Das war nur das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen. Kaum das er aufrecht stand, setzte dann doch der Regen ein und peitschte durch den starken Wind wie abertausende Nadeln durch die Luft. Eigentlich wollte er den Dämon ja mit dem geringstmöglichen Aufwand besiegen, schließlich gab es da noch drei andere die auf ihn warteten. Doch der zähe, kleine Bastard machte es ihm nicht leicht. Schläge und Tritte waren wirkungslos. Seine einzige, halbwegs nützliche Waffe war sein Ki. Davon hatte er aber nicht unendlich viel. //Ich muss ihn mit einem gut gesetzten Treffer direkt ausschalten. Nur so habe ich eine Chance.// ,ging es dem 15jährigen durch den Kopf. Mehr als eine Ladung seiner spirituellen Energie konnte er dafür nicht entbehren. Der Erddämon hatte sich vom Anblick des Unwetters gelöst und wirkte ziemlich unzufrieden mit sich und der Situation. ~"Es reicht mir langsam mit dir! Du elendes, kleines Menschlein wirst jetzt unter die Erde verschwinden!"~ Gut das er seine Absichten ankündigte. Schnell stieß sich der Schwarzhaarige vom Boden ab und machte einen Satz schräg nach hinten, als unter ihm der Boden wegbrach und versuchte, ihn wie ein hungriges Ungetüm zu verschlingen. „Das kannst du ganz schnell vergessen Freundchen!" ,fluchte der Junge und richtete seinen ausgestreckten, rechten Zeigefinger auf ihn. Einen Vorteil hatte er, der Dämon war zwar schneller als er aussah aber im Gegensatz zu ihm doch recht langsam. Er konnte ihn also gar nicht verfehlen! Kiro wartete noch den nächsten Angriff seines Gegners ab. Dann wäre er abgelenkt genug. Und da kam er auch schon. Der langsam aufweichende Boden bebte, als der Braunhäutige wieder aufstampfte und vier große Felsbrocken in die Höhe trieb, die er wie riesige Kanonenkugeln auf den Schüler abfeuerte. Geschickt wich er den ersten beiden aus, sprang und landete auf dem Dritten, von dem aus er hinüber zum vierten Geschoss hüpfte. Das war seine Chance! So schnell er konnte, sammelte er eine große Menge seines Ki in der Fingerspitze und feuerte diese direkt aus nächster Nähe auf den Erddämon ab. Der Angriff saß. Von der Energie völlig eingehüllt, brüllte sein Gegner auf und ging in die Knie. Kiro landete wieder auf dem Boden und ließ die Arme sinken. Das hatte viel Kraft gekostet, doch jetzt müsste er seinem Gegenüber nur noch den Gnadenstoß verpassen. Doch als er den ersten Schritt auf den Dämon zu machte, legte dieser die Hände auf den matschigen Waldboden. Dieser begann sich unter Kiro zu bewegen. Er wollte noch hochspringen, doch er war nicht schnell genug. Der Schlamm zu seinen Füßen packte ihn und zog ihn hinab bis zur Brust. Dann wurde der Boden wieder hart wie Beton. Erschrocken sah der Junge an sich herab. Er konnte sich nicht rühren... „Ach du Scheiße!" ,entkam es ihm. Sein Gegner hingegen stand wieder auf. Er schwankte zwar merklich und war um einiges langsamer, aber er hatte noch Kraft um an zu greifen! Damit war der Kampf wohl entschieden. Mit wütendem und entschlossenen Gesichtsausdruck torkelte Daichi auf ihn zu, über seinem Kopf hielt er einen Felsbrocken so groß wie ein Kleinkind. Bereit diesen auf den Jungen herab zu werfen. Hogo tauchte neben Kiro auf und versuchte ihn aus dem Boden zu ziehen. Aber es funktionierte nicht. Der Geistermönch war völlig verzweifelt. Er verstand nicht, wie Meister Seishin und der Gott der Lebenden es mit sich vereinbaren konnten, einem 15jährigen Menschenjungen eine solche unlösbare und gefährliche Aufgabe zu geben! Der Schwarzhaarige sah aus großen Augen zu seinem Gegner auf. Er versuchte sein Ki noch einmal zu sammeln und sich damit irgendwie zu befreien, doch es war sinnlos. Nun wieder siegessicher grinsend, stand der Erddämon vor ihm und holte mit dem Fels aus. Hogo schüttelte nur hilflos den Kopf und zerrte weiter an der Schulter seines Schützlings.
