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Drama — private Rollenspiel-Handlungen

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Handlungen
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Re: Drama — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 30.01.2019 18:52

89. Sewn together-
Bond by needle and stitches
Alle bemitleideten X als diese ihre Diagnose bekam. Vor allem ihre Eltern waren am Boden zerstört. Ein Leberversagen bei einer 16 Jährigen schien gar unmöglich. Krebs hatte sie keinen und sie schlug auch nicht auf diverse Therapien an. Ihr Leben spielte sich bald nur noch im Krankenhaus ab und ihre Freunde hörten sehr schnell auf sie zu besuchen. Bald war es mit ihrer Leber so schlimm, dass sie eine neue Leber brauche zumindest teilweise. Als Spender kamen, dank ihrer seltenen Blutgruppe nur wenige in Frage... Eigentlich fast niemand... bis auf eine Person. Y, ein freundlicher Junge, der nur wenige Countys weiter wohnte. Ihre Eltern flehten seine Eltern an und schlussendlich trafen sich die beiden im Krankenhaus. Der junge Mann erklärte sich dazu bereit, ihr zu helfen. Wenige Stunden später schnitt man beide auf und setze ihr sein gesundes Gewebe ein. Als man die beiden zu nähte und sie aus der Narkose erwachten, war X klar, dass sie ihm nicht nur auf ewig dankbar sein würde, nein, sie wollte gerne sein Freund sein. Also überredete sie ihre Eltern zu einem Umzug, damit sie bald darauf, auf die gleiche Schule wie Y ging und in der gleichen Straße wie er wohnte.
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Re: Drama — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 01.03.2019 11:44

90. Kalter Krieg der Liebe
Im Untergrund trafen die verschiedensten Leute aufeinander. So auch X und Y. Und wirklich, gegensätzlicher konnten sie nicht sein. Und auch die Abscheu, die die beiden füreinander empfanden hätten sie nicht deutlicher zeigen können. Es stand wohl in den Sternen geschrieben, dass sie sich hassen sollten. Denn X war amerikanische Agentin des FBI und Y ein russischer Mafiosi.
Wie gewöhnlich bekam X einen Auftrag, doch dieser würde sie dieses Mal an ihre Grenzen bringen. Ziel der Operation war es die russische Mafia zu infiltrieren. Aber kaum waren X und Y allein, konnte sie ihren Hass nicht mehr verstecken. So entlarvte sie sich schließlich selbst vor dem Mafiosi. Trotz allen Widrigkeiten verriet er sie nicht, stattdessen plante er ein erniedrigendes Spiel.
Die Auswahl war begrenzt, doch die Entscheidung fiel ihr erstaunlich einfach: Lieber vor Scham sterben, als lebendig begraben.
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Re: Drama — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 01.04.2019 20:59

91. Mights and Musts | Legacy of Birth
Zwischen dämlichen Hüten, kleinen Häppchen und langweiligen Diplomaten gefangen, verbringen Y und A die Kindheit. Die große Last auf ihren Schultern, auch ihr Erbe genannt, ist ihnen allgegenwärtig. Schließlich redete man sie schon seit Kindertagen mit Sir oder eure Hoheit an. Natürlich wissen die beiden Brüder, dass es ihnen an nichts Materiellem je mangeln würde. Aber auf emotionaler Ebene bleibt beim Leben unter der Krone eben einiges auf der Strecke. Sie würden gerne sagen, sie haben sich dafür entschieden und müssten sich mit den Konsequenzen abfinden, aber nein, so war das nicht... Sie wurden lediglich geboren. Dass ihre Eltern ihnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorhalten, dass dies keine Ehe aus Liebe war und auch ihre Geburt allein auf die Sicherung der Nachfolge zurückzuführen ist, hilft auch nicht dabei, sich wie ein normaler Mensch zu fühlen. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Brüdern; Y ist Thronfolger und A nicht. Das heißt, dass Y sehr viele Pflichten und andererseits sehr wenige Rechte hat, während es bei A genau andersrum ist.
Zur gleichen Zeit, wenn Y in Meetings sitzt oder bei einer Charité Aktion ist, kann sich A nach Lust und Laune betrinken, die Steuern der Bürger verprassen, exquisite Party mit exquisiten Drogen nehmen und sich dabei sogar noch von Paparazzi erwischen lassen. Gerade hatte sich ihr Alltag einigermaßen normalisiert, wobei dies eher heißt, dass sie sich nach all den Jahren daran gewöhnt haben, da kommt ihre Mutter, die Queen, auf eine brillante Idee; Y soll sich endlich eine Freundin suchen, nicht nur eine Freundin, sondern Ehematerial. Natürlich sträubt sich Y. Es war zwar nicht so als wären ihm die Körperlichkeiten fremd, im Gegenteil, aber er sah sich nie als Mann für eine Beziehung. Schon gar nicht für eine Ehe. Erhalt des blauen Blutes war ihm relativ egal, aber da er keine große Wahl hatte- (Schließlich dachte die Presse schon er sei schwul) willigte er ein. Unter der Bedingung, dass es keine zusätzliche Arbeit für ihn werden würde und wenn es mit der Frau nicht klappen sollte, sie ihn damit bis aufs Weitere verschont. Daraufhin setzte ihm seine Mutter einen Haufen Akten vor. Er solle sich jemanden nettes raussuchen, hatte sie gesagt. Aber das ließ ihn kalt, er stieß den Stapel um und kaum lag alles verstreut da, zeigte er auf eine und sagte, ohne auch nur einen Blick hineinzuwerfen: „Diese da. Bring sie mir und ich werde mich ehrlich bemühen." Diese da war ein Mädchen, durchaus aus gutem Hause, namens X, die leider nicht so viel Glück hatte wie Y und nicht in den Plan ihrer Eltern eingeweiht wurde und nun sollte sie einen Wildfremden kennenlernen und ihn hoffentlich heiraten.
A fand seine große Liebe nicht in den Akten seiner Mutter, sondern in seinem Bett. Nach einer Nacht, die ihm nur noch fragmentarisch im Gedächtnis blieb, wachte er neben einer wahren Schönheit, B, auf. Das einzige Problem war nur ihr loses Mundwerk und ihre Art wie sie sich über alles lustig machte, wofür die Monarchie stand. Sie hatte in diesem Club nicht mal gewusst, wer er war, und nun wurde sie ihn nicht mehr los. Ständig schickte er ihr Blumen oder andere Gefälligkeiten, aber sie wies ihn weiter ab und langsam wusste sie nicht mehr wie sie es ihm klar machen sollte. Sie war nicht interessiert an der Monarchie, wirklich nicht. Nein, wenn es nach ihr ginge gäbe es keine Monarchie mehr. Da würde A sie wohl noch anders von sich überzeugen müssen.