(Eine Play Idee, die ich damals öfter versucht habe umzusetzen, leider brach es immer wieder ab T_T Eine Mischung aus YuYuHakusho und selbst ausgedachter Story )

Re: 🎲 Retro-Rollenspielhimmel 🎲
von GuardianoftheGalaxy am 22.09.2026 20:34Es war kalt draußen. Kein Wunder, wenn man bedachte, dass gerade der Winter eingebrochen war und es gestern erst geschneit hatte, sodass jeder, der sich auf dem weitläufigen Gelände des Instituts herumtrieb Fußabdrücke hinterließ. Zwar liebte Keira Schnee ebenso sehr wie strahlenden Sonnenschein und Wärme, doch trotzdem ließ sie sich nicht die Möglichkeit entgehen über das Wetter und die Kälte zu meckern während sie neben Logan herging, die Arme um ihren Körper geschlungen, in dem Versuch nicht zu erfrieren. Sie beide waren mehr oder weniger zur Wache eingeteilt worden, denn seitdem immer öfter Mutanten bei Sentinel Angriffen zu Schaden kamen, befürchteten alle von ihnen, dass es jeden Tag soweit sein konnte bis sie auch hier einfielen und sie sich würden verteidigen müssen. Falls es überhaupt möglich sein sollte sich gegen sie zu wehren, wo sie sich doch perfekt an jede Begebenheit anpassten und die Schwachstelle eines jeden ihrer Art fanden.
„Warum hab ich mich nochmal auf das hier eingelassen ? Ich hätte definitiv Scott mit dir rausgehen lassen sollen, anstatt mich freiwillig zu melden", schimpfte die blonde Frau, der man allmählich schon die schleichenden Spuren des Alters, das sie langsam erreichte ansehen konnte. Logan wirkte neben ihr allerdings immer noch so jung wie damals als die beiden sich kennengelernt hatten und verzog die Lippen nun zu einem leichten Grinsen.
„Na ja, selber Schuld, wenn du befürchtest, dass wir uns die Köpfe einschlagen und deshalb lieber mit ihm getauscht hast", erwiderte er belustigt woraufhin sie nur entrüstet schnaubte.
„Ob ich es noch erleben werde, dass ihr euch beide jemals vertragt ?", die Frage ging eher an sie selbst, weshalb der Mann neben ihr auch nichts mehr darauf erwiderte während sie weiter durch den Schnee stapften. Mittlerweile waren sie so weit rausgelaufen, dass man das Schulgebäude gar nicht mehr zwischen den Bäumen sehen konnte.
„Scheint alles ruhig zu sein. Lass uns noch an das andere Ende gehen und dann zurück ins Warme", schlug Logan vor als sie für einen Moment zum Stehen kamen, woraufhin die Mutantin nur gerne mit einem Nicken zustimmte ehe sie sich wieder in Bewegung setzten. Ihr Blick wanderte unablässig von einer Seite zur anderen als würde sie befürchten, dass jeden Augenblick etwas zwischen den kahlen Stämmen hervorspringen könnte. Ihr Begleiter merkte jedoch erst ziemlich spät, dass sie gar nicht mehr neben ihm war und drehte sich mit einer hochgezogenen Augenbraue zu ihr um, im Versuch zu erschließen, was ihr Problem sein mochte.
„Ich dachte, ich hätte etwas gehört. Muss mich wohl geirrt haben", sie zuckte mit den Schultern und machte sich daran ihn aufzuholen. Als sie schon beinahe bei ihm angelangt war, verriet ihnen ein verdächtiges mechanisches Geräusch gerade noch rechtzeitig, dass sie tatsächlich nicht alleine waren und somit hatte Keira genug Zeit die kleinen Eiskristalle auf dem Boden aufzutauen und einen Schild damit zu bilden um den ersten unüberlegen Angriff der Sentinels abzuwehren. Ein Keuchen verließ ihre Lippen als die Wand aufgrund eines Einschlags erzitterte und Logan fuhr seine Krallen aus, bereit zu einem Kampf. Es waren zwei, aber irgendwas sagte ihnen, dass es wohl kaum die Einzigen bleiben würden, wenn sie erstmal bemerkt hatten, dass sie gewissermaßen auf ein Mutantennest gestoßen waren. Der Schutzschild brach bei einem weiteren Treffer und sie beide wurden durch die Wucht einige Schritte zurückgedrängt. Und dann begann das Spektakel.
Es war nicht wirklich einfach gegen einen Gegner zu kämpfen, der sich im Notfall wandeln konnte und die Fähigkeit annahm, die dem Widersacher am meisten zu schaffen machte. Sowohl die blonde Frau als auch ihr Begleiter wussten, dass sie sie nicht ewig würden aufhalten können, vor allem weil es gerade alles andere als gut für sie stand. Ehe Keira sich versah, wurden sie und Logan nach minutenlangem hin und her wieder zurückgeschleudert und noch auf dem Boden kniend, bemühte sich die Mutantin erneut um eine Wasserwand, die wohl kaum lange halten würde.
„Logan geh", presste sie irgendwie unter Anstrengung hervor während sie sich wieder aufrichtete und versuchte ihre ganze Konzentration auf den Erhalt des Schildes zu lenken solange sich die zwei Maschinen neu formierten.
„Ich lass dich nicht zurück", widersprach er und erhob sich mit der Absicht bis zum bitteren Ende zu kämpfen.
„Es hilft niemandem im Institut weiter, wenn wir beide hier bleiben. Du musst sie warnen und ihr müsst von hier verschwinden !" Man merkte, dass sie nicht die Kraft dazu hatte dies lang und breit mit ihm zu diskutieren und er selbst musste sich bedauerlicherweise eingestehen, dass sie Recht hatte.
„Pass auf dich auf."
Ihnen war beiden bewusst, dass dies ein Abschied sein würde, vor allem als einer der Sentinels sich des Feuers bediente um ihre Verteidigung zu brechen.
„Schon gut. Verschwinde !", ihr Gesicht verzog sich und er setzte sich in Bewegung gerade als die Wand begann allmählich immer kleiner zu werden.
„Logan", er merkte an der Art, wie sie dieses Wort aussprach, dass sie sich eingestanden hatte, dass diese Situation für sie auswegslos war und sie nicht zu den anderen zurückkehren würde.
„Sag...sag Charles, dass ich ihn liebe. Und das es mir leid tut, dass ich ihm das nicht selbst erzählen konnte."
Der Mann wandte sich nickend wieder von ihr ab und rannte und rannte. Er drehte sich erst wieder um als der Schild bereits gefallen und der Schnee vor Blut rot gefärbt war während Keira ihren letzten Atemzug in einer weißen Wolke ausstieß, sobald eine der Maschinen sie durchbohrt hatte. Ihr Schrei hallte noch in seinen Ohren nach bis er das Institut erreicht hatte um die anderen in Alarmbereitschaft zu versetzen und schnellstmöglich von hier zu verschwinden.
~~~
Ist jetzt kein Bezug auf ein uraltes Rollenspiel von mir, ich kann gar nicht mehr wirklich sagen, womit es bei mir losging. Eines der ersten war wahrscheinlich so ein 0815 Fantasyhighschool Ding mit Leuten, die eines der vier Elemente bändigen konnten. Damals hab ich auch noch hauptsächlich in der Sternchen-Schreibweise geschrieben.
Der Part ist eine Homage an ein Play, das 9-10 Jahre her ist und das mit durch eine sehr schwere Lebensphase geholfen hat. Ich hab damals die "Nachtschicht" im Supermarkt bis 24 Uhr gemacht und danach mit meiner Playpartnerin meist bis 6 Uhr morgens geschrieben. Irgendwie vermisse ich das, auch wenn ich mittlerweile nicht so lange durchmachen könnte. Das ist tatsächlich mein erstes und einziges X-Men Rollenspiel gewesen, da ich davor und danach nie wieder jemanden gefunden habe, der eins mit mir schreiben wollte.
In diesem Sinne zünde ich eine Kerze an für all die Rollenspiele und alle Playpartner, die ich immer noch in meinem Herzen trage und von denen ich mir wünschte ich hätte Screenshots gemacht oder Beiträge gespeichert. ♥
I'm not a woman, I'm a god
I'm not a martyr, I'm a problem
I am not a legend, I'm a fraud
So keep your heart 'cause I already got one



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