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Re: Drama — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 03.07.2019 22:26

92. Jeder kennt das berühmte Halloween Make-up. Wie ein süßes, totes Mädchen mit großen Blumen im Haar und auffallenden Ballkleidern. Mittlerweile gehört das zum kitschigen Konsumalltag. Aber wer kennt die Geschichte hinter der Darstellung der Catrina noch?
Ursprünglich handelte es sich bei der Zeichnung nämlich um einen Protest gegen die reiche Oberschicht in Mexiko. Die Figur wurde vermutlich von dem mexikanischen Maler José Posada geschaffen, um sich über die vorrevolutionäre mexikanische Oberschicht unter Porfirio Díaz lustig zu machen. Später wurde La Catrina immer beliebter und der Kult verselbstständigte sich. José lebte etwa 1913... aber woher hatte er das Bild der La Catrina? Einfach gemalt, eine Vision und Zack... es war auf der Leinwand?

Nein. Die Wahrheit dahinter ist eine Andere und die Geschichte beginnt am 12 Juni 1912, in einer kleinen Stadt in Mexiko. José ist ein armer Maler, der nicht wirklich viel erreicht hat. Seine Eltern wollten nie das er Maler wird, weil man damit zu wenig Geld verdient und bis heute lebt er in einer kleinen Wohnung. Der Hungerlohn, den er sich mit Skizzen verdient ist kaum mehr, als er zum Überleben braucht. Den kleinen Leuten geht es allgemein nicht gut, die Wirtschaft liegt am Boden. José spielt schon mit dem Gedanken, einen neuen Beruf in Betracht zu ziehen... Bis er eines Tages auf dem Marktplatz der kleinen Stadt ein Mädchen sieht. Sie hat schwarze Haare und auch sonst die braun gebrannte Haut einer Mexikanerin. Aber ihr Gesicht ist bemalt wie ein Totenschädel. Wie eine Künstlerin hat sie es geschafft ihr Gesicht vollständig unter der Schminke zu verbergen. In ihren Haaren trägt sie eine große, rote Blume. Er weiß nicht wirklich was sie vor hat, doch als man ihr verbietet auf den Markt zu gehen, wehrt sich das Mädchen. José hat keine Ahnung wer sie ist, was sie getan hat oder warum die Männer der Stadtwache sie auffordern ihr Gesicht zu zeigen, aber anscheinend wird gerade jemand mit ihrem Aussehen gesucht. Geschickt wie eine Katze entkommt sie den Soldaten und der junge Maler hat alles beobachtet. Auf seinem kleinen Platz am Rande des Marktes zeichnet er sie zum ersten Mal, das Mädchen mit dem er kein Wort gesprochen hat, dass ihm aber trotzdem nicht mehr aus dem Kopf geht.
Sobald er das Bild zum Verkauf ausstellt, wollen es die Leute haben. Je mehr Bilder er von ihr zeichnet, desto mehr Geld verdient er. Keine Ahnung was es ist, aber irgendetwas verzaubert die Leute an dem Mädchen. Und irgendwann taucht sie vor seinem Stand auf, sieht ihre Bilder dort stehen, überall. Die Stadtwachen wollen das fremde Mädchen wieder verjagen und José nutzt seine Gelegenheit um ihr zu folgen. Er fragt sie, wie sie heißt, warum sie sich so bemalt. Natürlich gibt sie ihm keine Antwort, bis auf eine. Ihr Name ist Katarina. In den nächsten Tagen besucht sie ihn immer öfter, die Beiden streifen durch die Stadt und José versucht sie näher kennen zu lernen. Mit jeder Kleinigkeit die er über Katarina erfährt, mag er sie mehr. Zum Beispiel, dass sie Wasser liebt, die Reichen nicht ausstehen kann, dass sie Pferde mag und wenig zu essen hat, dass ihre Familie offensichtlich nicht da ist um das Mädchen zu beschützen. Irgendwann vertraut sie ihm genug, um eine Nacht bei ihm zu verbringen.
Aber mitten in der Nacht werden die Türen aufgebrochen und die Stadtwache prügelt José aus dem Schlaf. Sie suchen nach Katarina und werfen ihm vor, dass er eine Flüchtige beherbergt. Niemand erklärt ihm, worum es geht, aber der Maler begreift langsam, dass Katarina in ernste Schwierigkeiten verwickelt ist. Und er hat sich in sie verliebt.

Wer ist sie wirklich? Kann José ihr helfen und wird sie ihm jemals genug vertrauen um ihn als Freund zu akzeptieren?
© @MyLady

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